Unser Täglich Brot

Jeder Moment zählt

Als ich Ada traf, hatte sie alle ihre Freunde und ihre gesamte Familie überlebt und war in einem Pflegeheim. „Der schlimmste Teil des Altwerdens“, sagte sie, „ist, dass man sieht, wie alle gehen und dich zurücklassen.“ Eines Tages fragte ich, was sie interessiert und wie sie ihre Zeit verbringt. Sie antwortete mir mit einem Bibelvers des Apostels Paulus (Philipper 1,21) „Denn Christus ist mein Leben und Sterben ist mein Gewinn.“ Dann sagte sie, „Während ich noch hier bin, habe ich Arbeiten zu erledigen. An meinen guten Tagen erzähle ich den Menschen hier von Jesus, an schweren Tagen kann ich noch beten“.

Eingeschränktes Urteilsvermögen

Ich war immer schnell dabei, über andere zu urteilen, wenn sie die Straße entlanggingen und auf ihr Telefon starrten. ‘Wie können sie sich der Autos nicht bewusst sein, die sie erfassen könnten?’, fragte ich mich selbst. ‘Sorgen sie sich nicht um ihre eigene Sicherheit?’ Aber eines Tages, als ich die Zufahrt einer schmalen Gasse überquerte, war ich so in eine Textnachricht vertieft, dass ich das Auto links von mir nicht sah. Zum Glück sah der Fahrer mich und bremste abrupt. Aber es war beschämend für mich. Mein selbstgerechter, moralischer Zeigefinger zeigte jetzt auf mich. Ich hatte andere verurteilt, nur um das Gleiche zu tun.

Segen in der Patsche

Ich habe mich selbst in die Patsche gebracht, also sehe ich, dass ich selber daraus komme, denke ich mir manchmal. Auch wenn ich an Gottes Gnade glaube, neige ich dazu so zu handeln, als ob seine Hilfe nur vorhanden ist, wenn ich sie verdiene.

Entdeckungs Serie

Die Wahrheit in Liebe

Ich bin in Colombo auf Sri Lanka aufgewachsen. Die Familien in der unmittelbaren Nachbarschaft von meinem Elternhaus waren Buddhisten, Hindus, Sunniten und Schiiten. Dazu kam noch ein Anhänger des New Age. Mit allen waren wir befreundet.

Als Kind ging ich in den nahen Tempel der Buddhisten und unterhielt mich mit den Mönchen. Als Teenager und junger Erwachsener traf ich mich fast…

Warum? Gott sehen – auch im Leid

Niemand leidet gern. Aber offensichtlich kann auch keiner dem Leid ganz aus dem Weg gehen. Wie gehen wir damit um? Welche Hoffnung gibt es auch dann noch, wenn das Leben wehtut?

Warum? Gott sehen – auch im Leid führt uns hinein in die Bibel und zeigt, wie Gott auch Schwierigkeiten gebrauchen kann, um uns näher zu sich zu ziehen. Es gibt…

In seiner Gegenwart

Zeit mit Gott verbringen

Manchmal verschlingen hektische Ansprüche an uns, jede Möglichkeit entspannt in Gottes Gegenwart zu ruhen. Aber auch an den ruhigen Tagen, kann man leicht die Wichtigkeit übersehen, entspannt Zeit mit Gott zu verbringen. Beten zu dürfen, ist ein wichtiges Vorrecht. Wie oft unterbrechen wir jedoch unser Tun, um tatsächlich mit unserem himmlischen Vater zu reden. „In seiner Gegenwart“…