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Vorurteil und Vergebung

Nachdem es in der Predigt um die Korrektur von Ungerechtigkeit ging, kam ein Gemeindemitglied weinend auf den Pastor zu, bat um Vergebung und gestand, dass er aufgrund seiner eigenen Vorurteile nicht für die Berufung des afroamerikanischen Pastors gestimmt hatte. „Ich brauche wirklich Ihre Vergebung. Ich möchte nicht, dass diese Vorurteile und dieser Rassismus auf meine Kinder überschwappen. Ich habe nicht für Sie gestimmt und das war falsch.“ Seine Tränen und sein Bekenntnis trafen auf die Tränen und die herzliche Vergebung des Pastors. Eine Woche später freute sich die gesamte Gemeinde über das Zeugnis des Mannes, wie Gott in seinem Herzen gewirkt hat.

Durch die Stürme des Lebens steuern

Am 16. Juli 1999 stürzte das Flugzeug, das von John F. Kennedy Jr. gesteuert wurde, in den Atlantischen Ozean. Als Unfallursache wurde ein häufiger Fehler festgestellt, der als räumliche Desorientierung bekannt ist. Dieses Phänomen tritt auf, wenn Piloten aufgrund schlechter Sicht desorientiert sind und vergessen, sich auf ihre Instrumente zu verlassen, um ihr Ziel erfolgreich zu erreichen.

Zuversichtliche Gebete

Nachdem Richard und Susanne jahrelang versucht hatten, ein Kind zu bekommen, waren sie überglücklich, als Susanne schwanger wurde. Ihre gesundheitlichen Probleme stellten jedoch ein Risiko für das Baby dar, und so lag Richard jede Nacht wach und betete für seine Frau und sein Kind. Eines Nachts hatte Richard das Gefühl, dass er nicht so viel beten musste, da Gott ihm versprach, sich um die Dinge zu kümmern. Eine Woche später erlitt Susanne eine Fehlgeburt. Richard war am Boden zerstört. Er fragte sich: Hatten sie das Baby verloren, weil er nicht genug gebetet hatte?

Zuhören und lernen

Eine Leserin von Unser Täglich Brot stimmte mir in einem Punkt meines Artikels nicht dazu. Daher schrieb sie mir und bat um eine Erklärung.

Sehnsucht nach Gott

Als Conrad und Sarah Schmidt einen Ort weiter zogen, drückte ihr Kater Simon seinen Unmut darüber durch Weglaufen aus. Die neue Bewohnerin schickte Sarah ein aktuelles Foto des alten Farmhauses. Auf dem Bild war Simon zu sehen!

Wiederherstellung durch Jesus

Samuel hatte nichts falsch gemacht, und doch verlor er seinen Job am Fließband. Nachlässigkeiten in einer anderen Abteilung führten zu Problemen bei den in der Firma gebauten Autos. Nachdem mehrere Unfälle in die Schlagzeilen geraten waren, wurden viele Kunden misstrauisch. Die Firma musste den Betrieb verkleinern, wodurch Samuel arbeitslos wurde. Er ist ein Kollateralschaden, und das ist nicht fair. Das ist es nie.

Hoffnung in der Trauer

Als der Taxifahrer uns zum Flughafen London Heathrow fuhr, erzählte er uns seine Geschichte. Im Alter von 15 Jahren kam er alleine ins Vereinigte Königreich auf der Flucht vor Krieg und Entbehrung. Nun, elf Jahre später, hat er eine eigene Familie, für die er so sorgen kann, wie es in seinem Heimatland undenkbar gewesen wäre. Aber er war traurig, dass er immer noch von seinen Eltern und Geschwistern getrennt war. Er erzählte uns, dass er eine harte Reise hinter sich hatte, die nicht beendet sein wird, bis er wieder mit seiner Familie vereint ist.

Lügen mit Wahrheit

Ich legte meine Bibel auf das Pult und starrte in die aufmerksamen Gesichter, die darauf warteten, dass ich endlich sprach. Ich hatte gebetet und mich vorbereitet. Warum konnte ich nicht reden?

In Gottes Gnade wachsen

Der englische Prediger Charles H. Spurgeon (1834-1892) lebte sein Leben mit ‚Vollgas‘. Im Alter von 19 Jahren wurde er Pastor und predigte schon bald vor großen Menschenmengen. Er gab persönlich alle seine Predigten heraus, die schließlich dreiundsechzig Bände füllten, und schrieb viele Kommentare und Bücher über das Gebet. Und er las normalerweise sechs Bücher pro Woche! In einer seiner Predigten sagte Spurgeon: „Die Sünde des Nichtstuns ist so ziemlich die größte aller Sünden, denn sie beinhaltet die meisten anderen. … Schrecklicher Müßiggang! Gott bewahre uns davor!“

Blockierte Gebete

Vierzehn Jahre lang kommunizierte der Mars-Rover Opportunity treu mit den Menschen im Jet Propulsion Laboratory der NASA. Nach seiner Landung im Jahr 2004 durchquerte er 45 Kilometer der Marsoberfläche, nahm Tausende von Bildern auf und analysierte viele Materialien. Aber im Jahr 2018 endete die Kommunikation zwischen Opportunity und den Wissenschaftlern. Ein großer Staubsturm bedeckte die Solarpaneele, wodurch der Mars-Rover seine Energie verlor.

Die Weisheit, die wir brauchen

Ellen erhielt einen dicken Umschlag mit dem Absender einer lieben Freundin. Nur wenige Tage zuvor hatte sie ihr von einem Beziehungsproblem erzählt. Neugierig öffnete sie das Päckchen und fand darin eine bunte Perlenkette, aufgezogen auf einem einfachen Juteband. Beigefügt war eine Karte mit dem Firmenslogan „Sag es im Morse-Code“ und Worten, die die versteckte Botschaft der Kette offenbarten: „Suche Gottes Wege“. Lächelnd legte sich Ellen die Kette um.

Gott, mein Vater

In seinem Buch über die Vaterlose Generation schreibt der Autor John Sowers: „Keine Generation hat so viel vorsätzliche Vaterabwesenheit erlebt wie diese mit mehreren Millionen Kindern, die bei Alleinerziehenden aufwachsen.“ Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, ich hätte meinen Vater nicht erkannt, wenn ich ihm auf der Straße begegnet wäre. Meine Eltern ließen sich scheiden, als ich noch sehr klein war, und alle Fotos von meinem Vater wurden verbrannt. Jahrelang fühlte ich mich vaterlos. Als ich dreizehn Jahre alt war, hörte ich das Vaterunser (Matthäus 6,9-13) und sagte mir, vielleicht hast du keinen irdischen Vater, aber jetzt hast du Gott als deinen himmlischen Vater.

Das „Was“ in unserem Zeugnis

Daniel kam zu mir, um sich Rat zu holen, wie er mit seiner Angst vor öffentlichen Auftritten umgehen sollte. Wie so viele andere auch, begann sein Herz zu rasen, sein Mund fühlte sich trocken an und sein Gesicht wurde knallrot. Glossophobie gehört zu den häufigsten auftretenden sozialen Ängsten, die Menschen haben – viele witzeln sogar, dass sie eine größere Angst vor dem öffentlichen Reden hätten als vor dem Sterben! Um Daniel zu helfen, seine Angst zu überwinden, schlug ich ihm vor, sich auf den Inhalt seiner Botschaft zu konzentrieren, anstatt darauf, wie gut er sie vortragen würde.

Gott vertrauen

Ich beobachte gern Vögel. Das tue ich schon seit meiner Kindheit, die ich in einem Urwalddorf in Ghana verbrachte, wo es die unterschiedlichsten Vogelarten gab. In dem Stadtteil, in dem ich jetzt wohne, habe ich vor kurzem ein paar Krähen zugeschaut, die sich sehr interessant verhielten. Sie flogen auf einen Baum zu, der schon fast alle Blätter verloren hatte, und ließen sich dort nieder. Doch anstatt sich auf die dicken Äste zu setzen, landeten sie auf den dünnen, trockenen, die unter ihrem Gewicht sofort nachgaben. Erschrocken flatterten sie wieder hoch – nur um es erneut zu probieren. Ihr Vogelverstand signalisierte ihnen offensichtlich nicht, dass die dicken Äste zum Ausruhen sicherer und verlässlicher waren.

Reinigungsmethode

Am Waschbecken stehend singen zwei Kinder fröhlich „Happy Birthday“ – je zweimal – während sie ihre Hände waschen. „So lange dauert es, um die Bakterien abzuwaschen“, weiß die Mutter. Selbst vor der COVID-19 Pandemie lernten sie, sich die Zeit zu nehmen, um den Schmutz von ihren Händen zu waschen.

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