Kategorie  |  Unser Täglich Brot

Hier sind Drachen?

Nach einer Legende haben im Mittelalter die Kartographen die Grenzen der bekannten Welt auf ihren Karten mit der Aufschrift versehen: „Hier sind Drachen“ - oft neben lebendigen Illustrationen der schrecklichen Bestien, die angeblich dort lauerten.

Der schiefe Turm

Sicher kennst du den berühmten Schiefen Turm von Pisa in Italien, aber hast du schon mal vom Schiefen Turm von San Francisco gehört? Er heißt Millennium Tower. Dieser 58-stöckige Wolkenkratzer aus dem Jahr 2008 steht stolz, aber leicht schief, in San Francisco.

In hundert Jahren

„Ich möchte nur, dass sich die Leute in hundert Jahren an mich erinnern“, sagte der Drehbuchautor Rod Serling. Serling war der Schöpfer der Fernsehserie The Twilight Zone. Er wollte, dass die Leute von ihm sagten: „Er war ein Schriftsteller.“ Die meisten von uns können sich mit Serlings Wunsch identifizieren, ein Vermächtnis zu hinterlassen, etwas, das unserem Leben Sinn und Beständigkeit verleiht.

Geheime Zustellung

Eine klare Glasvase mit glockenförmigen Maiglöckchen, rosa Tulpen und gelben Narzissen begrüßte Kim an ihrer Haustür. Sieben Monate lang sandte ein anonymer Christ Kim wunderschöne Blumensträuße aus einem örtlichen Blumenladen. Jedes monatliche Geschenk kam mit einer Notiz an, die mit schriftlicher Ermutigung gefüllt und mit den folgenden Worten signiert war: „In Liebe, Jesus.“

Mysteriöse Helfer

Louise leidet an Muskeldystrophie. Als sie eines Tages versuchte, einen Bahnhof zu verlassen, sah sie sich einer großen Treppe ohne Aufzug und Rolltreppe gegenüber. Den Tränen nahe, sah Louise plötzlich einen Mann auftauchen, der ihre Tasche nahm und ihr sanft die Treppe hinaufhalf. Als sie sich umdrehte, um ihm zu danken, war er weg.

Leuchte das Licht

Stephen sagte seinen Eltern, dass er jeden Tag früh zur Schule gehen müsse, aber aus irgendeinem Grund erklärte er nie, warum es so wichtig sei. Dennoch sorgten sie dafür, dass er jeden Morgen um 7:15 Uhr in der Schule ankam.

Perfekt platziert

Wissenschaftler wissen, dass unser Planet genau die richtige Entfernung von der Sonne hat, um von ihrer Wärme zu profitieren. Ein bisschen näher und alles Wasser würde verdunsten wie auf der Venus. Nur ein bisschen weiter und alles würde einfrieren wie auf dem Mars. Die Erde hat auch genau die richtige Größe, um die richtige Menge an Schwerkraft zu erzeugen. Weniger würde alles schwerelos steril machen wie unseren Mond, während mehr Schwerkraft giftige Gase einschließen würde, die das Leben wie auf Jupiter ersticken lassen.

Gott wartete

Als Denise Levertov gerade zwölf Jahre alt war, lange bevor sie eine berühmte Dichterin wurde, hatte sie den Mut, dem großen Dichter T. S. Eliot ein Gedichtband zu schicken. Dann wartete sie auf eine Antwort. Überraschenderweise sandte Eliot zwei Seiten handschriftliche Ermutigung. Im Vorwort zu ihrer Sammlung The Stream and the Sapphire, erklärte sie, wie die Gedichte „ihre eigene Entwicklung vom Agnostizismus bis zum christlichen Glauben verfolgen“. Es ist daher überwältigend zu erkennen, wie eines der späteren Gedichte Annunciation (Verkündigung des Herrn) die Hingabe Marias an Gott erzählt. Der Heilige Geist wollte Maria nicht überwältigen, sondern hatte den Wunsch, dass Maria sich frei für das Kind entschied. So stehen diese beiden Worte im Mittelpunkt des Gedichts: Gott wartete.

Gut für dich

Weltweit gaben Menschen im Jahr 2016 schätzungsweise 86,6 Milliarden Euro für Schokolade aus. Die Zahl ist überwältigend und doch nicht allzu überraschend. Schokolade schmeckt schließlich köstlich und wir essen sie gerne. Die ganze Welt freute sich, als sich herausstellte, dass die süße Leckerei auch erhebliche gesundheitliche Vorteile bietet. Schokolade enthält Flavonoide, die den Körper vor Alterung und Herzerkrankungen schützen. Noch nie wurde ein Gesundheitsrezept so gut aufgenommen oder beachtet (natürlich in Maßen!).

Aufforderung zum Beten

„Vor einigen Jahren wurde ich aufgefordert, oft für dich zu beten, und ich frage mich, warum.“

Wunderschöne Frucht

„Kinder sollen einen Samen hinwerfen wo sie wollen [im Garten] und sehen, was passiert“, lautet der Vorschlag von Rebecca Lemos-Otero, Gründerin von City Blossoms. Hier geht es nicht um ein Modell für sorgfältiges Gärtnern, sondern spiegelt die Realität wider, dass jeder Samen das Potenzial hat, zum Leben zu erblühen. Seit 2004 erschuf City Blossoms Gärten für Schulen und Nachbarschaften in einkommensschwachen Gebieten. Durch das Gärtnern lernen die Kinder viel über Ernährung und gewinnen praktische Arbeitserfahrung. Rebecca sagt: „Lebendige Grünflächen in einem Stadtgebiet zu haben . . . schafft eine Möglichkeit, damit Kinder draußen etwas Produktives und Schönes machen können.“

Eine beabsichtigte Schwäche

Auf der Ostseite der Stadt Jerusalem entspringt eine natürliche Quelle. In antiker Zeit war es die einzige Wasserversorgung der Stadt und befand sich außerhalb der Stadtmauern. Somit stellte sie die größte Verwundbarkeit der Stadt dar. Die ungeschützte Quelle bedeutete, dass die Stadt, die sonst uneinnehmbar war, sich ergeben musste, sollte ein Angreifer die Quelle umleiten oder blockieren.

In Liebe gewaschen

Eine kleine Gemeinde erkannte die Möglichkeit, Gottes Liebe praktisch auszudrücken. Angehörige der Gemeinde trafen sich in einem örtlichen Waschsalon, um für diejenigen zu waschen, die finanzielle Nöte hatten. Sie wuschen und falteten gemeinsam Kleidung und manchmal erhielten die Empfänger auch ein warmes Essen oder eine Tüte mit Lebensmitteln.

Nie vergessen

Meine Kinder stachelten mich an zu zeigen, dass ich jahrelanges Klavierspiel über mich ergehen ließ, um die Basics zu lernen. Ich setzte mich und spielte die C-Dur-Tonleiter. Da ich in beinahe 20 Jahren kaum gespielt hatte, war ich überrascht, dass ich mich noch erinnerte! Mutig geworden, spielte ich sieben unterschiedliche Tonleitern nacheinander. Ich war schockiert! Jahre des Übens hatten die Noten und die Technik in mein Herz gebrannt und in die Erinnerung meiner Finger, dass diese automatisch wussten, was zu tun war.

Von seinem Wort geführt

Paul Arnolds erster Job beim BBC in London war es, „Laufschritte“ in Radiohörspielen zu machen. Während die Schauspieler aus dem Skript lasen, machte Paul als Inspizient dementsprechende Geräusche mit seinen Füßen. Er achtete darauf, dass die Geschwindigkeit zur Stimme und dem Text des Schauspielers passte. Die Herausforderung war, „dass beide zusammenarbeiteten“.

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