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Artikel von Glenn Packiam

Gottes Wort bewahren

„Papa, warum musst du zur Arbeit gehen?“ Die Frage meiner kleinen Tochter war durch ihren Wunsch motiviert, mit mir zu spielen. Auch ich hätte lieber die Arbeit ausfallen lassen, um Zeit mit ihr zu verbringen. Doch leider gab es eine wachsende Liste von Dingen am Arbeitsplatz, die meine Aufmerksamkeit erforderten. Die Frage ist jedoch gut. Warum arbeiten wir? Ist es nur, um für uns selbst und für die Menschen, die wir lieben, zu sorgen? Was ist mit unbezahlter Arbeit - warum machen wir das?

Kostspielige Freude

Beim Klang der mechanischen Melodie kamen wir alle sechs in Bewegung. Einige zogen Schuhe an, andere liefen einfach barfuß zur Tür. Innerhalb von Sekunden sprinteten wir alle die Einfahrt hinunter und verfolgten dem Eiswagen. Es war der erste warme Sommertag, und den konnte man am besten mit einem kalten, süßen Eis feiern! Es gibt Dinge, die wir einfach nur wegen der Freude tun, die sie uns bringt, nicht aus Disziplin oder Verpflichtung.

Uns selbst unterschätzen

Der junge Mann wurde Kapitän seines Teams. Das professionelle Sportaufgebot wurde nun von einem sanftmütigen Kind geleitet, das sich noch kaum rasieren musste. Seine erste Pressekonferenz war enttäuschend. Er bezog sich ständig auf den Trainer und seine Teamkameraden und murmelte Klischees darüber, dass er nur versuche seinen Job zu machen. Das Team spielte in dieser Spielzeit schlecht und am Ende der Spielzeit wurde der junge Kapitän fallengelassen. Er hatte nicht verstanden, dass ihm die Führung übertragen wurde, aber vielleicht glaubte er auch nie daran, dass er hätte führen können.

Unsere Entscheidung

Ohne Handyempfang und Landkarte mussten wir versuchen, uns daran zu erinnern, was wir auf dem Plan am Anfang des Wanderwegs gesehen hatten. Über eine Stunde später kamen wir aus dem Wald wieder am Parkplatz an. Da wir eine Abzweigung für den kürzeren Weg verpasst hatten, hatte unsere Wanderung viel länger gedauert.

Gesegnetes Brot

Als unsere älteste Tochter zum Teenager wurde, schenkten meine Frau und ich ihr ein Tagebuch, in das wir seit ihrer Geburt geschrieben hatten. Wir schrieben ihre Vorlieben und Abneigungen auf, ihre Marotten und denkwürdige Einzeiler. Ab einem gewissen Punkt wurden die Einträge eher zu Briefen, in denen wir beschrieben, was wir in ihr sehen und wie Gott in ihr am Werk ist. Als sie das Tagebuch zum 13. Geburtstag geschenkt bekam, war sie fasziniert. Sie erhielt damit ein Geschenk, das ihr das Wissen der Ursprünge ihrer Identität schenkte.

Gebrochen, um geteilt zu werden

Wir trafen uns jeden Donnerstag, seitdem er seine Frau bei einem Autounfall verloren hatte. Manchmal kam er mit Fragen, auf die es scheinbar keine Antworten gab. Manchmal kam er mit Erinnerungen, die er erneut durchleben wollte. Mit der Zeit akzeptierte er, dass, auch wenn der Unfall ein Resultat unserer zerbrochenen Welt war, Gott dennoch am Werk ist. Einige Jahre später unterrichtete er eine Gruppe in unserer Gemeinde zum Thema Trauer und wie man gut klagt. Schon bald wurde er für Menschen, die einen Verlust erlitten hatten, ein Ansprechpartner. Manchmal nimmt Gott gerade dann unser „nicht genug“, wenn wir meinen nichts zu haben, was wir geben können, und macht es zu „mehr als genug“.

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