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Artikel von Poh Fang Chia

Wenn der Boden wankt

Während der Finanzkrise in Asien im Jahr 1997 waren mehr Menschen auf Arbeitssuche als es Jobs gab. Einer dieser Arbeitsuchenden war ich. Nach neun angespannten Monaten fand ich eine Stelle als Werbetexter. Aber die Firma geriet bald in eine Krise und ich wurde wieder arbeitslos.

Eine perfekte Welt

Katie hatte als Hausaufgabe einen Aufsatz mit dem Titel „Meine Perfekte Welt“. Sie schrieb: „In meiner perfekten Welt . . . ist Eiscreme umsonst, überall sind Lutscher und der Himmel ist immer blau mit einigen Wolken, die interessante Formen haben.“ Dann wurde der Aufsatz etwas ernsthafter. In dieser Welt, so fuhr sie fort, „Kommt niemand nach Hause und hört schlechte Neuigkeiten. Und niemand muss derjenige sein, der sie überbringen muss.“

Drehen und Wenden

Was hält dich nachts wach? Vor kurzem hatte ich eine schlaflose Nacht, ich drehte und wendete mich in meinem Bett und versuchte eine Lösung für ein Problem zu finden. Schließlich begann ich mir Sorgen zu machen, dass ich nicht ausreichend ausgeruht sein würde, um mit den Herausforderungen des nächsten Tages fertig zu werden!

Der Glaube der Witwe

Es ist noch stockdunkel, wenn Ah-pi ihren Tag beginnt. Andere im Dorf werden bald aufwachen, um sich auf den Weg zur Kautschukplantage zu machen. Latex-Ernte ist eine der Haupteinkommensquellen für Menschen im Hongzhuang Dorf, China. Um so viel Latex wie möglich zu sammeln, müssen die Bäume früh am Morgen erschlossen werden, noch vor Tagesanbruch. Ah-pi wird mit dabei unter den Kautschukzapfern sein, aber zunächst wird sie mit Gott Zeit verbringen.

Uralte Weisheit

Eine Zeitung in Singapur veröffentlichte im Jahr 2010 einen besonderen Bericht, der Lebensweisheiten von acht Senioren enthielt. Er begann mit diesen Worten: „Während das Alter Herausforderungen an Geist und Körper stellt, kann es auch zu einer Erweiterung anderer Bereiche führen. Da ist ein Reichtum an emotionalem und sozialem Wissen, Qualitäten, sodass Wissenschaftler anfangen, sie als Weisheit auszuweisen . . .„die Weisheit der Alten.“

Vertraue mir

Nach dem Uniabschluss hatte ich einen ziemlich schlecht bezahlten Job. Das Geld war knapp und manchmal hatte ich nicht genug für die nächste Mahlzeit. Ich lernte, darauf zu vertrauen, dass Gott mich jeden Tag versorgt.

Hineinpassen

Lee ist ein gewissenhafter und zuverlässiger Bankangestellter. Trotzdem fühlt er sich oftmals, als wäre er vom anderen Planet, wenn er seinen Glauben auslebt. Das zeigt sich in Umständen, wenn er beispielsweise den Pausenraum während einer unangemessenen Unterhaltung verlässt. Bei einer Bibelarbeit erzählte er seinen Freunden, „Ich habe Angst, Beförderungsmöglichkeiten zu verpassen, weil ich nicht reinpasse.“

Danktagebuch

Als ich noch nicht lange an Jesus glaubte, riet mir ein Seelsorger, ein Danktagebuch zu führen. Das war ein kleines Buch, das ich immer bei mir hatte. Manchmal schrieb ich sofort hinein, wofür ich danken konnte. Ein anderes Mal nahm ich mir am Ende der Woche Zeit zum Nachdenken und machte erst dann meine Eintragungen.

Weihnachten in Nr. 72

Etwa 230 Familien und Einzelpersonen leben bei mir um die Ecke in Haus Nr. 72. Im zehnten Stock etwa wohnt eine ältere Frau, deren Kinder inzwischen ausgezogen sind. Jetzt lebt sie allein. Ein paar Türen weiter ist ein junges Paar mit zwei Kindern. Und ein paar Etagen weiter unten ein junger Mann, der beim Militär ist. Er war schon mal in der Kirche. Vielleicht kommt er an Weihnachten wieder. Ich habe alle diese Menschen letzte Weihnachten kennen gelernt, als wir mit der Gemeinde unterwegs waren, um Weihnachtslieder zu singen.

Erst denken, dann reden

Cheung war verärgert. Sie wollten den Japan Urlaub mit dem Besuch in einem ausgezeichneten Restaurant krönen, bevor es auf den Heimflug ging. Aber seine Frau hatte ihm den Weg falsch angegeben und jetzt reichte die Zeit nicht mehr für ein üppiges Mahl. Cheung war frustriert und ließ das an seiner Frau aus.

Geflügelte Sonne

Fünf Jahre lag ein Siegel, das man bei Ausgrabungen an der südlichen Stadtmauer Jerusalems gefunden hatte, in einem Schrank im archäologischen Institut in Jerusalem. Erste Untersuchungen hatten keine Erkenntnisse über das fast 3000 Jahre alte Fundstück gebracht. Erst als ein Forscher die Inschrift etwas genauer untersuchte, kam es zu einer erstaunlichen Entdeckung. Dort stand: „Eigentum von Hiskia [Sohn von Ahas], König von Juda.“

Was Simon sagt

Refuge Rabindranath ist schon seit über zehn Jahren Jugendarbeiter auf Sri Lanka. Oft ist er bis tief in die Nacht mit den Jugendlichen zusammen, spielt mit ihnen, hört ihnen zu und berät sie. Er arbeitet gern mit jungen Menschen. Aber manchmal ist er auch enttäuscht, wenn Schüler, die vielversprechend angefangen haben, sich vom Glauben entfernen. An manchen Tagen fühlt er sich deshalb ein bisschen wie Simon Petrus in Lukas 5.

Den Lauf vollenden

Bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio erregten zwei Läuferinnen des 5000-Meter-Laufs die Aufmerksamkeit der ganzen Welt. Nach etwa 3200 Metern stießen Nikki Hamblin aus Neuseeland und Abbey D’Agostino aus den USA zusammen und stürzten. Abbey war schnell wieder auf den Beinen und half Nikki, hochzukommen. Kurz darauf schwächelte Abbey, weil sie sich beim Sturz offensichtlich verletzt hatte. Nun blieb Nikki stehen und ermunterte sie zum Weiterlaufen. Als Abbey schließlich über die Ziellinie stolperte, wartete Nikki bereits auf sie und nahm sie in die Arme. Ein schönes Bild gegenseitiger Hilfe!

Den ersten Schritt machen

Tham Dashu spürte, dass in seinem Leben etwas fehlte. Also fing er an, in die Kirche zu gehen—dieselbe, die seine Tochter besuchte. Aber sie gingen nie gemeinsam. Vor langer Zeit hatte er ihr Unrecht getan und das hatte einen Keil zwischen sie getrieben. So schlüpfte er nun in den Saal, wenn das erste Lied erklang, und ging sofort nach dem letzten Amen.

Was bleibt?

Eine Bekannte hat in letzter Zeit viel Schweres durchgemacht. Sie schrieb vor kurzem: „In den letzten vier Semestern hat sich wahnsinnig viel verändert . . . Es ist beängstigend. Nichts bleibt.“