Kategorie  |  Unser Täglich Brot

Der den Mond gemacht hat

Nachdem die Besatzung der Apollo 11 auf dem Mond gelandet war, sagte Neil Armstrong, der erste Mensch, der den Mond betrat: „Das ist ein kleiner Schritt für den Menschen . . . ein riesiger Sprung für die Menschheit.“ Andere folgten, darunter auch Gene Cernan, der Kommandeur des letzten Apolloflugs. „Da war ich also. Und da war die Erde—dynamisch, überwältigend. Und ich dachte . . . das ist einfach zu schön. Das kann nicht durch Zufall entstanden sein“, sagte er später. „Da muss jemand sein, der größer ist als du und ich.“ Diese Männer hatten begriffen, wie klein sie im Vergleich zu den Weiten des Universums sind.

Ein volles Maß

An einer Tankstelle traf Carola eine Frau, die ihre Geldbörse ver-   gessen hatte. Da stand sie mit ihrem kleinen Kind und bat die    Passanten um Hilfe. Carola war damals arbeitslos. Trotzdem zahlte sie der Fremden das Benzin. Tage später fand sie beim Heimkommen vor der Tür einen Korb mit Kinderspielzeug und anderen Geschenken. Ein kleiner Dank für Carolas Freundlichkeit. Carola und ihrer Familie kam es vor wie Weihnachten.

Warum ich?

The Book of Odds, ein Buch mit Statistiken zu allen Lebenslagen, sagt, dass von einer Million Menschen einer vom Blitz getroffen wird. Es sagt auch, dass von 25.000 Personen in extremen Schock- oder Verlustsituationen von einer Krankheit heimgesucht wird, die man „gebrochenes Herz“ nennt. Seite um Seite werden die unterschiedlichsten Probleme aufgezählt. Aber es gibt keine Antwort auf die Frage: Was, wenn ich der oder die eine wäre?

Süßer als Honig

Der Redner sprach über Rassenspannungen. Er blieb dabei ruhig und ausgewogen. Vor dem großen Publikum sprach er deutlich, aber freundlich, zurückhaltend und sogar humorvoll. Schon bald ließ die Spannung, die unter den Zuhörern geherrscht hatte, sichtbar nach. Manche lachten sogar mit dem Redner über das Dilemma, vor dem sie alle standen: Wie kann man das heiße Thema lösen und dabei einen kühlen Kopf bewahren?

Die Erinnerung wachhalten

Ich kenne viele frühere Soldaten. Mein Vater und meine Onkel waren während des Zweiten Weltkriegs beim Militär. Sie kamen zurück. Aber hunderttausende von anderen Familien verloren Angehörige im Dienst für ihr Land. Doch wenn man meinen Vater und die meisten Soldaten jener Zeit fragte, erwiderten sie, sie seien bereit gewesen, ihr Leben zu opfern, um ihre Lieben zu schützen und für das zu kämpfen, was sie für richtig hielten.

Gesprächstische

Einsamkeit ist einer der größten Risikofaktoren für unser Wohlbefinden. Sie beeinflusst unsere Gesundheit durch unser soziales Verhalten, durch unsere Ernährungsgewohnheiten und ähnliches. Eine Studie besagt, dass fast zwei Drittel aller Menschen—unabhängig von Alter oder Geschlecht—sich zumindest zeitweise einsam fühlen. Ein Supermarkt hat deshalb in seinen Coffeeshops „Gesprächstische“ gekennzeichnet, um Kontakte zu schaffen. Wer sich unterhalten will, setzt sich an einen dieser Tische zu anderen, die sich freuen, wenn jemand dazukommt. Es entstehen Gespräche und ein Gefühl von Gemeinschaft und Verbundenheit.

Hüter des Lichts

Man nennt sie „Hüter des Lichts“.

Bring deine Tränen zu Gott

Letzten Sommer brachte ein Orka namens Talequah ein Junges zur Welt. Talequahs Schwarm von Killerwalen war vom Aussterben bedroht und alle Hoffnungen lagen auf dem Jungen. Aber es lebte nicht einmal eine Stunde. Menschen auf der ganzen Welt sahen zu, wie Talequah trauerte. Siebzehn Tage lang zog sie ihr totes Kälbchen durch den kalten Pazifik, bis sie es schließlich losließ.

Der Messerengel

Als die Messerstechereien in England zunahmen, hatte das Bri-  tische Eisenwarenzentrum eine Idee. In Zusammenarbeit mit    den Polizeikräften vor Ort wurden im ganzen Land zweihundert Boxen aufgestellt und eine Amnestie verkündet. Einhunderttausend Messer wurden anonym abgegeben, manche noch mit Blutspuren an der Klinge. Sie wurden dem Künstler Alfie Bradley übergeben, der sie stumpf machte und auf einigen die Namen junger Opfer eingravierte, zusammen mit Worten des Bedauerns ehemaliger Angreifer. Dann verschweißte er alle 100.000 Waffen und schuf daraus den Messerengel, eine über 8 Meter hohe Engelsfigur mit glänzenden Stahlflügeln.

Der lächelnde Jesus

Wie würdest du vorgehen, wenn du in einem Kinofilm die Rolle von Jesus übernehmen solltest? Das war die Frage für Bruce Marchiano, der 1993 im Bibelfilm Matthäus Jesus darstellen sollte. Ihm war bewusst, dass sich Millionen von Zuschauern aufgrund dieses Films ihr Bild von Jesus machen würden, und dies Bewusstsein lastete schwer auf ihm. Er wollte es gern „richtig“ machen. Deshalb ging er auf die Knie und bat Jesus um—Jesus im Film darstellen zu können.

Unsere Entscheidung

Ohne Handyempfang und Landkarte mussten wir versuchen, uns daran zu erinnern, was wir auf dem Plan am Anfang des Wanderwegs gesehen hatten. Über eine Stunde später kamen wir aus dem Wald wieder am Parkplatz an. Da wir eine Abzweigung für den kürzeren Weg verpasst hatten, hatte unsere Wanderung viel länger gedauert.

Das Geschenk des Friedens

„Ich glaube an Jesus und er ist mein Erlöser. Ich habe keine Angst vor dem Tod“, sagte Barbara Bush, die Frau des früheren US-Präsidenten George H.W. Bush, kurz bevor sie starb. Die unglaublich zuversichtliche Aussage zeugt von einem starken, tiefen Glauben. Sie hatte Gottes Frieden, den bekommt, wer Jesus kennt, selbst im Angesicht des Todes.

Was ist ein Name?

Unser Sohn Kofi wurde an einem Freitag geboren, und genau das bedeutet sein Name auch: Der Junge, der am Freitag geboren wurde. Wir haben ihn nach einem guten Freund in Ghana genannt, einem Pastor, dessen Sohn gestorben ist. Er betet regelmäßig für unseren Kofi.

Erzähl mir eine Geschichte

„Es war einmal.“ Das sind vielleicht die eindrücklichsten Worte auf der ganzen Welt. Einige meiner ersten Erinnerungen aus der Kindheit drehen sich um diesen kurzen Satz. Meine Mutter kam eines Tages mit einem großen Band biblischer Geschichten nach Hause. Jeden Abend, bevor das Licht ausgeschaltet wurde, warteten mein Bruder und ich gespannt darauf, was sie uns diesmal über jene alten, längst vergangenen Zeiten vorlesen würde. Es waren Geschichten über interessante Menschen und den Gott, der sie liebte. Die Geschichten wurden für uns wie eine Linse und prägten unsere Sicht auf die große Welt.

Im Einklang mit Gott

Ich hörte dem Klavierstimmer zu, wie er an dem eleganten Flügel arbeitete, und dachte an die Zeiten, als ich von demselben Instrument die herrlichen Klänge des „Warschauer Konzerts“ oder die Melodie von „Du großer Gott“ gehört hatte. Doch jetzt musste der Flügel unbedingt gestimmt werden. Während manche Tasten noch stimmten, klangen andere leicht daneben und sorgten für einen unschönen Klang. Die Aufgabe des Klavierstimmers bestand nicht darin, alle Tasten auf denselben Ton zu stimmen, sondern dafür zu sorgen, dass jede im Zusammenspiel mit den anderen ein harmonisches Ganzes erzeugte.

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