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Artikel von Poh Fang Chia

Die Momente wertschätzen

Su Dongpo (auch bekannt als Su Shi) war einer der größten Dichter und Schriftsteller Chinas. Als er im Exil auf den Vollmond blickte, schrieb er ein Gedicht, in dem er beschrieb, wie sehr er seinen Bruder vermisste. „Wir freuen uns und trauern, sammeln und gehen, während der Mond wächst und schwindet. Seit jeher bleibt nichts perfekt“, schreibt er. „Mögen unsere Lieben lange leben und diese schöne Szene gemeinsam betrachten, obwohl sie Tausende von Meilen voneinander entfernt sind.“

Nötige Rettung

Ein Jugendlicher namens Aldi arbeitete alleine auf einer Fischerhütte, die etwa 125 km vor der indonesischen Insel Sulawesi lag, als heftige Winde die Hütte aus der Verankerung rissen und ins Meer zogen. 49 Tage lang driftete Aldi im Meer. Immer, wenn er ein Schiff sah, schaltete er seine Lampe an, um die Aufmerksamkeit der Seeleute zu wecken. Doch wurde er immer wieder enttäuscht. Ungefähr 10 Schiffe fuhren an dem unterernährten Jugendlichen vorüber, ehe er gerettet wurde.

Zweifel und Glaube

Jürgen wachte mit starken Kopfschmerzen auf und dachte, es sei wieder seine Migräne. Aber beim Aufstehen klappte er vor dem Bett zusammen. Er kam ins Krankenhaus, wo die Ärzte ihm erklärten, er habe einen Schlaganfall gehabt. Nach vier Monaten der Rekonvaleszenz konnte er wieder denken und reden, aber beim Gehen humpelt er immer noch sehr stark. Oft kämpft er mit der Verzweiflung. Dann findet er Trost im Buch Hiob.

Hunger nach Gott

Jemand, der sich kürzlich zu Jesus bekehrt hatte, wollte unbedingt die Bibel lesen. Er hatte jedoch bei einer Explosion das Augenlicht und beide Hände verloren. Als er von einer Frau hörte, die Braille mit ihren Lippen las, versuchte er dasselbe. Aber er musste herausfinden, dass auch die Nervenenden seiner Lippen zerstört waren. Später war er voller Freude, als er entdeckte, dass er die Braille-Schriftzeichen mit seiner Zunge fühlen konnte! Er hatte einen Weg gefunden, die heiligen Schriften zu lesen und zu genießen.

Gebete im Heuschober

Samuel Mills und vier seiner Freunde trafen sich häufig, um Gott zu bitten, dass er mehr Menschen schicken möge, um die frohe Botschaft von Jesus Christus zu verkündigen. Eines Tages, im Jahr 1806, nachdem sie von einem Gebetstreffen zurückkehrten, kamen sie in ein Gewitter und suchten Zuflucht in einem Heuschober (Haystack). Ihr wöchentliches Gebetstreffen wurde bekannt als das „Heuschober-Gebetstreffen“, was zu einer weltweiten Missionsbewegung führte. Heute steht ein „Haystack Prayer“-Denkmal am Williams College in den USA als Erinnerung dafür, was Gott durch das Gebet bewirken kann.

Unsichtbare Realitäten

Stephen Cass, ein Redakteur des Magazins Discover, war fest entschlossen, einige der unsichtbaren Dinge zu ergründen, die zu seinem täglichen Leben gehören. Als er zu seinem Büro in New York City ging, dachte er: „Wenn ich Radiowellen sehen könnte, wäre die Spitze des Empire State Buildings (mit der Vielzahl der Radio- und Fernsehantennen) beleuchtet, wie ein leuchtendes Kaleidoskop, das die gesamte Stadt erhellt.“ Er erkannte, dass er von unsichtbaren elektromagnetischen Feldern des WLANs der Radio- und Fernsehsignale, und mehr umgeben war.

Klein, aber oho!

Der Tag hatte begonnen wie jeder andere, aber er endete in einem Albtraum. Esther (Name geändert) und mehrere hundert weitere Frauen wurden von einer militanten religiösen Gruppe aus ihrem Internat gekidnappt. Einen Monat später wurden alle befreit — außer Esther, die sich weigerte, Jesus zu verleugnen. Ich war betroffen, als ich zusammen mit einer Bekannten von ihr und anderen las, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Wir wollten etwas tun. Aber was?

Veränderung ist möglich

An einem Samstagnachmittag trafen sich einige aus der Jugendgruppe meiner Gemeinde, um einander einige schwierige Fragen basierend auf Philipper 2,3–4 zu stellen: „Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den andern höher als sich selbst, und ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern dient.“ Einige dieser Fragen lauteten: Wie häufig zeigst Du Interesse an anderen? Würde dich jemand als demütig oder stolz beschreiben? Warum?

Was kannst du nicht aufgeben?

„Was ist eines der Dinge, die Sie nicht aufgeben können?“, fragte der Radiomoderator. Zuhörer riefen mit interessanten Antworten an. Einige erwähnten ihre Familien, einschließlich eines Mannes, der seine Erinnerungen an seine verstorbene Ehefrau teilte. Andere erzählten, sie könnten ihre Träume nicht aufgeben, wie beispielsweise Musik zu machen oder Mutter zu werden. Alle von uns haben etwas, was wir sehr wertschätzen — eine Person, eine Leidenschaft, einen Besitz — etwas, das wir nicht aufgeben können.

Neues Jahr, neue Vorsätze

Ich wollte immer lernen, das Cello zu spielen. Aber nie fand ich die Zeit, mich für einen Kurs anzumelden. Genauer gesagt, nahm ich mir nie die Zeit dafür. Ich dachte, dass ich im Himmel das Instrument gewiss meistern könnte. In der Zwischenzeit wollte ich mich darauf konzentrieren, meine Zeit für die Dinge zu nutzen, für die Gott mich berufen hatte.

Von Schmach zur Ehre

Es ist wieder die Zeit des Jahres, in der Familien sich versammeln, um die Festtage gemeinsam zu feiern. Einigen von uns aber graut es vor dem Treffen mit gewissen „besorgten“ Verwandten, deren Fragen denen, die immer noch Single oder kinderlos sind, das Gefühl geben, als würde irgendetwas mit ihnen nicht stimmen.

Gottes versteckte Hand

Mein Freund wurde von einem Missionarsehepaar aus Amerika adoptiert und wuchs in Ghana auf. Nachdem seine Familie zurück in die USA zog, begann er mit der Universität, musste sie aber verlassen. Später ging er zum Militär, das ihm schließlich half, die Universität zu bezahlen und überall auf der Welt herumzukommen. Gott war in allem am Werk und bereitete ihn für eine besondere Rolle vor. Heute schreibt und lektoriert er christliche Literatur, die einem internationalen Publikum dient.

Hoffnung in der Dunkelheit

Laut einer Legende war Qu Yuan ein weiser und patriotischer chinesischer Regierungsbeamte, der in der Zeit lebte, die auch bekannt war als „Zeit der Streitenden Reiche“ (475–246 v. Chr). Es wurde gesagt, dass er wiederholt seinen König vor einer bevorstehenden Bedrohung warnte, die das Land zerstören würde. Aber der König lehnte seinen Rat ab. Schließlich wurde Qu Yuan ins Exil geschickt. Als er über den Fall seines geliebten Landes an den Feind hörte, beendete er sein Leben.

Gibt es dort WLAN?

Als ich mich auf einen Missionseinsatz mit einigen jungen Leuten vorbereitete, war die häufigste Frage: „Gibt es dort WLAN?“ Ich versicherte ihnen, dass es das gäbe. Stellt euch also das Murren und Stöhnen vor, als eines Abends das WLAN ausgefallen ist!

Wenn der Boden wankt

Während der Finanzkrise in Asien im Jahr 1997 waren mehr Menschen auf Arbeitssuche als es Jobs gab. Einer dieser Arbeitsuchenden war ich. Nach neun angespannten Monaten fand ich eine Stelle als Werbetexter. Aber die Firma geriet bald in eine Krise und ich wurde wieder arbeitslos.

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