Kategorie  |  Unser Täglich Brot

Zeit mit Gott verbringen

Aus der Mitte entspringt ein Fluss ist das Meisterwerk des amerikanischen Autors Norman Maclean (1902-1990) über zwei Brüder, die bei ihrem Vater, einem presbyterianischen Pastor, aufwachsen. Am Sonntagvormittag gingen die Brüder Norman und Paul in die Kirche, wo sie ihren Vater predigen hörten. Als der Sonntagabend kam, gab es einen weiteren Gottesdienst, und ihr Vater predigte wieder. Aber zwischen diesen beiden Gottesdiensten durften sie mit ihm über die Hügel und Bäche wandern, „während er sich zwischen den Gottesdiensten ausruhte“. Es war ein absichtlicher Rückzug ihres Vaters, um „seine Seele wiederherzustellen und für die abendliche Predigt wieder bis zum Überlaufen gefüllt zu werden.“

Größer als unsere Probleme

Wie stellst du dir die Dinosaurier vor, als sie noch lebten? Große Zähne? Schuppige Haut? Lange Schwänze? Die Künstlerin Karen Carr stellt diese ausgestorbenen Kreaturen in großen Wandbildern nach. Eines ihrer Panoramabilder ist über sechs Meter hoch und achtzehn Meter lang. Aufgrund seiner Größe war eine Expertencrew erforderlich, um das Bild in Sektionen im Museum zu installieren.

Das Leben des Friedens

In Perth, Australien, gibt es das Shalom House, wo Männer mit einer Sucht Hilfe bekommen können. Im Shalom House treffen sie auf Betreuerinnen und Betreuer, die sie in Gottes Shalom (hebräisch für Frieden) willkommen heißen. Ein Leben, das unter der Last von Drogen-, Alkohol-, Glücksspielsucht und anderen destruktiven Verhaltensweisen zermalmt wurde, kann hier durch die Liebe Gottes verwandelt werden.

Der Weg des Glaubens

In einem Qualifikationsspiel für die Fußball-WM 2018, in dem die USA gegen Trinidad und Tobago antraten, überraschten die Soca Warriors die Welt, als sie die US-Nationalmannschaft schlugen, die 56 Plätze höher platziert war. Durch den 2:1-Sieg schied das US-Team bei der Weltmeisterschaft 2018 aus.

Der Jesus-Stuhl

Als meine Freundin Margarete in einem Bibelseminar Tamara kennenlernte, bemerkte sie, dass sie sehr wenig gemeinsam hatten. Aber Margarete freundete sich dennoch mit ihr an, und sie lernte etwas sehr Wichtiges von ihrer neuen Freundin.

Die Fürsorge unseres Vaters

Rumms! Ich schaute in Richtung, woher das Geräusch kam. Als ich einen Fleck auf der Fensterscheibe entdeckte, blickte ich auf die Terrasse hinaus und sah dort einen zitternden Vogel. Mein Herz bekam einen Stich. Ich sehnte mich danach, dem zerbrechlichen gefiederten Wesen zu helfen.

Die Macht Gottes

Rebecca und Christoph bekamen die Nachricht, dass sie keine Kinder bekommen würden. Aber Gott hatte einen anderen Plan – und zehn Jahre später wurde Rebecca schwanger. Die Schwangerschaft verlief ohne Schwierigkeiten, und als die Wehen einsetzten, eilte das Paar freudig zum Krankenhaus. Doch die Wehen dauerten immer länger und wurden immer intensiver. Schließlich entschied die Ärztin, dass sie einen Notkaiserschnitt durchführen müsste. Rebecca hatte Angst um ihr Baby und sich selbst. Die Ärztin versicherte ihr ruhig: „Ich werde mein Bestes tun, aber wir werden zu Gott beten, denn er kann noch mehr tun.“ Sie betete mit Rebecca, und kurze Zeit später wurde Paul, ein gesunder kleiner Junge, geboren.

Das Reich Gottes

Meine Mutter hat sich im Laufe ihres Lebens für viele Dinge eingesetzt. Doch eins war ihr immer sehr wichtig: Kinder mit Jesus bekannt zu machen. Ich habe meine Mutter nur selten verstimmt in der Öffentlichkeit erlebt. Wenn das mal vorkam, waren es Situationen, in denen jemand versuchte, das Budget eines Kindergottesdienstes zugunsten von „ernsthafteren“ Ausgaben zu kürzen. „Ich habe mal einen Sommer freigenommen, als ich mit deinem Bruder schwanger war, aber das war‘s“, verriet sie mir. Ich rechnete nach, und mir wurde klar, dass meine Mutter 55 Jahre lang mit Kindern in der Kirche gearbeitet hatte.

Er kennt deinen Namen

Nachdem Bruch mit unserer damaligen Gemeinde, kamen mein Mann und ich nach drei langen Jahren wieder einmal zum Gottesdienst. Aber wie würden die Menschen uns behandeln? Würden sie uns willkommen heißen? Würden sie uns lieben? Uns verzeihen, dass wir weggegangen sind? Wir erhielten unsere Antwort an einem sonnigen Sonntagmorgen. Als wir durch die großen Kirchentüren traten, hörten wir ständig unsere Namen. „Pat! Dan! Wie schön, euch zu sehen!“ Die amerikanische Kinderbuchautorin Kate DiCamillo schrieb in einem ihrer bekannten Bücher: „Nichts ist schöner in dieser traurigen Welt, als der Klang, wenn jemand, den du liebst, deinen Namen ruft!“

Ungesehene Wunder

In den letzten Jahren ihres Lebens verlor Frau Weber immer mehr ihre Erinnerungen an ein herausforderndes und von Anmut erfülltes Leben. Sie saß am Fenster mit Blick auf das Meer und griff nach ihrem Notizblock. Mit einer schönen Handschrift, die sie schon bald nicht mehr als ihre eigene erkennen würde, schrieb sie: „Hier sitze ich in meinem Lieblingssessel, die Füße auf der Fensterbank und mein Herz in der Luft. Die von der Sonne getroffenen Wellen in ständiger Bewegung – ich weiß nicht, wohin sie gehen. Aber danke, lieber Vater, für deine zahllosen Gaben und deine unsterbliche Liebe! Es erstaunt mich immer wieder: Wie kann das sein? Dass ich so verliebt bin in einen, den ich nicht sehen kann.“

Wer bist du?

Der Leiter unserer Videokonferenz sagte „Guten Morgen!“ und ich antwortete „Hallo“, schaute ihn jedoch nicht an. Mein eigenes Bild auf dem Bildschirm lenkte mich ab. Sehe ich so aus? Ich betrachtete die lächelnden Gesichter der anderen in dieser Videokonferenz. Sie sahen aus wie immer. Also ja, das musste wohl ich sein. Ich sollte etwas abnehmen. Ich müsste mal zum Haareschneiden.

Hin zu geistlicher Reife

In einer kürzlich durchgeführten Umfrage wurden die Befragten gebeten, das Alter zu nennen, in dem sie ihrer Meinung nach erwachsen geworden sind. Diejenigen, die sich selbst für erwachsen hielten, wiesen auf bestimmte Verhaltensweisen als Beweis für ihren Status hin. Ein Budget zu haben und ein Haus zu kaufen stand ganz oben auf der Liste als Zeichen des „Erwachsenwerdens“. Andere Aktivitäten für Erwachsene reichten vom wöchentlichen Kochen des Abendessens und der Vereinbarung eigener Arzttermine bis hin zu der humorvolleren Fähigkeit, sich für Snacks zum Abendessen zu entscheiden oder sich darauf zu freuen, an einem Samstagabend zu Hause zu bleiben, anstatt auszugehen.

Göttliche Rettung

Als der Notruf eines besorgten Bürgers einging, fuhr ein Polizeibeamter sofort zu den Eisenbahnschienen und leuchtete mit seinem Flutlicht in die Dunkelheit. Schnell entdeckte er das Fahrzeug, das auf den Schienen stand. Die Kamera auf dem Armaturenbrett des Beamten hielt die erschütternde Szene fest, als ein Zug auf das Auto zugerast kam. „Dieser Zug kam schnell“, sagte der Polizist, „mit bestimmt 100 Kilometern pro Stunde.“ Ohne zu zögern zog er einen bewusstlosen Mann aus dem Fahrzeug, nur Sekunden bevor der Zug in den Wagen krachte.

Weise Worte

Der Mann meiner Nichte schrieb kürzlich auf einer Social Media-Plattform: „Ich würde online noch viel mehr sagen, wenn da nicht diese leise Stimme wäre, die mich warnt, es nicht zu tun. Als Jünger Jesu denkst du vielleicht, die leise Stimme käme vom Heiligen Geist. Tut sie aber nicht. Sie kommt von meiner Frau Heidi.“

Unser wahres Selbst

In einem alten Fotoalbum finde ich das Bild eines kleinen Jungen. Er hat ein rundes Gesicht, Sommersprossen und glatte hellblonde Haare. Er liebt Zeichentrickfilme, hasst Avocados und besitzt nur eine Schallplatte und zwar von der schwedischen Popband ABBA. In diesem Album entdecke ich auch das Bild eines Teenagers. Sein Gesicht ist lang, nicht rund. Sein Haar ist gewellt, nicht glatt. Er hat keine Sommersprossen, mag Avocados, schaut gerne Kinofilme und würde niemals zugeben, dass er eine Platte von ABBA besitzt! Der Junge und der Teenager sind eine Person. Laut der Wissenschaft haben sie unterschiedliche Haut, Zähne, Blut und Knochen. Und doch sind sie beide ich. Dieses Paradoxon überraschte die Philosophen. Wer sind wir denn nun wirklich, da wir uns doch im Laufe unseres Lebens verändern?

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