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Artikel von Glenn Packiam

Gefährten in Jesus

Die Harvard Study of Adult Development (Studie zur Erwachsenenentwicklung) ist ein jahrzehntelanges Projekt, das zu einem besseren Verständnis der Bedeutung gesunder Beziehungen geführt hat. Die Forschung begann mit einer Gruppe von 268 Universitätsstudenten in den 1930ern und hat sich seitdem über verschiedene Städte ausgebreitet. Forscher führten mit den Teilnehmern Befragungen durch und untersuchten alle paar Jahre deren medizinische Unterlagen. Sie entdeckten, dass enge Beziehungen der größte Faktor für Glück und Gesundheit sind. Das Ergebnis zeigte, wenn wir uns mit den richtigen Menschen umgeben, werden wir mit einer größeren Wahrscheinlichkeit eine tiefere Freude im Leben erleben.

Übe diese Dinge

Als ich meinen Sohn bei seinen Mathehausaufgaben half, wurde es ersichtlich, dass er nicht sonderlich begeistert war, mehrere Aufgaben nach dem gleichen Prinzip zu lösen. „Ich hab’s, Papa!“, beharrte er in der Hoffnung, dass ich ihn aus der Erledigung seiner Aufgabe entlassen würde. Dann erklärte ich ihm sanft, dass ein Prinzip nur ein Prinzip sei, bis wir gelernt haben es in der Praxis umzusetzen.

Nicht mehr du selbst

Im Sommer 1859 war Monsieur Charles Blondin der erste Mensch, der die Niagarafälle auf einem Hochseil überquerte – und später widerholt er es noch viele Male. Einmal nahm er dabei seinen Manager Harry Colcord auf den Rücken. Ehe er losging, gab er Colcord den folgenden Rat: „Schau nach oben, Harry … du bist nicht mehr Colcord, sondern Blondin … Wenn ich schwanke, dann schwanke mit mir. Versuch nicht, dich selbst auszubalancieren. Wenn du das probierst, sind wir beide verloren.“

Das innere Problem

Vor einigen Jahren fing ein Specht an, auf die Außenverkleidung unseres Hauses zu klopfen. Wir dachten, das Problem sei nur äußerlich. Dann, eines Tages, kletterten mein Sohn und ich auf eine Leiter auf den Dachboden, nur um einen Vogel an unseren erschrockenen Gesichtern vorbeifliegen zu sehen. Das Problem war schlimmer als wir vermutet hatten: Er war in unserem Haus.

Hebe deine Augen

Die Wolken hingen tief, verdeckten den Horizont und begrenzten die Sicht auf nur wenige hundert Meter. Die Minuten zogen sich hin. Das wirkte sich merklich auf meine Stimmung aus. Doch dann, als sich der Nachmittag näherte, begannen die Wolken aufzubrechen, und ich sah es: den wunderschönen Pikes Peak, das sichtbare Wahrzeichen meiner Stadt, auf beiden Seiten umgeben von einer Bergkette. Ein Lächeln breitete sich auf meinem Gesicht aus. Ich machte mir bewusst, dass unsere Perspektive – buchstäblich unsere Blickrichtung – unsere geistliche Sicht beeinflussen kann. Ich erinnerte mich an einem Psalm, dort heißt es: „Ich schaue hinauf zu den Bergen“ (Psalm 121,1). Manchmal müssen wir lediglich unseren Blick etwas höher mehr heben!

Ein Lied in der Nacht

Die Sonne war schon lange untergegangen, als unser Strom plötzlich ausfiel. Ich war mit unseren beiden jüngeren Kindern zu Hause, und dies war ihr erster Stromausfall. Nachdem ich mich vergewissert hatte, dass das Versorgungsunternehmen von dem Ausfall wusste, stellte ich einige Kerzen auf, und die Kinder und ich kauerten zusammen in der Küche um die flackernden Flammen herum. Sie schienen nervös und verunsichert zu sein, also begannen wir zu singen. Bald wurden die besorgten Blicke auf ihren Gesichtern durch ein Lächeln ersetzt. Manchmal brauchen wir in unseren dunkelsten Momenten ein Lied.

Der wahre Diener

Im Jahr 27 v. Chr. kam der römische Herrscher Octavian vor den Senat, um seine Befugnisse niederzulegen. Er hatte einen Bürgerkrieg gewonnen, war der alleinige Herrscher dieser Region der Welt geworden und agierte wie ein Kaiser. Doch er wusste, dass eine solche Macht misstrauisch betrachtet wurde. Also verzichtete Octavian auf seine Befugnisse vor dem Senat und schwor, einfach nur ein ernannter Beamter zu sein. Die Reaktion des Senats? Der römische Senat ehrte den Herrscher, indem er ihn mit einer Bürgerkrone krönte und ihn zum Diener des römischen Volkes ernannte. Er erhielt auch den Namen Augustus—der „Große“.

Falsche Gewissheit

Vor ein paar Jahren redete mir mein Arzt ins Gewissen. Ich nahm seine Worte zu Herzen und fing an, ins Fitnesscenter zu gehen und auf meine Ernährung zu achten. Im Lauf der Zeit sanken mein Cholesterin und mein Gewicht. Gleichzeitig stieg mein Selbstwertgefühl. Aber dann passierte etwas Überraschendes: Ich begann andere Menschen zu beobachten und ihr Verhalten zu verurteilen. Ist es nicht eigenartig, wie oft wir uns über andere erheben, wenn wir etwas gefunden haben, was bei uns funktioniert? Es scheint, als sei es eine angeborene Fähigkeit, selbst erprobte Methoden zum Maßstab zu erheben. Wir rechtfertigen uns selbst und weisen Schuld zu.

Langsam, aber sicher

Ich traf einen alten Freund, der mir erzählte, was er vorhatte, aber ich gestehe, es schien zu schön, um wahr zu sein. Innerhalb weniger Monate nach diesem Gespräch war seine Band jedoch überall – von den Charts der Top-Singles im Radio bis hin zu einem Hit, der unter einer Fernsehwerbung pulsierte. Sein Aufstieg zum Ruhm war kometenhaft.

Fang mit dem Ende an

„Was willst du werden, wenn du groß bist?“ Diese Frage wurde mir als Kind oft gestellt. Und die Antworten änderten sich wie der Wind. Ein Arzt. Ein Feuerwehrmann. Ein Missionar. Ein Lobpreisleiter. Ein Physiker – oder besser gesagt, MacGyver! (eine beliebte Fernsehfigur). Jetzt, als Vater von vier Kindern, denke ich daran, wie schwierig es für sie sein muss, diese Frage gestellt zu bekommen. Es gibt Zeiten, in denen ich sagen möchte: „Ich weiß, was du großartig machen wirst!“ Eltern können manchmal mehr in ihren Kindern sehen, als die Kinder in sich selbst sehen können.

Der freundliche Wal

Eine Meeresbiologin schwamm in der Nähe der Cook-Inseln im Südpazifik, als plötzlich ein 50.000 Pfund schwerer Buckelwal auftauchte und sie unter seine Flosse steckte. Die Frau dachte, ihr Leben sei vorbei. Aber nachdem sie langsam im Kreis geschwommen war, ließ der Wal sie los. Dann sah die Biologin einen Tigerhai, der die Gegend verließ. Die Frau glaubte, dass der Wal sie vor der Gefahr beschützt hat.

Der Diener hört

Wäre das Funkgerät eingeschaltet gewesen, hätten sie gewusst, dass die Titanic sank. Cyril Evans, der Funker eines anderen Schiffes, hatte versucht eine Botschaft an Jack Phillips, den Funker der Titanic, zu senden und ihm zu sagen, dass sie auf ein Eisfeld zuliefen. Aber Phillips war dabei, Nachrichten der Passagiere weiterzuleiten, und befahl Evans ziemlich unhöflich, er solle still sein. Also schaltete Evans sein Gerät aus und ging ins Bett. Zehn Minuten später traf die Titanic einen Eisberg. Die Notrufe blieben unbeantwortet, weil keiner sie hörte.

Tolle Arbeit!

Ein Sicherheitsmann entdeckte ein Absperrband, das eine Tür fixierte, damit sie nicht zufiel. Er nahm es weg. Als er später nochmals vorbeikam, war das Band wieder dran. Er alarmierte die Polizei, die bald kam und fünf Einbrecher festnahm.

Gottes Wort bewahren

„Papa, warum musst du zur Arbeit gehen?“ Die Frage meiner kleinen Tochter war durch ihren Wunsch motiviert, mit mir zu spielen. Auch ich hätte lieber die Arbeit ausfallen lassen, um Zeit mit ihr zu verbringen. Doch leider gab es eine wachsende Liste von Dingen am Arbeitsplatz, die meine Aufmerksamkeit erforderten. Die Frage ist jedoch gut. Warum arbeiten wir? Ist es nur, um für uns selbst und für die Menschen, die wir lieben, zu sorgen? Was ist mit unbezahlter Arbeit - warum machen wir das?

Kostspielige Freude

Beim Klang der mechanischen Melodie kamen wir alle sechs in Bewegung. Einige zogen Schuhe an, andere liefen einfach barfuß zur Tür. Innerhalb von Sekunden sprinteten wir alle die Einfahrt hinunter und verfolgten dem Eiswagen. Es war der erste warme Sommertag, und den konnte man am besten mit einem kalten, süßen Eis feiern! Es gibt Dinge, die wir einfach nur wegen der Freude tun, die sie uns bringt, nicht aus Disziplin oder Verpflichtung.

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