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Artikel von Poh Fang Chia

Ein gutes Leben

Kostenlose Beerdigungen für die Lebenden. Das ist der Service, den eine Einrichtung in Südkorea anbietet. Seit der Eröffnung im Jahr 2012 haben mehr als 25.000 Menschen – vom Teenager bis zum Rentner – an Massenbestattungen teilgenommen, in der Hoffnung, ihr Leben zu verbessern, indem sie über ihren Tod nachdenken. Offiziell heißt es: „Die simulierten Todeszeremonien sollen den Teilnehmern ein wahrheitsgetreues Gefühl für ihr Leben geben, Dankbarkeit wecken und bei der Vergebung und Versöhnung mit Familie und Freunden helfen.“

Ein unerwarteter Gast

Zachäus war ein einsamer Typ. Wenn er durch die Straßen der Stadt ging, konnte er die feindseligen Blicke spüren. Aber dann nahm sein Leben eine Wendung. Clemens von Alexandria, einer der Kirchenväter, sagt, dass Zachäus ein sehr prominenter christlicher Führer und ein Pastor der Gemeinde in Cäsarea wurde. Ja, wir sprechen von Zachäus, dem obersten Steuereintreiber, der auf einen Maulbeerbaum kletterte, um Jesus zu sehen (Lukas 19,1-10).

Gottes Versorgung

Wir wanderten immer tiefer in den Wald hinein und entfernten uns immer weiter von dem Dorf in der Provinz Yunnan, China. Nach knapp einer Stunde hörten wir das ohrenbetäubende Rauschen des Wassers. Wir beschleunigten unsere Schritte, erreichten bald eine Lichtung und wurden von einem wunderschönen Anblick eines Vorhangs aus klarem Wasser begrüßt, das in Kaskaden über die grauen Felsen floss. Spektakulär!

Wer weiß?

Als Sai Weng eines seiner preisgekrönten Pferde verlor, drückte der chinesischen Legende nach sein Nachbar Bedauern über den Verlust aus. Aber Sai Weng war unbesorgt. Er sagte, „Wer weiß, vielleicht ist es gut für mich?“ Überraschenderweise kehrte das verlorene Pferd mit einem anderen Pferd nach Hause zurück. Als ihm der Nachbar gratulierte, sagte Sai Weng, „Wer weiß, vielleicht ist es schlecht für mich?“ Als sein Sohn das neue Pferd ritt, brach er sich ein Bein. Das schien ein Unglück zu sein, bis die Armee in das Dorf kam, um Männer zu rekrutieren, die im Krieg kämpfen sollten. Wegen der Verletzung wurde sein Sohn nicht eingezogen, er musste nicht in den Krieg ziehen.

Die Momente wertschätzen

Su Dongpo (auch bekannt als Su Shi) war einer der größten Dichter und Schriftsteller Chinas. Als er im Exil auf den Vollmond blickte, schrieb er ein Gedicht, in dem er beschrieb, wie sehr er seinen Bruder vermisste. „Wir freuen uns und trauern, sammeln und gehen, während der Mond wächst und schwindet. Seit jeher bleibt nichts perfekt“, schreibt er. „Mögen unsere Lieben lange leben und diese schöne Szene gemeinsam betrachten, obwohl sie Tausende von Meilen voneinander entfernt sind.“

Nötige Rettung

Ein Jugendlicher namens Aldi arbeitete alleine auf einer Fischerhütte, die etwa 125 km vor der indonesischen Insel Sulawesi lag, als heftige Winde die Hütte aus der Verankerung rissen und ins Meer zogen. 49 Tage lang driftete Aldi im Meer. Immer, wenn er ein Schiff sah, schaltete er seine Lampe an, um die Aufmerksamkeit der Seeleute zu wecken. Doch wurde er immer wieder enttäuscht. Ungefähr 10 Schiffe fuhren an dem unterernährten Jugendlichen vorüber, ehe er gerettet wurde.

Zweifel und Glaube

Jürgen wachte mit starken Kopfschmerzen auf und dachte, es sei wieder seine Migräne. Aber beim Aufstehen klappte er vor dem Bett zusammen. Er kam ins Krankenhaus, wo die Ärzte ihm erklärten, er habe einen Schlaganfall gehabt. Nach vier Monaten der Rekonvaleszenz konnte er wieder denken und reden, aber beim Gehen humpelt er immer noch sehr stark. Oft kämpft er mit der Verzweiflung. Dann findet er Trost im Buch Hiob.

Hunger nach Gott

Jemand, der sich kürzlich zu Jesus bekehrt hatte, wollte unbedingt die Bibel lesen. Er hatte jedoch bei einer Explosion das Augenlicht und beide Hände verloren. Als er von einer Frau hörte, die Braille mit ihren Lippen las, versuchte er dasselbe. Aber er musste herausfinden, dass auch die Nervenenden seiner Lippen zerstört waren. Später war er voller Freude, als er entdeckte, dass er die Braille-Schriftzeichen mit seiner Zunge fühlen konnte! Er hatte einen Weg gefunden, die heiligen Schriften zu lesen und zu genießen.

Gebete im Heuschober

Samuel Mills und vier seiner Freunde trafen sich häufig, um Gott zu bitten, dass er mehr Menschen schicken möge, um die frohe Botschaft von Jesus Christus zu verkündigen. Eines Tages, im Jahr 1806, nachdem sie von einem Gebetstreffen zurückkehrten, kamen sie in ein Gewitter und suchten Zuflucht in einem Heuschober (Haystack). Ihr wöchentliches Gebetstreffen wurde bekannt als das „Heuschober-Gebetstreffen“, was zu einer weltweiten Missionsbewegung führte. Heute steht ein „Haystack Prayer“-Denkmal am Williams College in den USA als Erinnerung dafür, was Gott durch das Gebet bewirken kann.

Unsichtbare Realitäten

Stephen Cass, ein Redakteur des Magazins Discover, war fest entschlossen, einige der unsichtbaren Dinge zu ergründen, die zu seinem täglichen Leben gehören. Als er zu seinem Büro in New York City ging, dachte er: „Wenn ich Radiowellen sehen könnte, wäre die Spitze des Empire State Buildings (mit der Vielzahl der Radio- und Fernsehantennen) beleuchtet, wie ein leuchtendes Kaleidoskop, das die gesamte Stadt erhellt.“ Er erkannte, dass er von unsichtbaren elektromagnetischen Feldern des WLANs der Radio- und Fernsehsignale, und mehr umgeben war.

Klein, aber oho!

Der Tag hatte begonnen wie jeder andere, aber er endete in einem Albtraum. Esther (Name geändert) und mehrere hundert weitere Frauen wurden von einer militanten religiösen Gruppe aus ihrem Internat gekidnappt. Einen Monat später wurden alle befreit — außer Esther, die sich weigerte, Jesus zu verleugnen. Ich war betroffen, als ich zusammen mit einer Bekannten von ihr und anderen las, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Wir wollten etwas tun. Aber was?

Veränderung ist möglich

An einem Samstagnachmittag trafen sich einige aus der Jugendgruppe meiner Gemeinde, um einander einige schwierige Fragen basierend auf Philipper 2,3–4 zu stellen: „Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den andern höher als sich selbst, und ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern dient.“ Einige dieser Fragen lauteten: Wie häufig zeigst Du Interesse an anderen? Würde dich jemand als demütig oder stolz beschreiben? Warum?

Was kannst du nicht aufgeben?

„Was ist eines der Dinge, die Sie nicht aufgeben können?“, fragte der Radiomoderator. Zuhörer riefen mit interessanten Antworten an. Einige erwähnten ihre Familien, einschließlich eines Mannes, der seine Erinnerungen an seine verstorbene Ehefrau teilte. Andere erzählten, sie könnten ihre Träume nicht aufgeben, wie beispielsweise Musik zu machen oder Mutter zu werden. Alle von uns haben etwas, was wir sehr wertschätzen — eine Person, eine Leidenschaft, einen Besitz — etwas, das wir nicht aufgeben können.

Neues Jahr, neue Vorsätze

Ich wollte immer lernen, das Cello zu spielen. Aber nie fand ich die Zeit, mich für einen Kurs anzumelden. Genauer gesagt, nahm ich mir nie die Zeit dafür. Ich dachte, dass ich im Himmel das Instrument gewiss meistern könnte. In der Zwischenzeit wollte ich mich darauf konzentrieren, meine Zeit für die Dinge zu nutzen, für die Gott mich berufen hatte.

Von Schmach zur Ehre

Es ist wieder die Zeit des Jahres, in der Familien sich versammeln, um die Festtage gemeinsam zu feiern. Einigen von uns aber graut es vor dem Treffen mit gewissen „besorgten“ Verwandten, deren Fragen denen, die immer noch Single oder kinderlos sind, das Gefühl geben, als würde irgendetwas mit ihnen nicht stimmen.

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