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Artikel von David C. McCasland

Mehr als ein Held

Während Star Wars-Fans auf der ganzen Welt gespannt auf Episode VIII, Die letzten Jedi, warten, rätseln Experten weiterhin über den erstaunlichen Erfolg der Filmreihe, die 1977 begann. Ein Reporter meinte, Star Wars spreche besonders die Menschen an, die sich nach „einer neuen Hoffnung und einer guten Macht sehnen in einer Welt, die Helden braucht“.

Mitgefühl

Wer den R70i-Exoskelett anzieht, fühlt sich schlagartig um 40 Jahre älter. Man sieht schlechter, hört nicht richtig und kann sich nur mit Mühe bewegen. Der Roboteranzug soll Pflegenden helfen, ihre Patienten besser zu verstehen. Ein Journalist, der einen solchen Anzug ausprobierte, schrieb dazu: „Die unvergessliche, und zeitweise beklemmende Erfahrung zeigt nicht nur, was Älterwerden bedeutet, sondern auch, wie Virtual-Reality-Geräte uns Mitgefühl lehren und unsere Wahrnehmung der Umgebung prägen können.“

Propeller-Samen

Als unsere Kinder noch klein waren, sind sie immer gern im den Garten herumgesprungen und haben versucht, die „Samen-Propeller“ zu fangen, die wie kleine Flügel vom Silberahorn der Nachbarn herunterfielen. Im späten Frühling schwirrten sie vom Baum zu Boden wie kleine Hubschrauber. Dabei sind die kleinen Samen nicht erschaffen, um zu fliegen, sondern um auf die Erde zu fallen und zu einem neuen Baum heranzuwachsen.

Viel mehr!

Im Oktober 1915, während des ersten Weltkriegs, reiste Oswald Chambers nach Ägypten, um in Zeitoun, einem militärischen Ausbildungslager in der Nähe von Kairo, die Truppen des britischen Commonwealth seelsorgerlich zu betreuen. Als er den ersten wöchentlichen Gottesdienst ankündigte, füllten 400 Männer das riesige Zelt des CVJM, um ihm zuzuhören. „Welchen Nutzen hat das Gebet?“, war sein Thema. Später redete er auch einzeln mit den Männern, die versuchten, Gott mitten im Krieg zu erkennen. Dabei zitierte er oft Lukas 11,13: „Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben geben könnt, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist geben denen, die ihn bitten!“

Des Rätsels Lösung

Ich habe den Erfinder der Peanuts, Charles Schulz, schon immer für seinen Witz und seine Ideen bewundert. Eine meiner Lieblingsgeschichten aus seiner Feder ist in einem Buch über junge Leute in der Gemeinde erschienen. Sie zeigt einen Jugendlichen mit einer Bibel in der Hand, wie er einem Freund am Telefon erzählt: „Ich glaube, ich habe den ersten Schritt gemacht, um die Geheimnisse des Alten Testaments zu entschlüsseln . . . Ich habe angefangen, darin zu lesen!“ (Teen-Ager is Not a Disease).

Wenn Steine reden

Nach Jahrhunderten von Krieg und Zerstörung ist das moderne Jerusalem buchstäblich auf den eigenen Trümmern aufgebaut. Während eines Besuchs mit der Familie gingen wir durch die Via Dolorosa, die Straße, von der die Überlieferung sagt, Jesus sei sie auf dem Weg zum Kreuz gegangen. Es war ein heißer Tag und wir stiegen zur Erholung in den kühlen Keller der Kirche der Schwestern Zions hinab. Fasziniert betrachtete ich dort die Pflastersteine, die bei Ausgrabungen freigelegt wurden—Steine, auf denen die römischen Soldaten in Mußestunden Spiele einritzten.

Weckruf!

In den Jahren, als ich viel unterwegs war und jede Nacht in einer anderen Stadt übernachten musste, habe ich im Hotel immer vereinbart, dass ich per Telefon geweckt werde. Ich hatte zwar meinen Wecker dabei, aber ich brauchte auch das Läuten des Telefons, damit ich am Morgen aus dem Bett und in die Gänge kam.

Göttliche Unterbrechung

Experten sind sich einig, dass ein großer Teil unserer Zeit Tag für Tag von Unterbrechungen beansprucht wird. Ob an der Arbeit oder zu Hause, ein Anruf oder ein unerwarteter Besuch kann uns schnell von dem ablenken, was wir als unsere eigentliche Arbeit betrachten.

Wetterfest

Ich musste lächeln, als ich das Preisschild von meiner neuen Winterjacke entfernte und auf der Rückseite las: „WARNUNG: Mit diesem innovativen Produkt wollen Sie nur noch nach draußen gehen und dort bleiben.“ Wenn man dem Wetter entsprechend angezogen ist, kann man auch in rauem, wechselhaftem Wetter überleben und sich sogar wohlfühlen.

Schau auf den Dirigenten

Joshua Ball, der weltberühmte Geiger, hat seine ganz spezielle Methode, das vierundvierzigköpfige Orchester der Academy of St. Martin in the Fields zu dirigieren. Er benutzt keinen Taktstock, sondern seine Stradivari, auf der er gleichzeitig auch spielt. In einem Radiointerview sagte er: „Auch beim Spielen kann ich ihnen alle möglichen Anweisungen und Zeichen geben, die sie, denke ich, nur in diesem Moment verstehen. Wenn ich die Geige senke oder eine Augenbraue hebe oder wie ich den Bogen ziehe, sie wissen genau, welchen Klang ich aus dem Orchester hören will.“

Nimm dir Zeit

In einer Diskussion über die Film-Trilogie Herr der Ringe sagte ein Jugendlicher, er lese lieber Bücher, als sich Filme anzuschauen. Nach dem Grund gefragt, erwiderte er: „Bei einem Buch kann ich mir so lange Zeit nehmen, wie ich will.“ Das hat etwas, besonders im Blick auf die Bibel und ihre Geschichten.

Trauerarbeit

Ein paar Monate nachdem meine Schwester und ihr Mann bei einem Autounfall ums Leben gekommen waren, lud mich 2002 ein Freund zu einem Seminar in unserer Gemeinde ein mit dem Titel „Durch Trauer wachsen“. Eher widerwillig erklärte ich mich bereit, das erste Treffen zu besuchen, hatte aber nicht vor, weiter mitzumachen. Zu meiner Überraschung lernte ich eine einfühlsame Gruppe von Menschen kennen, die alle in irgendeiner Form mit einem Verlust in ihrem Leben zurechtkommen mussten und dafür die Hilfe von Gott und anderen suchten. Woche für Woche zog es mich zu ihnen. Der Austausch mit Menschen, die Ähnliches erlebt hatten, half mir, das Geschehene zu akzeptieren und Frieden zu finden.

Sei still

„In den vergangenen fünf Jahren haben wir mehr Informationen produziert als in der gesamten Menschheitsgeschichte, und sie strömen ständig auf uns ein“, schreibt Daniel Levitin, Autor eines Buches mit dem Titel „Der organisierte Verstand: Klar denken im Zeitalter der Informationsüberflutung“. „In gewissem Sinne“, so sagt er, „werden wir süchtig nach der Hyperstimulation.“ Die ständige Flut von News und Wissen kann unser Denken beherrschen. Und so wird es immer schwieriger, Zeit zu finden, um einmal stille zu werden, nachzudenken und zu beten.

Für alle da

In der heutigen Zeit, die geradezu promi-süchtig ist, gibt es Unternehmen, die „Berühmtheiten als Produkte vermarkten und ihre Zeit und Aufmerksamkeit verkaufen“, wie es in einem Artikel in der Zeitschrift The New Yorker heißt. Für etwa 15.000 Dollar kann man die Sängerin Shakira treffen, für 12.000 Dollar mit elf weiteren Gästen auf dem Anwesen von Promi-Koch Michael Chiarello ein Essen genießen.

Freundlichkeit

Das US Masters-Golfturnier fand 1934 zum ersten Mal statt. Seitdem haben es nur drei Spieler zweimal hintereinander gewonnen. Am 10. April 2016 schien es, als würde der zweiundzwanzigjährige Jordan Spieth der vierte. Aber er schwächelte bei den letzten neun Löchern und endete nur auf dem zweiten Platz. Trotz der enttäuschenden Niederlage blieb Spieth freundlich und gratulierte dem Turniersieger Danny Willett zu seinem ersten Platz und der Geburt seines ersten Kindes, die „wichtiger ist als Golf“.