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Artikel von C. P. Hia

Eins nach dem andern

Wenn man im Flugzeug sitzt, gibt eine Flugbegleiterin kurz vor dem Abheben eine Sicherheitseinweisung, in der sie erklärt, was zu tun ist, wenn der Luftdruck in der Kabine abfällt. Den Passagieren wird gezeigt, wie Sauerstoffmasken aus dem Fach über ihnen herauskommen und dass sie erst einmal selbst ihre Maske anlegen sollen, bevor sie jemand anders dabei helfen. Warum? Weil sie andere nicht unterstützen können, wenn sie selbst eingeschränkt sind.

Stärker als alles

Die Iguazu-Fälle an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien sind ein spektakuläres System von 275 Wasserfällen im Fluss Iguazu, die sich über eine Länge von 2,7 Kilometern erstrecken. Auf der brasilianischen Seite sind an einer Stelle die Worte aus Psalm 93,4 in den Stein gehauen: „Die Wasserwogen im Meer sind groß und brausen mächtig; der Herr aber ist noch größer in der Höhe.“ Und darunter steht: „Gott ist immer größer als alle unsere Sorgen.“

Wofür bist du bekannt?

Auf dem Gelände eines ehemaligen japanischen Gefangenenlagers in China erinnert ein Gedenkstein an einen Mann, der dort 1945 starb. Auf dem Stein heißt es: „Eric Liddell wurde 1902 als Sohn schottischer Eltern in Tianjin geboren. Höhepunkt seiner Karriere war der Gewinn der Goldmedaille im 400-Meter-Lauf an den Olympischen Spielen von 1924. Er kehrte nach China zurück, um in Tianjin als Lehrer zu arbeiten . . . Sein ganzes Leben setzte er dafür ein, jungen Menschen Mut zu machen, damit sie ihr Bestes geben zum Nutzen der Menschheit.“

Weihnachtslichter

Jedes Jahr in der Weihnachtszeit verwandelt sich Singapurs Touristenmeile, die Orchard Road, in ein Meer von Lichtern und Farben. Die Beleuchtung soll Touristen zum Geldausgeben in den vielen Läden entlang der Straße animieren. Den Besuchern werden zahlreiche Attraktionen geboten. Chöre singen bekannte Weihnachtslieder und Künstler zeigen ihre Darbietungen.

Ein Licht in der Dunkelheit

1989 wurde aus dem politischen Gefangenen Vaclav Havel der erste gewählte Präsident der nach-kommunistischen Tschechoslowakei. Jahre später bei seiner Beerdigung in Prag im Jahr 2011 sagte die frühere amerikanische Außenministerin Madeleine Albright (selbst in Prag geboren), Havel sei ein Mensch gewesen, der „Licht an die dunkelsten Orte brachte“.

Falsche Hufeisen

Napoleons Niederlage vor 200 Jahren in Russland wird mit dem strengen Winter erklärt. Ein Problem war, dass seine Pferde Sommerhufe trugen. Als der Winter kam, rutschten sie mit ihren Hufen auf den vereisten Straßen aus und konnten so die schweren Wagen mit dem Nachschub nicht herbeischaffen. Die „Panne“ reduzierte Napoleons stolze Armee von 400‘000 auf 10‘000. Ein kleiner Ausrutscher mit verhängnisvollen Folgen!

Keine Sorge

Ein bis jetzt ruhiger Flug wurde auf einmal sehr unruhig. Vom Pilot kam die Durchsage, dass die Passagiere sich anschnallen und die Stewardessen den Getränkeausschank einstellen sollten. Bald schwankte das Flugzeug auf und ab wie ein Schiff auf einem windgepeitschten Ozean. Während die Mehrzahl der Passagiere sich bemühte, nicht in Panik zu geraten, las ein kleines Mädchen ruhig in seinem Buch. Nach der Landung wurde sie gefragt, wieso sie so ruhig bleiben konnte. „Mein Papa ist der Pilot“, erwiderte sie, „und er hat gesagt, er bringt mich heim.“

Privatsphäre

Eine Studentin für Industriedesign an der Universität von Singapur erhielt in einem Workshop den Auftrag, eine innovative Lösung für ein verbreitetes Problem zu finden. Sie sollte dafür nur ganz normale Gegenstände verwenden. Sie entwickelte eine Weste, mit der man im Gedränge der öffentlichen Verkehrsmittel seine Privatsphäre schützen kann. Die Weste war voller langer, biegsamer Plastikspitzen, wie man sie benutzt, um Vögel oder Katzen von Pflanzen fernzuhalten.

Auf Wiedersehen

Abschied nehmen ist schwer—ob von Familie und Freunden, einem lieben und vertrauten Ort, einer Beschäftigung  oder Arbeitsstelle.

Fliegen schießen

Macarena Valdes, eine chilenische Topographin, hat entscheidend zur Rettung der 33 chilenischen Grubenarbeiter beigetragen, die im Oktober 2010 nach einer Explosion in einem Schacht eingeschlossen waren. Die Suche nach der richtigen Stelle für die Bohrung war, „als ob man versucht, auf 700 Meter Entfernung eine Fliege zu schießen“, sagte sie später. Doch dank ihrer Erfahrung war sie in der Lage, den Bohrer an die richtige Stelle zu dirigieren. Damit bahnte sie den Weg für die dramatische Rettung.

Der richtige Blickwinkel

Das ist mein Jünger“, hörte ich einmal eine Frau über jemanden sagen, dem sie half. Als Nachfolger Jesu haben wir alle den Auftrag, Jünger zu machen – anderen die gute Nachricht von ihm zu sagen und ihnen beim Wachstum im Glauben zu helfen. Aber es kann leicht passieren, dass wir mehr auf uns selbst sehen als auf Jesus.

Wir sind Gemeinschaft


Bei der Frau eines Pastors hatte man Parkinson festgestellt. Das war für die ganze Familie eine schwierige und stressige Situation. Der Pastor fragte sich, wie er sich neben seiner Verantwortung für die Gemeinde so um sie kümmern konnte, wie sie es brauchte. Aber er hätte sich keine Sorgen machen müssen, denn die Gemeindeglieder sprangen ein und halfen, brachten Mahlzeiten und unterstützten ihn bei der Pflege.


Wessen Wille?

Möge alles geschehen, wie du es willst“, ist ein Wunsch, den man in China zum neuen Jahr häufig hört. So schön er klingt, besser ist es, wenn Gottes Wille geschieht und nicht meiner.

Stärke meine Hände

Singapurs erstem Premierminister, Lee Kuan Yew, hat der Stadtstaat zu verdanken, was er heute ist. Unter seiner Regierung wurde Singapur reich und zu einem der fortschrittlichsten Staaten Asiens. Gefragt, ob er angesichts der Kritik und den Herausforderungen, denen er sich in seiner langen Regierungszeit gegenüber sah, je ans Aufgeben gedacht habe, erwiderte er: „Dies ist eine Lebensaufgabe.“

Auf Gott warten lernen

Cha Sa-soon, eine 69-jährige Koreanerin, erhielt endlich die Fahrerlaubnis, nachdem sie drei Jahre lang probiert hatte, die schriftliche Prüfung zu bestehen. Sie wollte den Führerschein, damit sie mit ihren Enkeln zum Zoo fahren konnte.

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