Katagorie  |  Unser Täglich Brot

Gott verteidigen

Die Anti-Gott-Aufkleber erregten die Aufmerksamkeit eines Universitätsprofessors. Er war früher selbst Atheist und meinte, der Autobesitzer wollte damit vielleicht die Christen ärgern. „Leider erhält der Atheist oft genau die Reaktion, die er erwartet.“

Der blinzelnde Gott

„Gott ist wie ein Augenlid“, sagte meine Bekannte und ich zwinkerte überrascht. Wie meinte sie das?

Gott sehen

An öffentlichen Orten findet man manchmal Straßenmaler, die von Passanten lustige Porträts anfertigen. Die Karikaturen amüsieren uns, weil sie gewisse Züge an uns überzeichnen, so dass wir uns zwar wiedererkennen, die Sache aber trotzdem lustig finden.

Ein gutes Ende

In Santa Barbara in Kalifornien gibt es eine Straße mit einem seltsamen Namen. Sie heißt „Salsipuedes“, was soviel bedeutet wie: „Fliehe, wenn du kannst.“ Die Gegend grenzte früher an ein Sumpfgebiet, das manchmal überflutet wurde, und die Spanisch sprechenden Stadtplaner wollten schon im Straßennamen deutlich machen, dass man sich von dem Ort lieber fernhalten sollte.

Wegweiser

Auf vielen Webseiten für Eltern findet man bei uns den Satz: „Bereite dein Kind auf den Weg vor, nicht den Weg für das Kind.“ Anstatt alle Hindernisse aus dem Weg zu räumen und den Kindern den Weg zu ebnen, sollen wir ihnen beibringen, wie sie den Schwierigkeiten auf dem Weg begegnen können.

Ein Kleid von Gott

Als meine Kinder noch klein waren, spielten sie gern draußen im Garten und wenn es nass war, waren sie ziemlich schnell von oben bis unten schmutzig. Um ihrer selbst und meiner Fußböden willen zog ich sie schon an der Tür aus und wickelte sie in eine Decke und dann ging es ab in die Badewanne. Mit Wasser, Seife und ein paar Liebkosungen war der Schmutz bald weg und sie waren wieder sauber.

Mit den Löwen leben

Beim Besuch eines Museums in Chicago konnte ich ein Original der „Löwen von Babylon“ sehen. Es handelt sich um ein großes Wandbild eines geflügelten Löwen mit grimmigem Gesichtsausdruck. Der Löwe symbolisiert Ischtar, die babylonische Göttin der Liebe und des Kriegs, und ist eine von 120 ähnlichen Darstellungen, die in den Jahren 604-562 v. Chr. eine Prozessionsstraße in Babylon schmückten.

Ein echter Freund

Der Dichter Samuel Foss schrieb in einem seiner Gedichte: „Lass mich am Straßenrand leben und den Menschen ein Freund sein.“ Das möchte ich auch sein—ein Freund der Menschen. Ich möchte am Wegesrand stehen und auf müde Wanderer warten. Nach denen Ausschau halten, die von anderen geschlagen und verletzt wurden, die ein verwundetes, enttäuschtes Herz in sich tragen. Ich will ihnen ein ermutigendes Wort als Erfrischung reichen, bevor ich sie wieder auf den Weg schicke. Ich kann sie vielleicht nicht „heilen“ oder ihre Probleme lösen, aber ich kann sie im Segen ziehen lassen.

Blumen für die Ewigkeit

Als mein Sohn Xavier klein war, hat er mir gern Blumen geschenkt—manchmal irgendein ausgerissenes Unkraut, manchmal mit seinem Vater im Laden gekauft. Ich freute mich immer und hielt jeden Strauß in Ehren, bis er welkte und weggeworfen werden musste.

Samen ausstreuen

Vor kurzem habe ich eine wunderbare E-Mail bekommen. Eine Frau schrieb: „Ihre Mutter war 1958 in der Grundschule meine Lehrerin. Sie war eine gute Lehrerin und sehr nett, aber streng! Sie ließ uns Psalm 23 lernen und vor der Klasse aufsagen. Ich fand das schrecklich. Aber es war mein einziger Kontakt mit der Bibel bis 1997, als ich Christ wurde. Als ich den Psalm wieder las, kamen die Erinnerungen an Frau McCasland sofort zurück.“

Urlaubs-Psalmen

Wenn ich mit meinem Mann wandern gehe, nehmen wir unsere Kameras mit und machen Nahaufnahmen von den Pflanzen zu unseren Füßen, die einen ganzen Mikrokosmos bieten. Was für eine Vielfalt und Schönheit sehen wir da, selbst in den Pilzen, die über Nacht aus dem Boden schießen und den Waldboden mit gelben, orangen und roten Tupfern übersäen!

Der Tröster

Ich war allein und nervös, als ich das Flugzeug bestieg, das mich zum Studium in eine weit entfernte Stadt bringen sollte. Aber dann fiel mir ein, wie Jesus seinen Jüngern die tröstliche Gegenwart des Heiligen Geistes versprochen hat.

Singen mit Violet

Eine ältere Frau namens Violet saß auf ihrem Bett in einer Krankenstation auf Jamaika und strahlte, als ein paar Teenager sie besuchten. Es war heiß und stickig, aber sie beschwerte sich nicht. Stattdessen grub sie in ihren Gedanken nach einem bestimmten Lied. Schließlich erhellte ein Lächeln ihr Gesicht und sie sang: „Ich renne, hüpfe, laufe und lobe den Herrn!“ Dabei schwang sie mit den Armen vor und zurück, als würde sie tatsächlich rennen. Den Umstehenden kamen die Tränen, denn Violet hatte keine Beine. Sie sang, so sagte sie, weil „Jesus mich liebhat—und im Himmel werde ich Beine haben, mit denen ich laufen kann“.

Finstere Wege

Auf der Heimfahrt aus dem Familienurlaub kamen wir durch eine verlassene Gegend im Nordwesten der Vereinigten Staaten. Nach Einbruch der Dunkelheit fuhren wir fast zwei Stunden durch tiefe Canyons und über weite Hochebenen. Nicht einmal zwanzig Scheinwerferpaare begegneten uns auf dem Weg durch die Dunkelheit. Irgendwann erschien der Mond am Horizont. Wenn die Straße gerade auf einem Bergkamm verlief, konnten wir ihn sehen. Wenn wir in der Ebene waren, entschwand er unserem Blick. Meine Tochter fühlte sich dadurch an die Gegenwart Gottes erinnert. Ich fragte sie, ob sie Gott sehen müsse, um zu wissen, dass er da ist. „Nein“, erwiderte sie, „aber es hilft.“

Weitersagen!

Bei einem Gerichtsprozess sind die Zeugen mehr als nur Zuschauer. Sie sind aktive Teilnehmer, die für den Ausgang des Verfahrens von entscheidender Bedeutung sind. Dasselbe gilt für die Zeugen Jesu. Wir sollen in einem Fall von absoluter Wichtigkeit aktive Zeugen sein—nämlich im Fall um die Wahrheit von Jesu Tod und Auferstehung.