Kategorie  |  Unser Täglich Brot

Eine Alternative zur Sorge

Ein gesetzestreuer, ehrlicher Mann erhielt eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter, die lautete: „Hier spricht Polizist____________ von der Polizeidienststelle. Bitte rufen Sie mich unter dieser Nummer zurück.“ Sofort machte sich der Mann Sorgen — er hatte Angst, dass er irgendetwas Falsches getan hätte. Er hatte Angst, zurückzurufen und verbrachte sogar schlaflose Nächte, in denen er sich mögliche Szenarien ausdachte — immer in Sorge, in Problemen zu stecken. Der Polizist rief nie zurück, aber es dauerte Wochen, bis die Sorge verschwand.

Ein normaler Mensch

William Carey war ein kränklicher Junge und kam aus einer armen Familie in der Nähe von Northampton, England. Seine Zukunft sah nicht allzu rosig aus. Aber Gott hatte Pläne mit ihm. Allen Widrigkeiten zum Trotz, zog er nach Indien, wo er unglaubliche Sozialreformen ins Leben rief und die Bibel in etliche indische Sprachen übersetzte. Er liebte Gott und die Menschen und leistete viel für Gott.

Die größere Herrlichkeit

Kaiser Augustus ist als der erste und größte der römischen Kaiser in Erinnerung geblieben. Durch politische Fähigkeiten und Militärmacht beseitigte er seine Feinde, vergrößerte das Imperium und verwandelte Rom aus einer Ansammlung schmutziger Nachbarschaften in eine Stadt aus Marmorstatuen und Tempel. Bewundernde römische Bürger nannten Augustus den göttlichen Vater und Retter der Menschheit. Als sich seine vierzigjährige Amtszeit dem Ende zuneigte, lauteten seine letzten offiziellen Worte: „Ich fand Rom als eine Stadt aus Lehm vor, aber verließ eine Stadt aus Marmor“. Laut seiner Frau, waren seine letzten Worte aber: „Habe ich meinen Part gut gespielt? Dann applaudiert, während ich abgehe.“

Verändert und verändern

Tani und Modupe wuchsen in Nigeria auf und gingen in den 1970ern in das Vereinigte Königreich, um dort zu studieren. Sie selbst waren durch Gottes Gnade verändert worden, aber sie hätten sich nie vorstellen können, dass sie dazu gebraucht würden, um eine der sozial benachteiligten und ausgegrenzten Gemeinden in England zu verändern, Anfield in Liverpool. Als die Doktoren Tani und…

Im Licht wandeln

Dunkelheit legte sich über unser Dorf im Wald, als der Mond verschwand. Blitze erleuchteten den Himmel, gefolgt von Regen und Donnergrollen. Hellwach und ängstlich stellte ich mir als Kind all die bösen Monster vor, die mich anspringen würden! Bei Tagesanbruch aber verschwanden die Geräusche, die Sonne ging auf und die Ruhe kehrte wieder ein, als die Vögel im Sonnenschein sangen. Der Kontrast zwischen der furchteinflößenden Dunkelheit der Nacht und der Freude am Tageslicht, war sehr deutlich.

Mit fest verschlossenen Augen

Er wusste, er hätte es nicht tun sollen. Ich konnte deutlich erkennen, dass er wusste, dass es falsch war: es stand auf seinem Gesicht geschrieben! Als ich mich hinsetzte, um sein Fehlverhalten mit ihm zu besprechen, kniff mein Neffe seine Augen zu. Da saß er und dachte mit der Logik eines Dreijährigen, wenn er mich nicht sieht, dann kann ich ihn auch nicht sehen. Wenn er denn unsichtbar wäre, dann könnte er diese Unterhaltung vermeiden (und die Konsequenzen).

Es ist gut zu fragen

Ich beneidete meinen Vater immer um seinen Orientierungssinn. Er wusste instinktiv, wo Norden, Süden, Osten und Westen war. Es war, als wäre er mit diesem Sinn geboren worden. Und er hatte immer recht, bis zu dem Abend, an dem er unrecht hatte.

Neues Jahr, neue Vorsätze

Ich wollte immer lernen, das Cello zu spielen. Aber nie fand ich die Zeit, mich für einen Kurs anzumelden. Genauer gesagt, nahm ich mir nie die Zeit dafür. Ich dachte, dass ich im Himmel das Instrument gewiss meistern könnte. In der Zwischenzeit wollte ich mich darauf konzentrieren, meine Zeit für die Dinge zu nutzen, für die Gott mich berufen hatte.

Der Bote

„Ich habe eine Botschaft für Sie!“ Die Frau, die bei der Konferenz arbeitete, an der ich teilnahm, überreichte mir einen Zettel und ich fragte mich, ob ich nervös oder freudig sein sollte. Aber als ich las: „Du hast einen Neffen!“, wusste ich, ich kann mich freuen.

Alles neu

Schrottplätze faszinieren mich. Ich arbeite gerne an Autos, daher fahre ich häufig zu einem Schrottplatz in unserer Nähe. Er ist ein einsamer Ort, wo der Wind durch entsorgte Autowracks fegt, die einst für jemanden den wertvollsten Besitz darstellten. Einige waren wirklich nur noch Wracks, einige waren abgenutzt und andere haben lediglich ihre Nutzungsdauer überschritten. Wenn ich durch die Reihen gehe, weckt manchmal ein Wagen meine Aufmerksamkeit und ich frage mich, was dieser Wagen wohl für Abenteuer in seinem „Leben“ durchlebte. Wie eine Tür zur Vergangenheit, haben alle eine Geschichte zu erzählen — über Menschen, die das neueste Modell haben wollten und dem unausweichlichen Lauf der Zeit.

Wenn Gott Nein sagt

Als ich mit 18 Jahren zum Militär eingezogen wurde, wie es bei allen singapurischen Männern der Fall ist, betete ich verzweifelt um eine leichte Aufgabe, vielleicht als Schreiber oder Fahrer. Da ich nicht sonderlich stark war, hoffte ich, dass ich der Härte des Kampftrainings enthoben werde. Aber eines Tages, als ich die Bibel las, sprang mir ein Vers entgegen: „Lass dir an meiner Gnade genügen . . .“ (2. Korinther 12,9).

Auf Nimmerwiedersehen

Seit dem Jahr 2006 feiert eine Gruppe Menschen ein ungewöhnliches Ereignis zu Silvester. Es nennt sich „Good Riddance Day“ — Der Tag des Nimmerwiedersehens. Basierend auf einer lateinamerikanischen Tradition schreiben Personen unangenehme, peinliche Erinnerungen, schlechte Erfahrungen oder Dinge des vergangenen Jahres auf und werfen sie in einen industriellen Aktenvernichter. Manche gehen mit einem Vorschlaghammer an das Ding, das sie nie wiedersehen wollen.

Der Ehrenplatz

Mein Mann lud einen Freund zur Gemeinde ein. Nach dem Gottesdienst sagte sein Freund: „Mir haben die Lieder und die Atmosphäre gefallen, aber ich verstehe es nicht. Warum räumt ihr Jesus einen solch hohen Ehrenplatz ein?“ Mein Mann erklärte ihm dann, dass das Christentum eine Beziehung mit Christus ist. Ohne ihn, ist das Christentum bedeutungslos. Wir treffen uns und loben ihn, wegen dem, was Jesus in unserem Leben getan hat.

Nur ein weiterer Tag?

In Christmas Every Day (Und täglich grüßt der Weihnachtsmann erzählt William Dean Howells von einem kleinen Mädchen, dessen Wunsch erfüllt wird. Für ein langes, schreckliches Jahr ist tatsächlich jeden Tag Weihnachten. Am dritten Tag, beginnt die Weihnachtsfreude bereits zu verblassen. Schon bald darauf hassen alle die Süßigkeiten. Truthähne werden selten und werden zu exorbitanten Preisen verkauft. Geschenke werden nicht mehr dankbar angenommen, sondern stapeln sich überall. Menschen gehen gereizt miteinander um.

Winterschnee

Im Winter erwache ich häufig mit der schönen Überraschung, dass die Welt im Frieden und der Stille des frühmorgendlichen Schnees bedeckt ist. Nicht laut, wie ein Frühlingsgewitter, das seine Anwesenheit in der Nacht verkündet. Der Schnee kommt sanft.

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