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Artikel von Bill Crowder

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Im März 1974 gruben chinesische Bauern einen Brunnen und machten dabei eine überraschende Entdeckung: Unter der trockenen Erde von Zentralchina begraben lag die Terrakotta-Armee—lebensgroße Terrakottafiguren, die aus dem 3. Jahrhundert vor Christi stammten. Zum außergewöhnlichen Fund gehörten rund 8000 Soldaten, 150 Schlachtrosse und 130 Wagen, die von 520 Pferden gezogen wurden. Die Terrakotta-Armee wurde zu einem der beliebtesten Ausflugsziele in China und zieht jährlich über eine Million Besucher an. Der erstaunliche Schatz lag Jahrhunderte lang verborgen. Doch jetzt ist er auf der ganzen Welt bekannt.

Wer ist Jesus?

In einem Zeitungsinterview sagte Albert Einstein: „Als Kind hatte ich Bibel—und Talmudunterricht. Ich bin Jude, aber ich bin fasziniert von der Lichtgestalt des Nazareners . . . Niemand kann die Evangelien lesen, ohne tatsächlich die Gegenwart Jesu zu spüren. Sein Wesen pulsiert in jedem Wort. Kein Mythos ist mit solchem Leben erfüllt.“

Was bist du wert?

Aus dem Jahr 75 vor Christus gibt es die Geschichte von einem adeligen Römer mit Namen Julius Cäsar, der von  Piraten gekidnappt und als Geisel festgehalten wurde.   Als sie ein riesiges Lösegeld forderten, lachte Cäsar. Er meinte, sie hätten offenbar keine Ahnung, wer er sei, und bestand darauf, dass sie die Summe verdoppelten! Wieso? Weil er glaubte, viel mehr wert zu sein.

Ein neuer Zweck

Jacob Davis war Schneider und hatte ein Problem. Er lebte im 19. Jahrhundert auf der Höhe des Goldrausches im Westen Amerikas. Die Goldschürfer trugen Hosen, die schnell kaputtgingen. Also ging Davis ins nächste Kaufhaus, das einem Levi Strauss gehörte, kaufte Zeltplanen und fertigte aus dem schweren, robusten Stoff Arbeitshosen an—die Bluejeans war geboren. Heute gehören Denim-Jeans in allen möglichen Varianten (einschließlich Levi‘s) zu den beliebtesten Kleidungsstücken auf der Welt und das nur, weil Zeltplanen einen neuen Verwendungszweck bekamen.

Deine Reise

Ich bin in den rebellischen 1960er Jahren aufgewachsen und wollte nichts mit Religion zu tun haben. Ich hatte mein ganzes Leben lang die Kirche besucht, habe aber erst Anfang Zwanzig nach einem schrecklichen Unfall zum lebendigen Glauben gefunden. Seit damals setze ich mich dafür ein, anderen von Jesu Liebe zu erzählen. Es war eine lange Reise.

Freispruch

Als ich mit meiner Frau das Luftwaffenmuseum in Savannah in Georgia besuchte, waren wir besonders berührt  von der Ausstellung über die Kriegsgefangenen, in der  eine Baracke aus einem deutschen Gefangenenlager nachgebaut war. Marlenes Vater hatte zum Geschwader Acht gehört, das durch seinen Einsatz über Europa im Zweiten Weltkrieg besonders berühmt geworden ist. Geschwader Acht erlitt während des Krieges 47‘000 Abschüsse und über 26‘000 Tote. Marlenes Vater war einer von den vielen, die abgeschossen und gefangen genommen wurden. Beim Gang durch die Ausstellung erinnerten wir uns an die riesige Freude von Jim und seinen Mitgefangenen am Tag ihrer Befreiung.

Feuerprobe

Feuer ist für Bäume einer der schlimmsten Feinde. Es kann aber auch hilfreich sein. Fachleute sagen, häufige kleine Feuer würden den Waldboden von toten Blättern und Zweigen säubern, den Bäumen selbst aber nichts anhaben. Sie hinterlassen Asche, in der neue Samen gedeihen. Schwache Feuer sind also überraschenderweise nötig für ein gesundes Wachstum der Bäume.

Warum? Gott sehen – auch im Leid

Niemand leidet gern. Aber offensichtlich kann auch keiner dem Leid ganz aus dem Weg gehen. Wie gehen wir damit um? Welche Hoffnung gibt es auch dann noch, wenn das Leben wehtut?

Warum? Gott sehen – auch im Leid führt uns hinein in die Bibel und zeigt, wie Gott auch Schwierigkeiten gebrauchen kann, um uns näher zu sich zu ziehen. Es gibt keine…

Worauf es ankommt

Als Johannes, der Lieblingsjünger von Jesus, älter wurde, wurde sein Reden immer einseitiger. Seine drei Briefe  handeln nur noch von Gottes   Liebe. Eine alte Legende berichtet, wie einer von Johannes Jüngern einmal zu ihm kam und sich beschwerte: „Wieso sprichst du nie von etwas anderem?“ Worauf Johannes erwiderte: „Weil es nichts anderes gibt.“

Wirklich frei

Olaudah Equiano (ca. 1745-1796) war erst elf Jahre, als er geraubt und als Sklave verkauft wurde. Er wurde von Westafrika nach Westindien verfrachtet, von dort in die Kolonie Virginia und später weiter nach England. Im Alter von 20 Jahren konnte er sich freikaufen. Die seelischen und körperlichen Wunden der unmenschlichen Behandlung, die er erfahren hatte, wurde er jedoch nicht los.

Wenn wir es nicht verstehen

Obwohl ich bei meiner täglichen Arbeit auf die Technik angewiesen bin, verstehe ich nicht wirklich, wie sie funktioniert. Ich stelle den Computer an, hole ein Word-Dokument und beginne zu schreiben. Dass ich nicht weiß, wie Mikrochips, Festplatten, WLAN-Verbindungen und Farbbildschirme arbeiten, hindert mich nicht daran, mich ihrer zu bedienen.

Probelauf

Ein Probelauf beim Kricket kann zermürbend sein. Die Wettkämpfer spielen von elf Uhr am Morgen bis sechs Uhr abends mit Mittags—und Teepausen, aber das Spiel kann bis zu fünf Tagen dauern. Nicht nur das Können, sondern auch die Ausdauer werden auf die Probe gestellt.

Unerwartet

Ich war mit meiner Frau unterwegs im Süden Amerikas. Es war Sommer und es war heiß. Deshalb hielten wir an für ein Eis. An der Wand hinter der Theke hing ein Schild, auf dem stand: „Schneemobilfahren streng verboten.“ Wir mussten lachen, weil der Humor so völlig unerwartet war.

Ein fester Halt

Die historische Uferpromenade in Savannah in Amerika ist mit einem Mix von Pflastersteinen belegt. Einheimische sagen, die Steine seien vor Hunderten von Jahren als Ballast mit den Schiffen über den Ozean gekommen. Wenn die Fracht gelöscht war, wurden die Steine nicht mehr gebraucht und stattdessen zum Pflastern der Straßen um den Hafen verwendet. Sie hatten ihren eigentlichen Dienst getan—nämlich dem Schiff auf der rauen See Stabilität zu verschaffen.

Worauf es wirklich ankommt

Zwei Männer setzten sich zusammen, um die Ergebnisse ihrer letzten Geschäftsreise zu besprechen. Der eine meinte, die Reise habe sich gelohnt, weil ein paar wichtige Kontakte geknüpft werden konnten. Der andere sagte: „Kontakte sind gut, aber wichtig ist, was wir verkaufen.“ Sie hatten offensichtlich verschiedene Vorstellungen.

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Ganze Hingabe

Als ich Basketball spielte, habe ich mir jede Saison ganz bewusst vorgenommen, mich konsequent den Anweisungen des Trainers zu unterstellen, sobald ich die Sporthalle betrete—egal, was er von mir verlangen würde.

Odem des Lebens

An einem frostig-kalten Morgen ging ich mit meiner Tochter zur Schule. Fasziniert beobachteten wir, wie unser Atem in der Luft zu sehen war. Wir kicherten über die kleinen Dampfwölkchen, die wir produzierten. Für mich war der Augenblick wie ein Geschenk. Ich freute mich an meiner Tochter und am Leben.

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Im März 1974 gruben chinesische Bauern einen Brunnen und machten dabei eine überraschende Entdeckung: Unter der trockenen Erde von Zentralchina begraben lag die Terrakotta-Armee—lebensgroße Terrakottafiguren, die aus dem 3. Jahrhundert vor Christi stammten. Zum außergewöhnlichen Fund gehörten rund 8000 Soldaten, 150 Schlachtrosse und 130 Wagen, die von 520 Pferden gezogen wurden. Die Terrakotta-Armee wurde zu einem der beliebtesten Ausflugsziele in China und zieht jährlich über eine Million Besucher an. Der erstaunliche Schatz lag Jahrhunderte lang verborgen. Doch jetzt ist er auf der ganzen Welt bekannt.