Kategorie  |  Unser Täglich Brot

Zerbrochenheit, die segnet

Reverend William Barber hat einen krummen Rücken und geht am Stock, aber seine sechs Jahrzehnte als Seelsorger zeigen, dass er sich auf Gott verlässt – die Quelle seiner Kraft. 1993 wurde bei ihm eine schwächende Krankheit diagnostiziert, bei der die Wirbelsäule nach und nach zusammenwächst. Wenig subtil wurde ihm gesagt: „Barber, du musst dir wohl etwas anderes suchen, als Pastor zu sein, denn die Kirche will keinen Behinderten als Pastor.“ Aber Barber überwand diese verletzende Bemerkung. Gott hat ihn nicht nur als Pastor gebraucht, sondern er ist auch zu einer starken und respektierten Stimme für unterversorgte und ausgegrenzte Menschen geworden.

Unsere Stärke erneuern

Ein Adlerpaar baute ein riesiges Nest in einem Baum, nur wenige Kilometer von meinem Haus entfernt. Bald hatten die riesigen Vögel Nachwuchs. Sie kümmerten sich gemeinsam um ihre Jungen, bis einer der erwachsenen Adler tragischerweise von einem Auto angefahren und getötet wurde. Tagelang flog der hinterbliebene Adler in einem nahen gelegenen Wald auf und ab, als suche er seinen verlorenen Partner. Schließlich kehrte er zum Nest zurück und übernahm die volle Verantwortung für die Aufzucht des Nachwuchses.

Gebrauch in jedem Alter

Zwei Großmütter sorgten kürzlich für Aufsehen, als sie im Alter von 81 Jahren in 80 Tagen um die Welt reisten. Die Beiden sind seit 23 Jahren beste Freundinnen und besuchten auf ihrer Weltreise alle sieben Kontinente. Sie starteten in der Antarktis, tanzten Tango in Argentinien, ritten auf Kamelen in Ägypten und machten eine Schlittenfahrt am Nordpol. Sie besuchten achtzehn Länder, darunter Sambia, Indien, Nepal, Bali, Japan und Italien, und beendeten ihre Reise in Australien. Das Duo hofft, dass sie zukünftige Generationen dazu inspirieren, die Welt zu bereisen, egal welchen Alters.

Grund zum Feiern

Mehr als zwei Jahrhunderte lang stand das Lied „O, hätt‘ ich tausend Zungen nur“ an erster Stelle im methodistischen Gesangbuch. Das Lied stammt von Charles Wesley und wurde ursprünglich komponiert, um der radikalen Erneuerung zu gedenken, die durch seinen Glauben an Jesus ausgelöst wurde. Es besteht aus achtzehn Strophen, die die Herrlichkeit der Güte Gottes für diejenigen verkünden, die umkehren und Christus nachfolgen.

Dem Gebet gewidmet

„Seit fünfzig Jahren bete ich für Sie“, sagte die alte Frau. Mein Freund Lou schaute ihr voller Dankbarkeit in die Augen. Er war zu Besuch in dem bulgarischen Dorf, in dem sein Vater aufgewachsen war und das er als junger Mann verlassen hatte. In dem Haus neben seinen Großeltern wohnte eine Frau, die an Jesus glaubte. Sie begann für Lou zu beten, sobald sie von seiner Geburt einen Kontinent weiter hörte. Jetzt, mehr als ein halbes Jahrhundert später, besuchte er das Dorf auf einer Geschäftsreise und sprach mit einer Gruppe über seinen Glauben. Lou war im Alter von fast dreißig Jahren zum Glauben an Jesus gekommen, und als diese Frau ihn nach seinem Vortrag ansprach, fragte er sich, welchen Einfluss ihre beharrlichen Gebete auf seinen Weg zum Glauben gehabt hatten.

Gemeinsam besser in Christus

Tiffany hatte die Auswirkungen der Kriminalität in ihrer kleinen Heimatstadt in vielerlei Hinsicht miterlebt. Bis 2023 konnte die Stadt jedoch einen Rückgang der Tötungsdelikte um 31 % und der Gesamtkriminalität um 37 % verzeichnen. Was war geschehen? Eine Partnerschaft. Die Public Safety Enforcement Group der Stadt – einschließlich der Polizei, der örtlichen Schulen und der Kirche – arbeitete zusammen, um die Situation für alle Bürger zu verbessern.

Zuerst die Anbetung

Ich hatte nie geplant, eine gemeinnützige Organisation zum Thema Erwachsenenfreundschaft zu gründen, und als ich mich dazu berufen fühlte, hatte ich so viele Fragen. Wie sollte die Organisation finanziert werden und wer sollte mir beim Aufbau helfen? Die größte Hilfe bei der Beantwortung dieser Fragen kam schließlich nicht aus einem Wirtschaftsbuch, sondern aus der Bibel.

Unentdeckte Sünden

Ein Dieb brach in eine Telefonreparaturwerkstatt ein, schlug das Glas einer Vitrine kaputt und begann, Telefone und andere Gegenstände zu stehlen. Er versuchte, seine Identität vor der Überwachungskamera zu verbergen, indem er seinen Kopf mit einem Pappkarton bedeckte. Doch während des Einbruchs kippte der Karton kurz um und gab sein Gesicht frei. Wenige Minuten später sah der Ladenbesitzer die Videoaufzeichnung des Einbruchs und rief die Polizei, die den Einbrecher vor einem nahe gelegenen Geschäft festnahm. Seine Geschichte erinnert uns daran, dass jede verborgene Sünde eines Tages aufgedeckt wird.

Überlaufend!

Als mein Vater eines Tages dabei erwischt wurde, wie er seinen Tee aus der Untertasse trank, platzte es aus ihm heraus: „Ich kann nichts dafür. Meine Tasse ist übergelaufen!“ Aber das Funkeln in seinen Augen verriet, dass er sich über das kleine Extra freute. Hand aufs Herz: Wer von uns hat sich nicht schon einmal über ein unerwartetes „Überlaufen“ gefreut – die Sahne, die vom Rand der Tasse tropft, oder das Eis, das an der Waffel herunterläuft? Jedes klein bisschen mehr macht Freude.

Der Gott der Ängstlichen

Ohne jegliche Nervosität sang die 21-jährige Esther bei The Voice UK ein wunderschönes Solo vor den Superstars in der Jury. Ihr Auftritt war erfolgreich und sie zog in die nächste Runde des Fernsehwettbewerbs im Team von Tom Jones ein. Ihr Talent war offensichtlich, aber was die Juroren nicht wussten, war, dass sie seit Jahren unter so starken Angstzuständen litt, dass sie sich übergeben musste. Obwohl sie den Wettbewerb nicht gewann, war es schon ein Triumph, vor ihren musikalischen Helden singen zu dürfen.

Gehöre ich dazu?

Die Schauspielerin Sally Field spürte endlich, wonach sich alle Menschen sehnen. Als sie 1985 zum zweiten Mal einen Oscar gewann, rief sie in ihrer Dankesrede aus: „Mehr als alles andere wollte ich von euch respektiert werden. Das erste Mal habe ich es nicht gespürt. Aber dieses Mal spüre ich es. Und ich kann nicht leugnen, dass ihr mich mögt, jetzt gerade mögt ihr mich.“

Jesus dienen

Anfang des 19. Jahrhunderts war Elizabeth Fry entsetzt über die Zustände in einem Londoner Frauengefängnis. Die Frauen und ihre Kinder wurden zusammengepfercht und mussten ohne Bettzeug auf dem kalten Steinboden schlafen. Jahrelang besuchte sie das Gefängnis und sorgte für Veränderungen, indem sie Kleidung kaufte, eine Schule eröffnete und aus der Bibel lehrte. Viele sahen ihren größten Einfluss jedoch in ihrer liebevollen Gegenwart und ihrer klaren Botschaft der Hoffnung.

Gefangen in Schokolade

Zwei Arbeiter einer Schokoladenfabrik sind in einen großen Bottich Schokolade gefallen. Das klingt wie der Anfang eines Witzes – und für Schokoladenliebhaber vielleicht auch ganz lustig! Doch die Männer – obwohl unverletzt – standen bis zur Hüfte in der Süßigkeit und konnten sich nicht selbst befreien. Die Feuerwehr musste schließlich ein Loch in die Seite des Bottichs schneiden, um sie in Sicherheit zu bringen.

Unsere Rüstung in Christus

Pastor Baileys neuer Freund erzählte ihm die Geschichte seines Missbrauchs und seiner Drogensucht. Obwohl der junge Mann an Jesus glaubte, wurde er von einem Problem geplagt, das größer war als er selbst, weil er schon in jungen Jahren sexuellem Missbrauch und Pornografie ausgesetzt war. In seiner Verzweiflung suchte er Hilfe.

Mit Gott ringen

Ein alter Freund schrieb mir nach dem Tod meines Mannes: „[Alan] war ... ein Kämpfer mit Gott. Er war ein echter Jakob und einer der Hauptgründe, warum ich heute Christ bin. Ich hatte nie daran gedacht, Alans Kämpfe mit denen des Patriarchen Jakob zu vergleichen, aber es passte. Sein ganzes Leben lang kämpfte Alan mit sich selbst und rang mit Gott um Antworten. Er liebte Gott, aber er konnte nicht immer die Wahrheit verstehen, dass Gott ihn liebt, ihm vergibt und seine Gebete erhört. Dennoch war sein Leben gesegnet und er beeinflusste viele Menschen positiv.“