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Eine neue Gemeinschaft

Die fünfjährige Tochter, Maija, meiner Freundin Carrie hat eine interessante Einstellung zum Spielen. Sie liebt es, Puppen aus verschiedenen Spielen zu mischen, um eine neue Gemeinschaft zu präsentieren. In ihrer Fantasiewelt gehört alles zusammen. Dies sind ihre Leute. Sie glaubt, dass sie am glücklichsten sind, wenn sie zusammen sind, trotz verschiedener Größen und Gestalten.

Selbst wenn

Manchmal versetzt uns das Leben einen heftigen Schlag. Und manchmal geschieht das Wundersame.

Überfließend

„Nein! Nein! NEIN!“ schrie ich. Es half nicht. Überhaupt nicht. Meine brillante Lösung für unser Verstopfungsproblem—wieder spülen zu können—erreichte genau das Gegenteil dessen, was ich erreichen wollte. Ich wusste, ich hatte einen Fehler begangen, als ich die Spülung betätigte. Nun stand ich hilflos da, während das Wasser überfloss.

Gottes Güte preisen

Jemand in unserer Bibelgruppe schlug vor, „Schreiben wir unsere eigenen Psalmen!“ Zunächst protestierten einige, denn sie hatten nicht die Gabe des Schreibens, aber nach etwas Ermutigung, schrieb jeder ein bewegendes poetisches Lied, wie Gott in ihren Leben am Werk war. Aus Prüfungen, Schutz, Erhaltung und sogar Schmerzen und Tränen entstanden bleibende Botschaften, die unseren Psalmen faszinierende Themen schenkten. Wie Psalm 136, offenbart jeder Psalm die Wahrheit, dass Gottes Güte ewiglich währet.

Frei, um zu folgen

Mein Langlauftrainer der High-School riet mir einmal vor einem Rennen: „Versuche nicht, die Führung zu übernehmen. Die Führer brennen zu schnell aus“. Stattdessen schlug er vor, dass ich eng hinter den schnellsten Läufern blieb. Indem sie die Geschwindigkeit vorgaben, konnte ich die mentale und physische Stärke konservieren, die ich brauchte, um das Rennen gut zu beenden.

Gott am Werk

„Hast du kürzlich Gott am Werk gesehen“, fragte ich einige Freunde. Einer sagte, „Ich sehe ihn am Werk, wenn ich jeden Morgen in der Bibel lese; ich sehe ihn bei der Arbeit, wenn er mir hilft, dem neuen Tag entgegenzutreten; ich sehe ihn am Werk, wenn ich weiß, dass er jeden Schritt auf dem Weg bei mir ist—ich erkenne, wie er mir geholfen hat, mich Herausforderungen zu stellen und mir Freude damit gibt.“ Ich liebe seine Antwort, weil es zeigt, wie durch das Wort Gottes und die innewohnende Gegenwart des Heiligen Geistes, Gott denen nahe ist und in denen arbeitet, die ihn lieben.

Nicht wie es scheint

„Hör mal!“, sagte meine Frau mir am Telefon. „Da ist ein Affe in unserem Garten!“ Sie hielt das Telefon so, dass ich mithören konnte. Und ja, es hörte sich wie ein Affe an. Das war merkwürdig, denn der nächste wilde Affe lebte 3.000 Kilometer entfernt.

Schätze im Himmel

Als ich aufwuchs, saßen meine beiden Schwestern und ich gerne nebeneinander auf der großen mit Zeder verkleideten Truhe meiner Mutter. Meine Mutter hatte dort unsere Wollpullover drin und Handarbeiten, die meine Großmutter gestickt oder gehäkelt hatte. Sie schätzte den Inhalt der Truhe und verließ sich auf den scharfen Geruch des Zedernholzes, dass dieser Motten fernhielt, um nicht das zu zerstören, was darinnen war.

Nimm die Zeit

Rima, eine syrische Frau, zog kürzlich in die Vereinigten Staaten und versuchte ihrem Lehrer mit Handbewegungen und begrenztem Englisch zu zeigen, warum sie wütend war. Tränen liefen über ihre Wangen, als sie einen wunderbar dekorierten Teller mit fatayer (Fleisch, Käse und Spinatkuchen) hochhielt, den sie gemacht hatte. Dann sagte sie, „Ein Mann“, und machte ein sausendes Geräusch, als sie von der Tür zum Wohnzimmer und zurück zur Tür zeigte. Der Lehrer schloss daraus, dass etliche Menschen einer nahegelegenen Kirche Rima und ihre Familie besuchen sollten und einige Geschenke bringen sollten. Aber nur ein Mann war gekommen. Er war hineingeeilt, stellte eine Kiste voller Sachen ab und rauschte hinaus. Er war damit beschäftigt, seine Verantwortung zu erfüllen, während sie und ihre Familie einsam waren und sich nach Gemeinschaft sehnten und um ihre fatayer mit neuen Freunden teilen zu können.

In Frieden durchhalten

Wenn ich Gott durch meine Kämpfe mit chronischen Schmerzen hindurch vertraue, kann selbst der kleinste Rückschlag sich wie ein fieser feindlicher Angriff anfühlen. Problem Nummer Eins drückt mich von rechts. Problem Nummer Zwei schubst mich von hinten. Problem Drei boxt mir direkt auf die Nase. Während dieser Zeiten, wenn meine Kraft nachlässt und sofortige Erleichterung ausbleibt, scheint das Weglaufen und Verstecken eine gute Idee zu sein. Aber da ich vor meinen Schmerzen nicht fliehen kann, auch nicht meine Umstände ändern kann oder meine Gefühle ignorieren kann, lerne ich langsam, mich auf Gott zu verlassen, dass er mich hindurchträgt.

Das Land der Ferne

Amy Carmichael (1867–1951) kennt man von ihrer Arbeit, Waisenmädchen in Indien zu retten und ihnen ein neues Leben zu schenken. Inmitten dieser ermüdenden Arbeit, gab es Zeiten, die sie „Augenblicke der Vision“ nannte. In ihrem Buch Gold by Moonlight, schrieb sie, „Inmitten eines vollen Tages wurde uns beinahe ein Blick ‘in das Land der Ferne’ geschenkt, und wir standen still, mitten auf der Straße“.

Der Punkt ohne Wiederkehr

Es war nicht nur einfach, einen weiteren Fluss zu überqueren. Nach dem Gesetz durfte kein römischer General bewaffnete Truppen nach Rom hineinführen. Als Julius Cäsar im Jahr 49 v. Chr. seine Dreizehnte Legion über den Rubikon Fluss nach Italien führte, war dies ein Landesverrat. Die Auswirkung von Cäsars Entscheidung war unabänderlich und löste einen jahrelangen Bürgerkrieg aus, ehe Roms großer General zum absoluten Herrscher wurde. Noch heute steht der Ausdruck „den Rubikon überqueren“ in der englischen Sprache für einen Punkt ohne Wiederkehr.

Gottes Führung folgen

Als ich 2015 meine Sachen packte, um an einer entfernten Uni zu studieren, ging mir plötzlich auf, dass ich wahrscheinlich nach dem Abschluss nicht mehr zurück nach Hause ziehen würde. Meine Gedanken überschlugen sich: „Wie kann ich von zu Hause weggehen? Meiner Familie? Meiner Gemeinde? Was, wenn Gott mich später in ein anderes Land ruft?“

Gottes Fingerabdruck

Lygon Stevens ging gern mit ihrem Bruder Nick zum Klettern in die Berge. Beide waren erfahrene Bergsteiger und hatten schon den McKinley, den höchsten Gipfel Nordamerikas, erklommen. Im Januar 2008 wurden sie an einem Berg in Colorado von einer Lawine erfasst. Nick wurde verletzt, die zwanzigjährige Lygon kam ums Leben. Später fand Nick in einer Tasche seiner Schwester ihr Tagebuch, und was er las, tröstete ihn. Es war voller Gedanken, Gebete und Gotteslob. So hieß es etwa an einer Stelle: „Ich bin ein Kunstwerk, von Gott signiert. Aber er ist noch nicht fertig; nein, er hat erst begonnen . . . Ich trage Gottes Fingerabdruck. Nie wird es noch jemanden geben wie mich . . . Ich habe in diesem Leben eine Aufgabe, die niemand sonst erfüllen kann.“

An Gottes Verheißungen festhalten

Der Freund meines Bruders versicherte seiner Schwester (als sie noch klein war), dass ein Schirm sie in der Luft tragen könnte, wenn sie nur „glauben“ würde. Also sprang sie „im Glauben“ vom Scheunendach—und zog sich beim Aufprall eine leichte Gehirnerschütterung zu.