Unser Täglich Brot

Wie angekündigt

Während eines Urlaubs buchten mein Mann und ich eine gemütliche Rafting–Tour. Da ich nur Sandalen, ein Strandkleid und einen Hut mit breiter Krempe anhatte, stöhnte ich auf, als wir feststellten, dass der Ausflug—im Gegensatz zu der Anzeige—leichte Stromschnellen enthielt. Glücklicherweise fuhren wir mit einem Paar, das Erfahrung im Wildwasser-Rafting hatte. Sie zeigten meinem Mann die Grundlagen des Paddelns und versprachen, uns sicher zu unserem Ziel zu navigieren. Dankbar für meine Schwimmweste, schrie ich auf und griff nach dem Plastikgriff auf dem Raft, bis wir das matschige Ufer flussabwärts erreicht hatten. Ich ging ans Ufer und schüttete das Wasser aus meiner Handtasche und mein Mann half mir, den Saum meines nassen Kleides auszuwringen. Wir hatten uns gut amüsiert, obwohl der Ausflug anders gewesen war, als angekündigt.

„Liebenswert!“

Dieser Ausruf kam von meiner Tochter, als sie sich eines Morgens fertigmachte. Ich wusste nicht, was sie meinte. Dann tippte sie auf ihr Shirt, ein abgelegtes Shirt einer Cousine. Vorne stand dieses Wort: „Liebenswert“. Ich drückte sie fest, und sie lächelte mit purer Freude. „Du bist liebenswert“, entgegnete ich. Sie strahlte noch mehr, falls das möglich war, und als sie davonsprang, wiederholte sie das Wort wieder und wieder.

Den Kritiker zum Schweigen bringen

Ich arbeite mit einem Team, um ein jährliches Gemeinschaftsfest zu organisieren. Wir verbrachten elf Monate damit, viele Details herauszuarbeiten, damit das Ereignis ein Erfolg wird. Wir wählten das Datum und den Veranstaltungsort. Wir legten die Eintrittspreise fest. Wir wählten alles, vom Lebensmittellieferanten bis zu den Tontechnikern. Als das Ereignis näher rückte, beantworteten wir Fragen der Öffentlichkeit und gaben Unterstützung. Als alles vorbei war, baten wir um ein Feedback. Einiges war gut, anderes war schwer zu hören. Unser Team hörte Begeisterung von Teilnehmern, aber auch Beschwerden. Negatives Feedback kann entmutigend sein und uns manchmal dazu bringen, aufgeben zu wollen.

Entdeckungs Serie

Die Wahrheit in Liebe

Ich bin in Colombo auf Sri Lanka aufgewachsen. Die Familien in der unmittelbaren Nachbarschaft von meinem Elternhaus waren Buddhisten, Hindus, Sunniten und Schiiten. Dazu kam noch ein Anhänger des New Age. Mit allen waren wir befreundet.

Als Kind ging ich in den nahen Tempel der Buddhisten und unterhielt mich mit den Mönchen. Als Teenager und junger Erwachsener traf ich mich fast…

Warum? Gott sehen – auch im Leid

Niemand leidet gern. Aber offensichtlich kann auch keiner dem Leid ganz aus dem Weg gehen. Wie gehen wir damit um? Welche Hoffnung gibt es auch dann noch, wenn das Leben wehtut?

Warum? Gott sehen – auch im Leid führt uns hinein in die Bibel und zeigt, wie Gott auch Schwierigkeiten gebrauchen kann, um uns näher zu sich zu ziehen. Es gibt…

In seiner Gegenwart

Zeit mit Gott verbringen

Manchmal verschlingen hektische Ansprüche an uns, jede Möglichkeit entspannt in Gottes Gegenwart zu ruhen. Aber auch an den ruhigen Tagen, kann man leicht die Wichtigkeit übersehen, entspannt Zeit mit Gott zu verbringen. Beten zu dürfen, ist ein wichtiges Vorrecht. Wie oft unterbrechen wir jedoch unser Tun, um tatsächlich mit unserem himmlischen Vater zu reden. „In seiner Gegenwart“…