Monat: März 2018

Die Krone des Königs

Wir saßen am Tisch und jeder von uns setzte einen Zahnstocher in einem Styroporring vor uns. Bei unserem Abendessen in den Wochen vor Ostern machten wir eine Dornenkrone—jeder Zahnstocher stellte etwas dar, was wir an diesem Tag getan hatten, das uns leidtat und wofür Jesus die Strafe trug. Diese Übung zeigte uns Abend für Abend auf, wie wir durch unsere Sünden schuldig wurden, wie sehr wir einen Erlöser brauchen und wie Jesus uns durch seinen Tod am Kreuz befreite.

Via Dolorosa

In der Karwoche erinnern wir uns an die letzten Tage vor Jesu Kreuzigung. Die Straße durch Jerusalem, die Jesus zum Kreuz ging, ist heutzutage bekannt als die Via Dolorosa, der schmerzhafte Weg.

Gefäß der Liebe

Vor vielen Jahren in einer Physikstunde bat uns unser Lehrer, ohne uns umzudrehen zu erzählen, welche Farbe die hintere Wand des Klassenzimmers hat. Niemand von uns konnte die Frage beantworten, denn wir hatten nicht aufgepasst.

Schau und sei still

In dem Lied „Look at Him“ (Schaut auf ihn), beschreibt der mexikanische Komponist Rubén Sotelo Jesus am Kreuz. Er lädt uns ein, auf Jesus zu schauen und still zu sein, denn es gibt nichts zu sagen zu der Art von Liebe, die Jesus am Kreuz zeigte. Durch Glauben können wir uns die Szene vorstellen, die in den Evangelien beschrieben wird. Wir können uns das Kreuz und das Blut, die Nägel und den Schmerz vorstellen.

Ehre dem Züchter

Eines Tages bemerkte ich unerwartet etwas Gelbes zur Rechten unserer Auffahrt. Sechs Halme Narzissen, eingeklemmt zwischen zwei großen Steinen, blühten hell und groß. Weil ich nicht gepflanzt, gedüngt oder absichtlich gewässert hatte, konnte ich nicht herausfinden, wie oder warum die Blumen in unserem Garten wuchsen.

Warum wir leben

Als ich in letzter Zeit Finanzratgeber las, fiel mir ein interessanter Trend auf. Während wir alle solche Bücher mit guten Ratschlägen haben, hinterlassen viele den Eindruck, dass man zunächst Kosten reduzieren muss, um später wie Millionäre zu leben. Aber ein Buch bot einen erfrischenden anderen Ansatz. Dort hieß es, einfach zu leben ist notwendig für ein reiches Leben. Wenn man mehr oder schönere Dinge haben will, um sich freuen zu können, dann schlägt das Buch vor, „Du verpasst den Punkt, warum wir leben.“

Wer ist das?

Stell dir vor, man steht Schulter an Schulter mit Zuschauern an einem Feldweg. Die Frau hinter dir steht auf Zehenspitzen und versucht zu sehen, wer da kommt. In der Ferne siehst du einen Mann, der auf einem Esel reitet. Als er näherkommt, werfen Menschen ihre Mäntel auf die Straße. Plötzlich hört man einen Baum hinter sich knacken. Ein Mann schneidet Palmzweige ab und Menschen legen sie vor dem Esel zu Boden.

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