Kategorie  |  Unser Täglich Brot

Der Möchtegern-Holzfäller

Als ich in der Universität war, schnitt, stapelte, verkaufte und lieferte ich Feuerholz. Es war ein harter Job, daher hatte ich Mitleid mit den glücklosen Holzfällern aus der Geschichte in 2. Könige 6.

Geistliches Junkfood

Fettleibigkeit bei Kindern ist in vielen Ländern so hoch wie nie zuvor. Hauptursache sind schlechte Essgewohnheiten und Junkfood.

Die Rettung sehen

Im Alter von 53 Jahren erwartete Sonia kaum, ihr Geschäft und ihre Heimat zurückzulassen, um sich einer Gruppe Asylsuchender anzuschließen, um in ein neues Land zu ziehen. Nachdem Gangs ihren Neffen töteten und versucht hatten, ihren 17-jährigen Sohn in ihren Bann zu ziehen, schien Flucht für Sonia die einzige Option zu sein. „Ich bete zu Gott . . . ich tue, was immer nötig ist. Ich tue alles, damit mein Sohn und ich nicht verhungern . . . lieber sehe ich ihn leiden, als dass er in einem Sack oder einem Kanal endet“, sagte sie.

Es ist Zeit zu beten . . . wieder einmal

Ich bog in meine Auffahrt und winkte meiner Nachbarin Myriam und ihrer kleinen Tochter Elisabeth zu. Mit den Jahren hatte sich Elisabeth an unsere spontanen Unterhaltungen gewöhnt, die oft länger dauerten als die versprochenen „wenigen Minuten“ und endeten oftmals in Gebetstreffen. Sie kletterte auf den Baum, der in der Mitte des Vorgartens stand, schwang ihre Beine über einen Ast und beschäftigte sich selbst, während ihre Mutter und ich redeten. Irgendwann sprang sie herunter und rannte auf uns zu. Sie griff nach unseren Händen, lächelte und sang beinahe: „Es ist Zeit zu beten . . . wieder einmal.“ Selbst in diesem jungen Alter schien Elisabeth zu verstehen, wie wichtig das Gebet in unserer Freundschaft war.

Die Glocke

Thomas träumte seit seiner Kindheit davon, zur Marine zu gehen. Ein Ziel, das zu jahrelanger körperlicher Disziplin und Selbstaufopferung führte. Schließlich stellte er sich schweren Härtetests und Ausdauertrainings, die von Auszubildenden als „Höllenwoche“ bezeichnet wurden.

Wiedervereinigung

Der kleine Junge riss begeistert eine große Box von seinem Papa auf. Sein Papa war in der Armee und so nahm er an, dass dieser nicht da sein würde, um mit ihm seinen Geburtstag zu feiern. In der Box befand sich eine weitere Geschenkbox und darin lag lediglich ein Stück Papier mit der Aufschrift: „Überraschung!“ Verwirrt blickte der Junge hoch, und zwar in dem Moment, in dem sein Vater den Raum betrat. Voller Tränen sprang der Junge in die Arme seines Vaters und rief aus: „Papa, ich habe dich vermisst und habe dich lieb!“

Das Bild der Verzweiflung

Während der Weltwirtschaftskrise nahm die berühmte Fotografin Dorothea Lange ein Bild von Florence Owens Thompson und ihren Kindern auf. Dieses bekannte Foto, Migrant Mother, ist das Bild der Verzweiflung einer Mutter in den Nachwirkungen einer verdorbenen Ernte. Dorothea Lange hoffte, die Behörden auf die Not der verzweifelten Erntehelfer aufmerksam zu machen.

Chirpy

Zwölf Jahre lang besuchte Chirpy, eine Möwe, täglich einen Mann, der ihr half, während ihr gebrochenes Bein heilte. John hatte Chirpy mit Hundekeksen zu sich gelockt und konnte sie dann gesundpflegen. Auch wenn Chirpy in Instow Beach in Devon, England, nur zwischen September und März überwintert, finden sich Chirpy und John ganz einfach. Chirpy fliegt geradewegs zu ihm, wenn John täglich zum Strand kommt, auch wenn Chirpy sonst die Menschen meidet. Eine ungewöhnliche Beziehung.

Begründet langsam

In der BBC-Videoserie Das Leben der Säugetiere, klettert der Moderator David Attenborough auf einen Baum, um einen humorvollen Blick auf ein Dreifinger-Faultier zu werfen. Von Angesicht zu Angesicht begrüßt er das langsamste Säugetier der Welt mit einem „Buh!“ Als er keinerlei Reaktion erhält, erklärt er, dass ein Dreifinger-Faultier sich nun mal langsam bewegt, weil es sich fast ausschließlich von Blättern ernährt, die weder leicht verdaulich noch sehr nahrhaft sind.

Freude am Buch

Tsundoku. Das Wort, das ich immer gebraucht habe! Ein japanischer Begriff, der sich auf einen Bücherstapel auf einem Nachttisch bezieht, der gelesen werden will. Bücher bieten das Potenzial, um zu lernen oder sich in eine andere Zeit und an einen anderen Ort zu flüchten. Ich sehne mich nach den Freuden und den Einblicken, die zwischen diesen Seiten zu finden sind. Der Stapel bleibt also.

Freude in der Todeszelle

Im Jahr 1985 wurde Anthony Ray Hinton wegen Mordes an zwei Restaurantleitern verurteilt. Es war eine Falle. Er war viele Kilometer weit weg, als die Morde stattfanden. Dennoch wurde er für schuldig befunden und zum Tode verurteilt. In der Verhandlung vergab Ray denen, die Lügen über ihn erzählt hatten und fügte hinzu, dass er trotz der Ungerechtigkeit Freude verspüre. „Nach meinem Tod gehe ich in den Himmel“, sagte er. „Wohin geht ihr?“

Noch bevor du fragst

Meine Freunde Robert und Claudia führen eine gesunde Ehe. Ich liebe es zuzusehen, wie sie miteinander umgehen. Einer reicht dem anderen die Butter, noch ehe danach gefragt wurde. Der andere gießt gerade im rechten Moment das Glas nach. Wenn sie Geschichten erzählen, beenden sie einander die Sätze des anderen. Manchmal scheint es fast, als könnten sie die Gedanken des anderen lesen.

Eine wunderbare Fähigkeit

Der Leiter unseres Universitätschores dirigierte und begleitete uns gleichzeitig auf dem Klavier. Er machte das großartig. Am Ende eines Konzertes sah er besonders erschöpft aus und ich fragte, ob es ihm gut ginge? Er antwortete: „So etwas musste ich noch nie machen.“ Dann erklärte er: „Das Klavier war derart verstimmt, dass ich das gesamte Konzert in zwei verschiedenen Tonarten spielen musste. Meine linke Hand spielte eine Tonart, meine rechte spielte eine andere!“. Ich war total sprachlos hinsichtlich dieser Fähigkeit und ich war begeistert über den Einen, der Menschen erschafft, die so etwas können.

Die Rechnung ist bezahlt

„Was ist dir zugestoßen?“, fragte Zeal, ein nigerianischer Geschäftsmann, als er sich über ein Krankenhausbett in Lagos beugte. „Jemand hat auf mich geschossen“, sagte der junge Mann, dessen Bein bandagiert war. Auch wenn es dem Verletzten gut genug ging, dass er nach Hause gehen konnte, durfte er das Krankenhaus nicht verlassen, bis die Rechnung beglichen worden war. Das ist die übliche Handlungsweise von Regierungskrankenhäusern in dieser Region. Nachdem er sich mit einem Sozialarbeiter beraten hatte, bezahlte Zeal anonym die Rechnung aus einem gemeinnützigen Fond, den er errichtet hatte, um seinen christlichen Glauben zu zeigen. Im Gegenzug hoffte er, dass diejenigen, die ein Geschenk von ihm erhielten, es eines Tages anderen zurückgeben.

Besser als das Leben

Auch wenn Maria Jesus liebhatte, war das Leben schwer. Zwei Söhne starben vor ihr, wie auch zwei ihrer Enkel, die beide Opfer von Schießereien wurden. Maria selbst erlitt einen heftigen Schlaganfall, der sie einseitig gelähmt zurückließ. Aber sobald es ihr möglich war, machte sie sich wieder auf den Weg zum Gottesdienst. Dort war es nicht ungewöhnlich, dass sie in gebrochenem Deutsch den Herrn lobte: „Meine Seele liebt Jesus. Sein Name sei gepriesen!“

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