Katagorie  |  Unser Täglich Brot

Harmonisch

Unsere Enkelin spielt im Schulorchester. Beim letzten Konzert war ich beeindruckt, wie gut das Zusammenspiel der 11-und 12-Jährigen klappte. Hätten die einzelnen als Solisten auftreten wollen, hätten sie nicht erreicht, was das Orchester als Gesamtkörper schaffte. Holzbläser, Trompeten und Schlaginstrumente spielten ihre Stimmen und was herauskam, war fantastische Musik!

Schweigen

Langsam fuhr der Lastwagen mit Hilfsgütern an den verwitterten Hütten vorbei. Plötzlich kam ein gemauertes Haus in Sicht. Es gehörte dem Bürgermeister. Doch er wohnte nicht hier, sondern in seiner Luxuswohnung in der Stadt, während die Bevölkerung kaum das Lebensnotwendigste hatte.

Ein Becher des Trostes

Eine Freundin hatte mir per Post aus ihren handgefertigten Töpferwaren etwas geschickt. Beim Öffnen des Pakets stellte ich fest, dass die schönen Stücke beim Transport beschädigt worden waren. Einer der Becher war in ein paar große Teile und viele kleine Scherben zerbrochen.

Grund zum Lächeln

Ermutigung am Arbeitsplatz ist wichtig. Wie Angestellte miteinander reden, hat einen Einfluss auf Kundenzufriedenheit, Firmengewinn und das Betriebsklima. Studien zeigen, dass Mitglieder erfolgreicher Teams einander sechsmal öfter bestätigen, als missbilligend, ablehnend oder sarkastisch zu reagieren. In weniger produktiven Teams hingegen kommen auf jedes hilfreiche Wort fast drei negative Äußerungen.

Von Gott getrieben

Vor ein paar Monaten erhielt ich eine E-Mail, die mich einlud, einem Netzwerk für „getriebene Menschen“ beizutreten. Ich wollte wissen, was mit „getrieben“ genau gemeint war, und erfuhr, dass ein getriebener ein hoch motivierter Mensch ist, der nach Erfolg strebt und hart arbeitet, um seine Ziele zu erreichen.

Ein vollkommener Vater

Mein Vater gestand mir einmal: „Als ihr klein wart, war ich selten zu Hause.“

Zeit füreinander

Auf der zweistündigen Heimfahrt von einer Hochzeit fragte meine Mutter mich schon zum dritten Mal, was es bei mir Neues an der Arbeit gebe. Noch einmal wiederholte ich ein paar Dinge, als würde ich sie ihr zum ersten Mal erzählen, und fragte mich dabei, was ich tun könnte, damit sie meine Worte besser behalten könne. Meine Mutter hat Alzheimer, eine Krankheit, die nach und nach das Gedächtnis zerstört, das Verhalten beeinflusst und mit der Zeit zum Verlust des Sprachvermögens führt—und noch viel mehr.

Lebendig gemacht

Als junger Mann war mein Vater einmal mit ein paar Freunden unterwegs zu einer Sportveranstaltung, als sie mit dem Auto auf regennasser Straße ins Schleudern kamen. Sie hatten einen Unfall—einen schweren Unfall. Einer seiner Freunde kam ums Leben, der andere war danach querschnittsgelähmt. Mein Vater wurde für tot erklärt und ins Leichenschauhaus gebracht. Seine erschütterten Eltern wurden herbeigerufen, um ihn zu identifizieren. Aber mein Vater erwachte aus dem tiefen Koma und aus Trauer wurde Freude.

Das Band des Friedens

Ich hatte einer Bekannten eine E-Mail wegen einer Meinungsverschiedenheit geschickt , die zwischen uns herrschte. Als sie nicht reagierte, fragte ich mich: Bin ich zu weit gegangen? Ich wollte die Sache nicht noch schlimmer machen und in sie drängen. Andererseits wollte ich das Ganze aber auch nicht auf sich beruhen lassen, weil ich wusste, dass sie demnächst auf eine längere Reise gehen würde. Immer wieder musste ich in den folgenden Tagen an sie denken und betete für sie. Dann begegnete ich ihr eines Tages ganz unverhofft beim Spaziergang im Stadtpark. Sie sah nicht sehr glücklich aus, als sie mich entdeckte. „Danke, Herr, dass ich mit ihr reden kann“, murmelte ich und ging lächelnd zu ihr hin. Wir konnten offen miteinander reden und das Problem beilegen.

Im Rhythmus der Gnade

Ein bekanntes Ehepaar ist über neunzig und seit sechsundsechzig Jahren verheiratet. Für ihre Kinder, Enkel und Urenkel haben sie ihre Geschichte aufgeschrieben. Das letzte Kapitel, „Ein Brief von Mama und Papa“, enthält ein paar wichtige Lektionen, die sie im Leben gelernt haben. Bei einer musste ich innehalten und mir ein paar Gedanken über mein eigenes Leben machen: „Wenn du meinst, der Glaube macht dich müde und raubt dir die Energie, dann praktizierst du Religion, anstatt eine lebendige Beziehung zu Jesus. Jesus macht nicht müde. Er belebt, gibt neue Kraft und Energie für das Leben“ (Matth. 11,28-29).

Sieh die Wolken

Vor vielen Jahren saß ich einmal im Garten und sah mit meinen Söhnen den Wolken zu. „Papa“, fragte der eine, „wieso schweben die Wolken?“ „Nun“, begann ich und wollte ihm etwas aus dem reichen Schatz meines Wissens vermitteln. Aber dann verstummte ich. „Ich weiß es nicht“, räumte ich schließlich ein, „aber ich werde es herausfinden.“

Nichts ist vergeblich

Ich kämpfte schon drei Jahre lang wegen chronischer Schmerzen und meiner eingeschränkten Mobilität mit Mutlosigkeit und Depression, als ich einer Freundin anvertraute: „Mein Körper lässt mich im Stich. Ich habe das Gefühl, dass ich weder Gott noch irgendjemand sonst noch irgendetwas zu bieten habe.“

Herzenshaltung

Wenn mein Mann im Lobpreisteam unserer Gemeinde die Harmonika spielt, schließt er manchmal die Augen. Er sagt, das hilft ihm, sich zu konzentrieren. Er kann besser spielen, wenn er nicht abgelenkt wird—nur die Harmonika, die Musik und er.

Wo ist Walter?

Wo ist Walter? ist eine Kinderbuchreihe mit großformatigen Wimmelbildern. Auf jeder Seite ist Walter irgendwo versteckt und es ist spannend, Kindern beim Suchen zuzusehen. Dabei macht das Suchen den Eltern oft genauso viel Vergnügen.

Grund zum Jubeln

Singen verändert das Gehirn! Untersuchungen haben gezeigt, dass beim Singen Hormone freigesetzt werden, die Angst und Stress lindern. Andere Studien belegen, dass sich der Herzschlag anpasst, wenn Menschen gemeinsam singen.