Unser Täglich Brot

In seiner Gegenwart

Bruder Lorenz, ein Mönch aus dem siebzehnten Jahrhundert, betete jeden Morgen, bevor er seine Arbeit in der Klosterküche begann: „O mein Gott, schenk mir die Gnade, in deiner Gegenwart zu bleiben. Hilf mir bei meiner Arbeit. Wache über meine Gefühle.“ Auch beim Arbeiten sprach er mit Gott, horchte auf seine Weisung und widmete ihm sein Werk. Und selbst dann, wenn gerade sehr viel zu tun war, nutze er die kurzen Momente relativer Ruhe, um Gott um sein Erbarmen zu bitten. Egal, was passierte, er suchte und fand die Zusicherung von Gottes Liebe.

Viel mehr!

Im Oktober 1915, während des ersten Weltkriegs, reiste Oswald Chambers nach Ägypten, um in Zeitoun, einem militärischen Ausbildungslager in der Nähe von Kairo, die Truppen des britischen Commonwealth seelsorgerlich zu betreuen. Als er den ersten wöchentlichen Gottesdienst ankündigte, füllten 400 Männer das riesige Zelt des CVJM, um ihm zuzuhören. „Welchen Nutzen hat das Gebet?“, war sein Thema. Später redete er auch einzeln mit den Männern, die versuchten, Gott mitten im Krieg zu erkennen. Dabei zitierte er oft Lukas 11,13: „Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben geben könnt, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist geben denen, die ihn bitten!“

Große Liebe

Vor kurzem war unsere zweiundzwanzig Monate alte Enkeltochter zum ersten Mal ohne ihre Brüder bei uns zum Übernachten. Wir freuten uns, dass wir ihr einmal unsere ungeteilte Aufmerksamkeit schenken konnten, und taten lauter Dinge, die ihr Spaß machen. Am nächsten Tag brachten wir sie zurück, verabschiedeten uns und gingen zur Tür. Ohne ein Wort zu sagen, griff sie nach der Tasche mit ihren Schlafsachen (die noch immer im Flur stand) und kam hinter uns her.

Entdeckungs Serie

Die Wahrheit in Liebe

Ich bin in Colombo auf Sri Lanka aufgewachsen. Die Familien in der unmittelbaren Nachbarschaft von meinem Elternhaus waren Buddhisten, Hindus, Sunniten und Schiiten. Dazu kam noch ein Anhänger des New Age. Mit allen waren wir befreundet.

Als Kind ging ich in den nahen Tempel der Buddhisten und unterhielt mich mit den Mönchen. Als Teenager und junger Erwachsener traf ich mich fast…

Warum? Gott sehen – auch im Leid

Niemand leidet gern. Aber offensichtlich kann auch keiner dem Leid ganz aus dem Weg gehen. Wie gehen wir damit um? Welche Hoffnung gibt es auch dann noch, wenn das Leben wehtut?

Warum? Gott sehen – auch im Leid führt uns hinein in die Bibel und zeigt, wie Gott auch Schwierigkeiten gebrauchen kann, um uns näher zu sich zu ziehen. Es gibt…

In seiner Gegenwart

Zeit mit Gott verbringen

Manchmal verschlingen hektische Ansprüche an uns, jede Möglichkeit entspannt in Gottes Gegenwart zu ruhen. Aber auch an den ruhigen Tagen, kann man leicht die Wichtigkeit übersehen, entspannt Zeit mit Gott zu verbringen. Beten zu dürfen, ist ein wichtiges Vorrecht. Wie oft unterbrechen wir jedoch unser Tun, um tatsächlich mit unserem himmlischen Vater zu reden. „In seiner Gegenwart“…