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Articles by Julie Schwab

Bist du bereit?

Ich habe über zwei Jahre in einem Schnellimbiss gearbeitet. Das war nicht immer einfach. Die Kunden schimpften und ich entschuldigte mich für die Käsescheibe, die sie nicht auf dem Sandwich wollten, das ich nicht gemacht hatte. Kurz nachdem ich dort aufgehört hatte, bewarb ich mich um einen Computerjob an meiner Universität. Die Vorgesetzten interessierten sich mehr für die Fähigkeiten, die ich im Schnellimbiss erworben hatte, als für meine Computerkenntnisse. Für sie war wichtig, dass ich mit Menschen umgehen konnte. Und das hatte ich gelernt!

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Den Lauf vollenden

Bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio erregten zwei Läuferinnen des 5000-Meter-Laufs die Aufmerksamkeit der ganzen Welt. Nach etwa 3200 Metern stießen Nikki Hamblin aus Neuseeland und Abbey D’Agostino aus den USA zusammen und stürzten. Abbey war schnell wieder auf den Beinen und half Nikki, hochzukommen. Kurz darauf schwächelte Abbey, weil sie sich beim Sturz offensichtlich verletzt hatte. Nun blieb Nikki stehen und ermunterte sie zum Weiterlaufen. Als Abbey schließlich über die Ziellinie stolperte, wartete Nikki bereits auf sie und nahm sie in die Arme. Ein schönes Bild gegenseitiger Hilfe!

Das beste Teil

„Sein Stück ist größer als meins!“ Als Kinder haben meine Brüder und ich oft darüber gestritten, wer das größte Stück von Mutters Kuchen bekommen hatte. Einmal beobachtete unser Vater uns mit gerunzelter Stirn. Dann reichte er Mama seinen Teller, strahlte sie an und sagte: „Bitte, gib mir ein Stück so groß wie dein Herz.“ Meine Brüder und ich schauten mit offenem Mund zu, wie Mama lachte und ihm ein riesengroßes Stück gab.

Schau auf den Dirigenten

Joshua Ball, der weltberühmte Geiger, hat seine ganz spezielle Methode, das vierundvierzigköpfige Orchester der Academy of St. Martin in the Fields zu dirigieren. Er benutzt keinen Taktstock, sondern seine Stradivari, auf der er gleichzeitig auch spielt. In einem Radiointerview sagte er: „Auch beim Spielen kann ich ihnen alle möglichen Anweisungen und Zeichen geben, die sie, denke ich, nur in diesem Moment verstehen. Wenn ich die Geige senke oder eine Augenbraue hebe oder wie ich den Bogen ziehe, sie wissen genau, welchen Klang ich aus dem Orchester hören will.“