Kategorie  |  Unser Täglich Brot

Ein fröhlicher Geber

Nikolaus, der im dritten Jahrhundert geboren wurde, hatte keine Ahnung, dass er Jahrhunderte nach seinem Tod als Weihnachtsmann bekannt sein würde. Er war einfach nur ein Mann, der Gott liebte und sich aufrichtig um die Menschen kümmerte und der dafür bekannt war, fröhlich von seinem eigenen Besitz zu geben und gute Taten zu vollbringen. Es wird erzählt, dass Nikolaus, nachdem er von einer Familie erfahren hatte, die in großer finanzieller Not war, nachts in deren Haus kam und einen Sack Gold durch ein offenes Fenster warf, der in einem Schuh oder Strumpf landete, der am warmen Kamin stand.

Illustration der Bibel

Die dekorativen blauen und weißen Keramikfliesen, die häufig in niederländischen Haushalten zu finden sind, wurden ursprünglich in der Stadt Delft hergestellt. Sie zeigen oft bekannte Szenen aus der niederländischen Kultur: schöne Landschaften, die allgegenwärtigen Windmühlen und Menschen bei der Arbeit und beim Spielen.

Generation Now

„Trau keinem über 30!“, sagte der junge Umweltschützer Jack Weinberg 1964. Dieser Kommentar stereotypisierte eine ganze Generation – Weinberg bedauerte das später. Rückblickend sagte er: „Etwas, das ich aus dem Stegreif gesagt habe, wurde völlig verzerrt und missverstanden.“

Wahre Identität

Als meine Freundin die Bilder durchging, die ich von ihr gemacht hatte, wies sie auf die Körperstellen hin, die sie als unvollkommen ansah. Ich bat sie, genauer hinzusehen. „Ich sehe eine wunderschöne und geliebte Tochter des allmächtigen Königs der Könige“, sagte ich. „Ich sehe eine mitfühlendes Kind Gottes, dessen aufrichtige Freundlichkeit, Großzügigkeit und Treue in so vielen Leben einen Unterschied gemacht haben.“ Als ich die Tränen sah, die ihre Wangen herunterliefen, ergänzte ich, „Ich denke, du brauchst ein Diadem!“ Am späteren Nachmittag suchten wir die perfekte Krone für meine Freundin aus, damit sie niemals mehr ihre wahre Identität vergessen würde.

Die Vielfalt feiern

Bei der Abschlussfeier 2019 an einer Universität bereiteten sich 608 Studenten darauf vor, ihren Abschluss zu erhalten. Der Rektor begann damit, dass er die Studenten bat, aufzustehen, wenn er den Namen des Landes vorlas, in dem sie geboren wurden: Afghanistan, Bolivien, Bosnien … Der Rektor fuhr fort, bis er 60 Länder genannt hatte und alle Schüler gemeinsam standen und jubelten. 60 Länder und eine Universität.

Wir brauchen unsere Gemeinde

Ich wuchs als ältester Sohn eines Predigers auf. Jeden Sonntag gab es die klare Erwartung an mich: Ich sollte in der Kirche sein. Mögliche Ausnahmen? Vielleicht, wenn ich Fieber hatte. Aber die Wahrheit ist, dass ich total gerne ging, selbst dann, wenn ich krank war. Aber die Welt hat sich verändert und die Zahlen der regelmäßigen Kirchenteilnehmer sind nicht mehr das, was sie einst waren. Sofort stellt sich die Frage nach dem Warum. Es gibt viele verschiedene Antworten. Die Autorin Kathleen Norris zitiert an dieser Stelle einen Pastor, der auf die Frage „Warum gehen wir zur Gemeinde?“ antwortete: „Wir gehen wegen der anderen Menschen zur Gemeinde. Denn vielleicht ist jemand da, der dich dort braucht“.

Ein helles Licht

2018 stiegen in Thailand zwölf Jungen und ihr Fußballtrainer in ein Höhlenlabyrinth, in dem es plötzlich einen Wassereinbruch gab. Um sich in Sicherheit zu bringen, liefen sie immer weiter in die Höhle rein. Es dauerte zweieinhalb Wochen, bis sie gerettet wurden. Taucher versuchten zu ihnen vorzudringen, während die Jungen auf einem kleinen Felsvorsprung ausharrten. Sie hatten nur sechs Taschenlampen dabei und saßen stundenlang im Finstern und hofften, dass irgendwie Licht und Hilfe kommen würde.

Vertrauen trotz Widerstand

Esther wuchs auf den Philippinen in einem Stamm auf, der von Jesus nichts wissen wollte. Als sie lebensgefährlich krank wurde und eine Tante für sie betete, fand sie selbst zum Glauben. Heute leitet Esther in ihrer Gemeinde eine Bibelgruppe, obwohl ihr Gewalt und sogar der Tod angedroht wird. Sie tut es fröhlich mit den Worten: „Ich kann gar nicht aufhören, anderen von Jesus zu erzählen, weil ich die Kraft und Liebe, Güte und Treue in meinem Leben selbst erfahren habe.“

Wer den Schaden hat …

In den goldenen Zeiten des Radios versuchte Fred Allen (1894-1956) die Menschen, die unter wirtschaftlicher Depression und dem Krieg litten, mit seinem pessimistischen Humor zum Lächeln zu bringen. Sein Sinn für Humor war aus seinen eigenen Problemen geboren. Mit noch nicht einmal drei Jahren verlor er seine Mutter. Später entfremdete er sich auch von seinem suchtkranken Vater. Einmal rettete er einen Jungen auf einer befahrenen Straße vor einem Unfall mit den Worten: „Was ist los mit dir, Kleiner? Willst du nicht groß werden und Probleme kriegen?“

Kühner Glaube

Im Zweiten Weltkrieg wurde Prem Pradhams (1924-1998) Flieger abgeschossen. Er konnte sich mit dem Fallschirm retten, erlitt dabei schwere Verletzungen. Seitdem humpelte er. „Ich habe ein steifes Bein“, sagte er einmal. „Ist es nicht lustig, dass Gott ausgerechnet mich dazu berufen hat, im Himalaja das Evangelium zu predigen?“ Pradham ging als Missionar nach Nepal – und stieß dort auf heftigen Widerstand. Er kam ins Gefängnis und verbrachte viel Zeit in der „Todeszelle“ unter extremsten Bedingungen. Zehn von fünfzehn Jahren saß er in 14 verschiedenen Gefängnissen. Doch sein Zeugnis trug Frucht. Menschen fanden zu Jesus, darunter Wärter und Gefangene, die die Botschaft dann zu ihrem eigenen Volk brachten.

Tapferer Held

Diet Eman war eine ganz normale, etwas schüchterne junge Frau in den Niederlanden. Sie war frisch verliebt, hatte eine Arbeit und war gern mit Familie und Freunden zusammen. Dann besetzte Hitler ihr Land und alles wurde anders. Später schrieb sie: „Wenn die Gefahr vor deiner Tür steht, dann willst du am liebsten den Kopf in den Sand stecken.“ Doch sie fühlte sich von Gott berufen, in den Widerstand zu gehen. Dazu gehörte, dass sie ihr Leben riskierte, um Verstecke für Juden und andere Verfolgte zu finden. Die unscheinbare junge Frau wurde zu einer tapferen Heldin für Gott.

Ein dankbares Herz

Seneca, der große römische Philosoph (4 v. Chr. - 65 n. Chr.) wurde von der damaligen Kaiserin Messalina des Ehebruchs beschuldigt. Der Senat verurteilte ihn zum Tode, doch Kaiser Claudius verbannte ihn stattdessen auf die Insel Korsika. Vielleicht ahnte er, dass es sich um eine falsche Anklage handelte. Die Begnadigung hat wohl Senecas Verständnis von Dankbarkeit geprägt, denn er schrieb: „Mörder, Tyrannen, Diebe, Ehebrecher, Räuber, Frevler und Verräter wird es immer geben, aber schlimmer noch als dies ist das Verbrechen der Undankbarkeit.“

Der Wille Gottes

Sie waren Herr und sein Sklave im alten Rom. Doch ihre Korrespondenz erzählt von einer tiefen Freundschaft und gegenseitigem Respekt, trotz der sozialen Unterschiede. Cicero schrieb im Jahr 50 v. Chr. an Tiro: „Deine Dienste sind für mich in meinem Haus und unterwegs, in Rom und im Ausland, in privaten und in politischen Angelegenheiten, in meinen Studien und in meiner literarischen Arbeit von unschätzbarem Wert.“

Hoffnung teilen

Als Emma erzählte, wie Gott ihr geholfen hatte, sich als sein geliebtes Kind zu begreifen, erwähnte sie immer wieder Bibelverse. Ich konnte kaum erkennen, wann ihre eigenen Worte anfingen und wo Gottes Wort aufhörte. Als ich meinte, sie sei ja eine wandelnde Bibel, runzelte sie die Stirn. Sie hatte das nicht absichtlich gemacht. Weil sie täglich in ihrer Bibel las, war das, was ihr wichtig war, in ihren Wortschatz übergegangen. Sie freute sich an Gottes Nähe und nutzte jede Gelegenheit, um anderen davon zu erzählen. Doch Emma ist nicht der erste junge Mensch, den Gott gebraucht, um die Begeisterung über sein Wort weiterzugeben.

Wahre Anbeter

Endlich konnte sie in die Kirche. Drinnen gelangte sie in eine kleine Grotte. Diese war von Kerzen erleuchtet und Hängelampen bestrahlten eine Stelle auf dem Fußboden. Da war er – der silberne Stern mit den vierzehn Zacken auf einer kleinen Marmorplatte. Sie war in der Geburtskirche in Bethlehem – dem Ort, an dem der Tradition zufolge Jesus geboren wurde. Und doch war sie nicht sehr beeindruckt, denn es war ihr bewusst, dass Gott viel größer ist als solch ein Ort.

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