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Articles by David C. McCasland

Für alle da

In der heutigen Zeit, die geradezu promi-süchtig ist, gibt es Unternehmen, die „Berühmtheiten als Produkte vermarkten und ihre Zeit und Aufmerksamkeit verkaufen“, wie es in einem Artikel in der Zeitschrift The New Yorker heißt. Für etwa 15.000 Dollar kann man die Sängerin Shakira treffen, für 12.000 Dollar mit elf weiteren Gästen auf dem Anwesen von Promi-Koch Michael Chiarello ein Essen genießen.

Freundlichkeit

Das US Masters-Golfturnier fand 1934 zum ersten Mal statt. Seitdem haben es nur drei Spieler zweimal hintereinander gewonnen. Am 10. April 2016 schien es, als würde der zweiundzwanzigjährige Jordan Spieth der vierte. Aber er schwächelte bei den letzten neun Löchern und endete nur auf dem zweiten Platz. Trotz der enttäuschenden Niederlage blieb Spieth freundlich und gratulierte dem Turniersieger Danny Willett zu seinem ersten Platz und der Geburt seines ersten Kindes, die „wichtiger ist als Golf“.

Alle Generationen

Meine Eltern haben 1933 geheiratet. Meine Frau und ich kamen zur Welt, als die Geburtsraten anstiegen. Wir sind Babyboomer. Unsere vier Töchter wiederum gehören zur Generation X und Y. Kein Wunder, dass wir in vielen Dingen unterschiedliche Ansichten haben!

Was wir zurückbringen

John F. Burns hat vierzig Jahre für die New York Times aus aller Welt berichtet. In einem Artikel nach seiner Pensionierung im Jahr 2015 schreibt er von dem Rat eines guten Freundes und Kollegen, der an Krebs gestorben war. „Vergiss nie“, hatte dieser Kollege gesagt, „es kommt nicht darauf an, wie weit du gereist bist. Wichtig ist, was du mit zurückbringst.“

Ohne Etiketten

Eine Gemeinde in meiner Stadt hat für neue Besucher eine ganz spezielle Begrüßungskarte. Sie bringt zum Ausdruck, dass Gott jeden Menschen liebt. Im Text heißt es: „Wenn du ein . . . Heiliger, Sünder, Versager, Gewinner . . . bist—und dann folgt noch eine ganze Reihe von Ausdrücken für Menschen mit Problemen—„Alkoholiker, Heuchler, Betrüger, Angsthase, Einsiedler . . ., dann bist du hier willkommen.“ Einer der Pastoren erklärte mir: „Wir lesen den Text jeden Sonntag gemeinsam laut im Gottesdienst.“

Könnte ich das sagen?

„Das Gefühl, benachteiligt zu werden, ist einer der wichtigsten Aspekte der Geschwisterrivalität“, sagt Dr. Barbara Howard, Fachärztin für Entwicklungspsychologie. Ein Beispiel aus dem Alten Testament ist Josef. Er war der Lieblingssohn seines Vaters, was seine älteren Brüder wütend machte (1.Mose 37,3-4). Sie verkauften ihn an Händler auf dem Weg nach Ägypten und gaben vor, ein wildes Tier hätte ihn umgebracht (37,12-36). Seine Träume waren zunichte gemacht und die Zukunft schien hoffnungslos.

Harmonisch

Unsere Enkelin spielt im Schulorchester. Beim letzten Konzert war ich beeindruckt, wie gut das Zusammenspiel der 11-und 12-Jährigen klappte. Hätten die einzelnen als Solisten auftreten wollen, hätten sie nicht erreicht, was das Orchester als Gesamtkörper schaffte. Holzbläser, Trompeten und Schlaginstrumente spielten ihre Stimmen und was herauskam, war fantastische Musik!

Im Rhythmus der Gnade

Ein bekanntes Ehepaar ist über neunzig und seit sechsundsechzig Jahren verheiratet. Für ihre Kinder, Enkel und Urenkel haben sie ihre Geschichte aufgeschrieben. Das letzte Kapitel, „Ein Brief von Mama und Papa“, enthält ein paar wichtige Lektionen, die sie im Leben gelernt haben. Bei einer musste ich innehalten und mir ein paar Gedanken über mein eigenes Leben machen: „Wenn du meinst, der Glaube macht dich müde und raubt dir die Energie, dann praktizierst du Religion, anstatt eine lebendige Beziehung zu Jesus. Jesus macht nicht müde. Er belebt, gibt neue Kraft und Energie für das Leben“ (Matth. 11,28-29).

Eine Viertelstunde

Dr. Charles W. Eliot, langjähriger Präsident der Harvard-Universität, war der Meinung, dass jeder Mensch sich eine grundlegende Bildung verschaffen könne, wenn er nur regelmäßig jeden Tag ein paar Minuten in den großen Werken der Weltliteratur lesen würde. 1910 gab er die aus fünfzig Bänden bestehende Reihe der Harvard Klassiker heraus, in der er Auszüge aus Werken zu Geschichte, Naturwissenschaft, Philosophie und Kunst zusammengestellt hatte. Jedes Buch enthielt einen Abschnitt mit dem Titel „Eine Viertelstunde pro Tag“, in der Eliot selbst eine Anleitung für das Lesen gab und jeweils acht bis zehn Seiten Lektüre für jeden Tag des Jahres vorschlug.

Alles, was wir brauchen

Wenn ich sehe, was ich alles tun sollte, komme ich mir oft völlig unfähig vor. Ob es darum geht, Sonntagsschule zu halten, einem Freund einen Rat zu geben oder Artikel für dieses Heft zu schreiben, die Aufgabe scheint oft größer als meine Fähigkeiten. Wie Petrus habe ich noch viel zu lernen.

Gestört

Heute spricht man oft von dysfunktional, wenn von gestörten Personen, Familien, Beziehungen, Organisationen oder sogar Staaten die Rede ist. Während funktional bedeutet, dass alles richtig funktioniert, ist dysfunktional das Gegenteil—etwas funktioniert nicht richtig und kann seinen Zweck nicht erfüllen.

Wegweiser

Auf vielen Webseiten für Eltern findet man bei uns den Satz: „Bereite dein Kind auf den Weg vor, nicht den Weg für das Kind.“ Anstatt alle Hindernisse aus dem Weg zu räumen und den Kindern den Weg zu ebnen, sollen wir ihnen beibringen, wie sie den Schwierigkeiten auf dem Weg begegnen können.

Samen ausstreuen

Vor kurzem habe ich eine wunderbare E-Mail bekommen. Eine Frau schrieb: „Ihre Mutter war 1958 in der Grundschule meine Lehrerin. Sie war eine gute Lehrerin und sehr nett, aber streng! Sie ließ uns Psalm 23 lernen und vor der Klasse aufsagen. Ich fand das schrecklich. Aber es war mein einziger Kontakt mit der Bibel bis 1997, als ich Christ wurde. Als ich den Psalm wieder las, kamen die Erinnerungen an Frau McCasland sofort zurück.“

Dienst der Erinnerung

Wenn wir Enttäuschungen erleben, werden wir womöglich wütend oder wir bekommen Schuldgefühle oder sind verunsichert. Ob wir durch eigene Entscheidungen Türen zugeschlagen haben, die vielleicht nie wieder aufgehen, oder ob uns ohne unser Verschulden etwas Übles widerfahren ist, oft empfinden wir, was Oswald Chambers „die unergründliche Traurigkeit über das ‚was hätte sein können‘“ nennt. Vielleicht versuchen wir, die Erinnerung zu unterdrücken, aber wir merken, es geht nicht.

Gib nicht auf

Bob Foster, mein Mentor und Freund seit über 50 Jahren, hat mich nie aufgegeben. Seine unveränderliche Freundschaft und Ermutigung, selbst in meinen dunkelsten Zeiten, haben mir durchgeholfen.

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Ein friedliches Heim

Fünfundsechzig Millionen. Das ist die Zahl der Flüchtlinge in unserer heutigen Welt—Menschen, die wegen Konflikten oder Verfolgung ihre Heimat verlassen mussten—und sie ist höher als je zuvor. Die UNO hat die Staatschefs aufgefordert, bei der Aufnahme der Flüchtlinge zusammenzuarbeiten, damit jedes Kind eine Schule besuchen, jeder Erwachsene eine Arbeit und jede Familie eine Bleibe finden kann.

Nicht Furcht, sondern Glaube

„Meinem Mann wurde eine bessere Stelle im Ausland angeboten. Aber ich hatte Angst, von zu Hause wegzugehen. Deshalb hat er das Angebot abgelehnt, wenn auch ungern“, erzählte mir eine Freundin. Sie erklärte, wie die Bedenken über eine solche Veränderung sie davon abhielten, sich auf Neues einzulassen, und dass sie sich manchmal fragte, was sie durch ihr Bleiben wohl verpasst hatten.

Unter seinen Flügeln

Wenn ich an Schutz und Zuflucht denke, kommen mir nicht automatisch Vogelfedern in den Sinn. Doch Federn haben mehr zu bieten, als man auf den ersten Blick meinen mag.