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Artikel von Marion Stroud

Unmöglich!


2008 fielen in England die Immobilienpreise. Doch zwei Wochen nachdem wir das Haus, in dem wir vierzig Jahre gewohnt hatten, ausgeschrieben hatten, erhielten wir ein gutes Angebot und haben uns über den Verkauf geeinigt. Bald begannen die Arbeiten an dem Haus, das ich geerbt hatte und das nun unser neues Zuhause werden sollte. Aber kurz vor Vertragsabschluss zog sich der Käufer des alten Hauses zurück. Wir waren schockiert. Jetzt hatte wir zwei Häuser – eines, dessen Wert rapide sank, und das andere eine Ruine, die wir weder verkaufen noch bewohnen konnten. Solange wir keinen neuen Käufer fanden, konnten wir die Handwerker nicht bezahlen. Es war eine unmögliche Situation.


Gottes Zeitplan

Ich besuche hin und wieder zwei ältere Frauen. Die eine hat keine finanziellen Sorgen, ist für ihr Alter noch fit und lebt im eigenen Haus. Aber sie hat immer etwas zu jammern. Die andere leidet unter Arthritis und ist ziemlich vergesslich. Ihr Zuhause ist einfach und sie hat immer einen Notizblock daliegen, damit sie nichts vergisst. Aber jeden, der sie in ihrer kleinen Wohnung besucht, begrüßt sie mit denselben Worten: „Gott ist so gut zu mir.“ Als ich ihr bei meinem letzten Besuch den Block reichte, sah ich, dass sie am Vortag eingetragen hatte: „Morgen zum Mittagessen eingeladen! Herrlich! Noch ein glücklicher Tag!“

Bringt den Jungen zu mir

Ich glaube nicht an Gott und ich gehe nicht hin“, sagte Mark.

Es lohnt sich

Ich kann es nicht.“ Verzweifelt warf Robert den Stift fort. „Es ist einfach zu schwer!“ Lesen, Schreiben und Buchstabieren schien unserem unter Dyslexie leidenden 9-Jährigen einfach unmöglich. Schließlich fand sich eine Lösung. Aber sie war hart. Wir mussten jeden Abend zwanzig Minuten lang mit ihm Lesen und Buchstabieren üben – täglich. Manchmal hatten wir absolut keine Lust und manchmal waren wir am Verzweifeln, weil wir keinen Fortschritt sahen. Aber wir waren fest entschlossen, Roberts Lesealter und sein tatsächliches Alter auf den Punkt zu bringen. Also kämpften wir weiter.

Später, aber nicht zu spät

Meine Söhne haben im Dezember Geburtstag. Als sie klein waren, lernte Angus schnell, dass das heiß ersehnte Spielzeug, wenn es Anfang des Monats nicht unter den Geburtstagsgeschenken war, vielleicht an Weihnachten auf dem Gabentisch lag. Und wenn David sein Geschenk nicht an Weihnachten erhielt, dann kam es vielleicht an seinem Geburtstag vier Tage später. Später war nicht unbedingt zu spät.

Ruhen in Gott

Es war unser letzter Urlaub als ganze Familie, bevor unser ältester Sohn aufs College ging. Als wir uns in die hinterste Bank der kleinen Kirche am Meer schoben, war mein Herz beim Blick auf die Reihe meiner fünf einigermaßen braven Kinder von Liebe erfüllt. „Bitte bewahre ihren Glauben und halte sie nahe bei dir, Herr“, betete ich im Stillen und dachte an die Herausforderungen, die vor jedem von ihnen lagen.

Ein gutes Fundament

Ich habe keine gute Nachricht“, sagte der Bauunternehmer, den ich für den Umbau eines alten Hauses engagiert hatte, das ich geerbt hatte. „Die Garage hat kein Fundament. Wenn wir da ein Büro für sie einbauen wollen, müssen wir sie abreißen, ein Fundament graben und dann von vorn anfangen.“

Schuldzu-weisungen

Jenny wurde wegen einer anderen Frau von ihrem Mann verlassen und sie schwor sich, nie mit dieser anderen in Kontakt zu treten. Aber dann merkte sie, dass ihre Verbitterung das Verhältnis der Kinder zu ihrem Vater störte, und sie bat Gott um Hilfe, damit sie den ersten Schritt tun und ihren Groll überwinden konnte.

Nicht vergessen

Warten ist immer schwer; aber wenn wir auf unsere Gebete Tage, Wochen oder sogar Monate lang keine Antwort erhalten, denken wir schnell einmal, Gott habe uns vergessen. Am Tag können wir uns noch ablenken, aber in der Nacht ist es doppelt schwer, die quälenden Gedanken abzuschütteln. Sorgen bedrängen uns und die dunklen Stunden scheinen endlos. Wir sind total erschöpft und fühlen uns unfähig, den neuen Tag in Angriff zu nehmen.

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