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Artikel von Estera Pirosca Escobar

Statt Rache

Nachdem Jim Elliot und vier weitere Missionare 1956 von Huaorani-Stammesangehörigen getötet worden waren, erwartete niemand, was als nächstes geschah. Jims Frau Elisabeth, ihre kleine Tochter und die Schwester eines anderen Missionars entschieden sich bereitwillig, ihr Zuhause unter den Menschen zu finden, die ihre Lieben getötet hatten. Sie lebten mehrere Jahre in der Huaorani-Gemeinde, lernten ihre Sprache und übersetzten die Bibel für sie. Dieses Zeugnis der Frauen von Vergebung und Güte überzeugte die Huaorani von Gottes Liebe zu ihnen und viele nahmen Jesus als ihren Retter an.

Gibt es Hoffnung?

Edward Payson (1783-1827) hatte ein sehr schweres Leben. Der Tod seines jüngeren Bruders erschütterte ihn zutiefst. Er kämpfte mit einer bipolaren Störung und litt tagelang unter heftigen Migräneanfällen. Als würde das nicht genügen, führte ein Sturz von einem Pferd zur Lähmung seines Arms und er wäre beinahe an Tuberkulose gestorben! Überraschend ist jedoch, dass seine Reaktion darauf nicht Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit war. Seine Freunde sagten, dass Edwards Freude vor seinem Tod intensiv war. Wie konnte das sein?

Tür zur Versöhnung

In der St. Patricks-Kathedrale in Dublin gibt es eine Tür, die eine fünfhundert Jahre alte Geschichte erzählt. 1492 war es zwischen zwei Familien, den Butlers und den Fitzgeralds, zu einer Auseinandersetzung über eine hohe Position in der Region gekommen. Der Streit eskalierte und die Butlers retteten sich in die Kirche. Als die Fitzgeralds einen Waffenstillstand anbieten wollten, trauten sie sich nicht, die Kirchentür zu öffnen. Also hieben die Fitzgeralds ein Loch in die Tür und ihr Führer streckte seine Hand hindurch. Die Familien versöhnten sich und aus Gegnern wurden Freunde.

Der Eine, der den Sturm stillt

Thomas berichtete verzweifelt von den Problemen, die er mit seinem Arbeitsteam hatte: Trennung, Voreingenommenheit und Missverständnisse. Nachdem ich seinen Problemen geduldig eine Stunde lang zugehört hatte, schlug ich vor: „Fragen wir doch Jesus, was er von uns in dieser Situation möchte.“ Wir verbrachten fünf Minuten in Stille. Dann geschah etwas Wunderbares. Wir beiden spürten Gottes Frieden, der uns wie eine Decke einhüllte. Wir waren entspannter, als wir seine Gegenwart und Führung erlebten und hatten den Mut, uns den Problemen zu stellen.

Einheit

Im Jahr 1722 fand eine kleine Gruppe der Brüdergemeine, im heutigen Tschechien, Schutz vor Verfolgung auf den Ländereien eines großzügigen deutschen Grafen. Innerhalb von vier Jahren kamen mehr als 300 Menschen. Aber anstatt eine ideale Gemeinschaft für verfolgte Flüchtlinge zu sein, schlich sich Uneinigkeit in der Gemeinschaft ein. Unterschiedliche Meinungen zum Christentum brachten Trennung. Was sie dann taten, könnte als kleine Entscheidung angesehen werden, aber es brachte eine unglaubliche Erweckung: sie konzentrierten sich auf das, was sie einte, anstatt auf das, was sie trennte. Das Ergebnis war Einheit.

Unsere neue Heimat

Annie Moore war die erste Immigrantin, die 1892 über Ellis Island nach Amerika kam. Wie mag ihr zumute gewesen sein beim Gedanken an die neue Heimat und den Neubeginn? Nach ihr nahmen noch Millionen diesen Weg. Annie war ein Teenager, als sie das schwere Leben in Irland hinter sich ließ. Mit nichts als einer kleinen Tasche in der Hand, kam sie doch mit vielen Träumen, Hoffnungen und Erwartungen in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Kommst du zurück?

Die Ehe von Ron und Nancy verschlechterte sich zusehends. Nancy hatte eine Affäre. Sie bekannte Gott ihre Sünde, weil sie wusste, dass er das wollte, aber es fiel ihr schwer. Auch ihrem Mann sagte sie die Wahrheit. Anstatt die Scheidung zu verlangen, beschloss Ron, Nancy eine Chance zu geben, damit sie sein Vertrauen zurückgewinnen und ihm zeigen konnte, dass sie sich geändert hatte. Auf wunderbare Weise machte Gott die Ehe wieder heil.

Treu in der Gefangenschaft

Haralan Popov hatte keine Ahnung, wie sich sein Leben verändern würde, als es frühmorgens im Jahr 1948 an seiner Tür klingelte. Ohne jegliche Vorwarnung, warf die bulgarische Polizei Haralan wegen seines Glaubens ins Gefängnis. Die nächsten 13 Jahre verbrachte er hinter Gittern, betete um Kraft und Mut. Trotz der grausamen Behandlung wusste er, dass Gott bei ihm war, und er teilte die frohe Botschaft von Jesus mit seinen Mitgefangenen—und viele kamen zum Glauben.

Nur ein „Zigeunerjunge“

„Oh, es ist nur ein Zigeunerjunge“, flüsterte jemand angewidert, als Rodney Smith in der Kapelle nach vorne ging, um Christus in einem Gottesdienst im Jahr 1877 anzunehmen. Niemand dachte groß über diesen Teenager nach, der Sohn ungebildeter Zigeuner. Aber Rodney hörte nicht auf diese Stimmen. Er war sicher, dass Gott einen Plan für sein Leben hatte, daher kaufte er sich eine Bibel und ein englisches Wörterbuch und brachte sich selbst das Lesen und Schreiben bei. Er sagte einmal: „Der Weg zu Jesus führt nicht über Cambridge, Harvard, Yale oder die Dichter. Es ist ein alter Berg namens Golgatha.“ Rodney „Gypsy“ Smith wurde, allen Widrigkeiten zum Trotz, ein Evangelist der Heilsarmee, den Gott dazu gebrauchte, viele Menschen im Vereinigten Königreich und in den USA zu Jesus zu führen.

Vorbilder gefragt

An wen denkst du, wenn du das Wort Mentor hörst? Ich denke an meinen Pastor. Er erkannte, was in mir steckt, und glaubte an mich, als ich es selbst nicht konnte. Er lebte mir vor, wie man andere leiten kann, indem er voll Demut und Liebe diente. Das Ergebnis ist, dass ich nun selbst Gott diene, indem ich anderen ein Mentor bin.

Gute Botschaften zum Weitererzählen

„Wie heißt du?“, fragte Arman, ein iranischer Student. Nachdem ich ihm sagte, mein Name sei Estera, strahlte sein Gesicht auf, als er ausrief: „Wir haben einen ähnlichen Namen in Farsi, Setare!“ Diese kleine Verbindung eröffnete eine wunderbare Unterhaltung. Ich sagte ihm, ich sei nach einer Person der Bibel benannt, „Esther“, einer jüdischen Königin in Persien (im heutigen Iran). Ich begann mit ihrer Geschichte und erzählte ihm die frohe Botschaft von Jesus. Als Ergebnis unserer Unterhaltung begann Arman, eine wöchentliche Bibelarbeit zu besuchen, um mehr über Christus zu lernen.

Freiwillige Obdachlosigkeit

Keith Wasserman entschied sich seit 1989 jedes Jahr für einige Tage zur Obdachlosigkeit, um an Liebe und Mitgefühl zu wachsen. „Ich gehe und lebe auf den Straßen, um meine Perspektive und mein Verständnis über Menschen zu erweitern, die kein Zuhause haben, in welchem sie leben können“, sagt Keith, Geschäftsführer von Good Works, Inc.

Hilfsbereitschaft

„Estera, du hast ein Geschenk von deiner Freundin Helen bekommen!”, sagte meine Mutter, als sie von der Arbeit nach Hause kam. Wir hatten nicht viel, deshalb war es wie Weihnachten, wenn ein Geschenk mit der Post kam. Helen vermittelte mir das Gefühl, dass Gott mich liebhatte, an mich dachte und wertschätzte.

Ein normaler Mensch

William Carey war ein kränklicher Junge und kam aus einer armen Familie in der Nähe von Northampton, England. Seine Zukunft sah nicht allzu rosig aus. Aber Gott hatte Pläne mit ihm. Allen Widrigkeiten zum Trotz, zog er nach Indien, wo er unglaubliche Sozialreformen ins Leben rief und die Bibel in etliche indische Sprachen übersetzte. Er liebte Gott und die Menschen und leistete viel für Gott.

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