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Artikel von Joe Stowell

Vergiss den Punktestand

An der Hochzeitsfeier seines Sohnes hatte mein Freund Bob für die Frischvermählten Rat und Ermutigung parat.  In seiner Rede berichtete er vom Fußballtrainer einer   nahegelegenen Stadt, der, wenn sein Team ein Spiel verlor, die ganze Woche den Spielstand auf der Anzeigetafel stehen ließ, um sie an die Niederlage zu erinnern. Im Fußball mag das eine gute Methode sein, in der Ehe jedoch wäre es katastrophal, sagte Bob. Wenn der Partner dich ärgert oder enttäuscht, dann lenke die Aufmerksamkeit nicht ständig auf das, was er oder sie deiner Meinung nach falsch gemacht hat. Stell die Anzeigetafel aus.

Dies Jahr könnte es sein

Mein Vater war Pastor und predigte am ersten Sonntag eines neuen Jahres immer über die Wiederkunft Jesu. Oft zitierte er dabei 1.Thessalonicher 4. Und jedes Jahr stellte er dieselbe Frage: „Es könnte sein, dass Jesus dieses Jahr wiederkommt. Bist du bereit, ihm zu begegnen?“ Ich werde nie vergessen, wie ich mit sechs Jahren diese Predigt hörte und dachte: „Wenn das wahr sein sollte, weiß ich nicht, ob ich bei denen sein werde, für die er kommt.“ Ich war mir sicher, dass meine Eltern in den Himmel kommen würden, und ich wollte da auch hin. Als mein Vater nach dem Gottesdienst nach Hause kam, fragte ich ihn deshalb, was ich machen müsste. Er schlug seine Bibel auf, las mir ein paar Verse vor und erklärte mir, dass ich einen Erlöser brauche. Es brauchte nicht viel, um mich von meinen Sünden zu überzeugen. An jenem Tag führte mich mein Vater zu Jesus. Ich werde ihm immer dankbar sein, dass er diesen Samen in mein Herz gelegt hat.

Einheitsgröße

W ie die meisten Kinder habe ich Weihnachten geliebt und war gespannt auf die Spielsachen, die unter dem Baum auf mich warteten. Wie groß war die Enttäuschung, als auf einmal Hemden und Hosen dort lagen. Erwachsenengeschenke waren überhaupt nicht lustig! Aber letzte Weihnachten haben mir meine Kinder ein paar coole, bunte Socken geschenkt. Ich habe mich sofort wieder jung gefühlt! Selbst Erwachsene könnten diese Socken tragen, versicherte das Etikett. Sie waren in „Einheitsgröße“.

Fliegende Hunde

Die fliegenden Hunde aus dem Zweiten Weltkrieg faszinieren mich. Bei ihren Vorbereitungen für die Invasion (am 6. Juni 1944) brauchten die alliierten Truppen den ausgeprägten Geruchssinn von Hunden. Sie sollten ihnen Minen erschnüffeln und die Soldaten vor Gefahren warnen. Und der einzige Weg, die Hunde zu den Truppen hinter der Frontlinie zu bringen, war mit dem Fallschirm. Aber Hunde sind keine Fallschirmspringer. Sie haben davor instinktiv Angst—und nicht nur sie, wenn wir ehrlich sind. Nach wochenlangem Training hatten die Hunde jedoch gelernt, ihren Herrchen so weit zu vertrauen, dass sie auf ihren Befehl hin sprangen.

Keine Erbsen!

Als unsere Kinder noch klein waren, sagte eines von ihnen immer rundweg „Nein“, wenn wir ihm beim Essen die  Erbsen reichten. Worauf wir fragten: „Was, nein?“ und   hofften, er würde: „Nein, danke“ sagen. Stattdessen kam ein: „Nein, keine Erbsen!“ Das führte zu einer Diskussion über gute Manieren—die wir auch bei vielen anderen Gelegenheiten führten.

Im Garten

Meine Vorfahren waren Pioniere in Michigan. Sie rodeten das Land, bebauten es und legten Gärten an, um die Familie zu ernähren. Die Liebe zur Landwirtschaft wurde über Generationen weiter vererbt. Mein Vater wuchs auf einer Farm in Michigan auf und gärtnerte gern, was vermutlich erklärt, wieso auch ich gern im Garten arbeite und den Geruch der frischen Erde so liebe. Pflanzen anbauen, die schöne Blüten tragen, und die Rosen pflegen, die mit ihrem zarten Duft und ihrer Schönheit unseren Garten schmücken, das ist für mich ein angenehmer Zeitvertreib. Gäbe es nur das Unkraut nicht!

Kontrolle

Um diese Jahreszeit gehe ich normalerweise zum Arzt für die regelmäßige Gesundheitsuntersuchung. Auch wenn ich mich gesund fühle und keine Probleme habe, weiß ich, dass regelmäßige Kontrollen nötig sind, weil sie Dinge ans Licht bringen können, die sich zu schweren Krankheiten entwickeln könnten, wenn sie nicht früh genug erkannt werden. Wenn ich meinen Arzt bitte, nach versteckten Problemen zu suchen und sie zu behandeln, dann stärkt das langfristig meinen Allgemeinzustand.

Gottes Nähe erleben

Wir alle wissen, wie schnell wir uns von Gott abwenden oder sogar vor ihm davonlaufen können. Wir lassen uns ablenken oder wollen gar nicht an ihn denken.

Aber vielleicht sehnen Sie sich im Innern auch nach Gott, wollen ihn kennen und lieben lernen, ihn erfahren und ihm vertrauen, und haben deshalb dieses Büchlein in die Hand genommen.

Dieses Büchlein enthält…

Auf einem fernen Berge

Ich denke oft an die Zeit zurück, als unsere Kinder noch klein waren. In besonders schöner Erinnerung ist das allmorgendliche Weckritual geblieben. Jeden Tag ging ich in ihr Schlafzimmer, rief leise ihren Namen und sagte ihnen, dass es Zeit sei, aufzustehen und sich fertig zu machen.

Weisheitssucher

Jedes Frühjahr veranstalten Colleges und Universitäten Abschlussfeiern, um den Erfolg der Studenten zu würdigen, die ihr Studium abgeschlossen haben und nun ihr Diplom erhalten. Nachdem die Studenten die Bühne verlassen haben, geht es für sie hinaus in eine Welt, in der sie sich bewähren müssen. Ihr akademisches Wissen allein wird da nicht ausreichen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, das Gelernte auch richtig anzuwenden.

Zugang zu Gott


Die Technik ist in vieler Hinsicht ein Segen. Suchst du Informationen über ein gesundheitliches Problem? Alles, was du brauchst, ist Zugang zum Internet, und sofort erhältst du eine Auswahlliste, die dir bei der Suche hilft. Willst du einen Freund kontaktieren? Schick eine SMS, ein E-Mail oder poste deine Nachricht auf Facebook. Manchmal allerdings kann die Technik auch frustrierend sein. Vor kurzem wollte ich auf meinem Bankkonto etwas nachsehen und sollte eine Reihe von Sicherheitsfragen beantworten. Da ich mich nicht mehr an die korrekten Antworten erinnern konnte, war ich von meinem eigenen Konto ausgesperrt. Oder denken wir nur an die Momente, wo ein wichtiges Gespräch abgeschnitten wird, weil der Handy-Akku leer ist, und wir erst weiterreden können, wenn wir eine Steckdose gefunden haben, um ihn aufzuladen.


Ein Wohlgeruch

Ich bin dankbar, dass Gott uns den Geruchssinn gegeben hat, damit wir uns an den vielen Düften des Lebens erfreuen können. Wie oft freue ich mich über etwas so Banales wie das erfrischende Rasierwasser am Morgen. Oder den milden Duft von frisch gemähtem Rasen im Frühjahr. Besonders gern sitze ich im Garten, wenn der feine Duft meiner Lieblingsrosen die Luft erfüllt. Und dann erst die köstlichen Essensdüfte.

Einfach vertrauen

Wenn wir früher mit unseren Kindern zum Doktor mussten, war das immer eine interessante Sache. Im Wartezimmer gab es jede Menge Spielsachen, mit denen sie sich beschäftigen konnten, und Kinderbücher, aus denen ich ihnen vorlas. Soweit gab es also keine Probleme. Aber sobald ich sie hochhob, um sie ins Sprechzimmer zu tragen, änderte sich das. Plötzlich wurde aus dem Spaß Ernst, und die Augen weiteten sich vor Angst, wenn die Schwester mit der Spritze heranrückte. Je näher sie kam, desto fester klammerten sie sich an mich. Sie suchten Trost, aber wahrscheinlich hofften sie auch, ich könnte sie vor dem Schrecklichen bewahren. Sie wussten nicht, dass das Ganze nur zu ihrem Besten war.

Kraft zum Überleben

Als Teenager hatte ich eine aufblasbare Boxerpuppe. Sie war etwa so groß wie ich und hatte ein aufgemaltes lachendes Gesicht. Die Herausforderung bestand darin, sie so fest zu schlagen, dass sie liegen blieb. Aber egal, was ich versuchte, sie schnellte immer wieder hoch. Der Grund? In ihrem Fuß war ein Bleigewicht, das sie immer aufrecht hielt. Segelboote operieren nach demselben System. Das Blei im Kiel ist der Ballast, der sie im Gleichgewicht und auch bei starkem Wind aufrecht hält.

Seine Entscheidung

Als unsere Kinder noch klein waren, habe ich oft mit ihnen gebetet, nachdem wir sie ins Bett gebracht hatten. Aber ehe ich betete, setzte ich mich manchmal noch zu ihnen auf die Bettkante und redete mit ihnen. Ich weiß noch, wie ich zu unserer Tochter Libby sagte: „Wenn ich alle 4-jährigen Mädchen auf der Welt in eine Reihe stellen könnte, würde ich daran entlang laufen und nach dir suchen. Und wenn ich an der ganzen Reihe vorbei wäre, würde ich dich als meine Tochter herauspicken.“ Dann strahlte Libby jedes Mal über das ganze Gesicht, denn sie wusste, sie war etwas ganz Besonderes.

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