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Artikel von Adam Holz

Brauchst du ein neues Herz?

Die Neuigkeiten sahen düster aus.

Stell dich auf Verzögerungen ein

Machst du Witze? Ich war bereits zu spät dran. Aber das Straßenschild wies mich an, meine Erwartungen zu ändern: „Verzögerungen zu erwarten“, erklärte es mir. Der Verkehr wurde langsamer.

Wohin gehst du?

Was bestimmt unsere Richtung im Leben? Ich hörte einmal an einem überraschenden Ort eine Antwort auf diese Frage: in einem Motorradkurs. Einige Freunde und ich wollten fahren, daher nahmen wir Unterricht. Teil unseres Trainings war die Fixierung auf das Ziel.

Hoffnung ist unsere Strategie

Während ich das schreibe, hat mein Lieblingsfootballteam acht Spiele hintereinander verloren. Mit jeder Niederlage wird es schwieriger, darauf zu hoffen, dass diese Season gerettet werden kann. Der Manager nahm wöchentliche Veränderungen vor, aber sie führten zu keinen Siegen. Als ich mit meinen Kollegen sprach, witzelte ich, dass der Wunsch nach einem anderen Ergebnis nichts garantiert. „Hoffnung ist keine Strategie“, scherzte ich.

Papa beim Zahnarzt

Ich hatte nicht erwartet, ausgerechnet beim Zahnarzt etwas über Gottes Vaterherz zu lernen! Ich war mit meinem zehnjährigen Sohn in der Praxis. Ein Milchzahn wollte nicht ausfallen, obwohl der andere Zahn schon hervordrückte. Der Milchzahn musste also raus — so oder so.

Ein stechender Dorn

Der Dorn stach in meinen Zeigefinger und Blut kam hervor. Ich brüllte, dann stöhnte ich, zog meine Hand instinktiv zurück. Aber es hätte mich nicht überraschen sollen: einen Dornbusch ohne Gartenhandschuhe zurückzuschneiden war eine Garantie für das, was gerade geschehen war.

Unser singender Vater

Ehe meine Frau und ich Kinder hatten, wusste ich nicht, wie wichtig das Singen sein würde. Inzwischen sind meine Kinder sechs, acht und zehn Jahre alt. Aber alle hatten schon früh Probleme mit dem Schlafen. Jede Nacht wechselten meine Frau und ich uns ab, sie zu wiegen und wir beteten, dass sie schnell einschlafen würden. Ich verbrachte hunderte Stunden damit, sie zu wiegen, sang verzweifelt Wiegenlieder, um (hoffentlich!) das Verfahren zu beschleunigen. Während ich Abend für Abend meinen Kindern etwas vorsang, geschah etwas Überraschendes: meine Liebe und meine Freude an ihnen vertiefte sich auf ungeahnte Weise.

Auf Gottes Weg gehen

„Wir gehen diesen Weg“, sagte ich, als ich die Schultern meines Sohnes berührte und ihn durch die Menge schob, um seiner Mutter und seinen Schwestern vor uns zu folgen. Im Laufe des Tages hatte ich dies wiederholt getan, als wir mit unserer Familie einen Vergnügungspark besuchten. Er wurde müde und war leicht abzulenken. „Warum kann er ihnen nicht einfach folgen?“, frage ich mich.

In Bearbeitung oder fertig?

Es tut gut, etwas geschafft zu haben. Etwa dann, wenn ich jeden Monat eine meiner Arbeiten von einer Kategorie in die andere, von „in Bearbeitung“ zu „erledigt“ schieben kann. Ich liebe es, auf „erledigt“ zu klicken. Aber letzten Monat dachte ich dabei: Wäre es nicht toll, wenn ich auch mit den Knackpunkten in meinem Glauben so einfach fertig würde? Als Christ bist du anscheinend nie fertig, sondern immer noch in Bearbeitung.

Der Mann mit dem Lächeln

Ich kann nicht behaupten, dass ich gern Einkaufen gehe. Es gehört halt zum Leben dazu und muss getan werden.

Bienen und Schlangen

Bei einigen Problemen steht Papas Name ganz groß drauf. So entdeckten meine Kinder kürzlich, dass Bienen in eine Betonspalte unserer Veranda gezogen sind. Bewaffnet mit einem Insektenvernichtungsmittel, zog ich in den Kampf.

Ein Anker, wenn wir uns fürchten

Bist du jemand, der sich sorgt? Ich bin es. Ich kämpfe fast täglich mit Sorgen. Ich sorge mich um große Dinge. Ich sorge mich um kleine Dinge. Manchmal scheint es, als sorge ich mich um alles. Als ich ein Teenager war, rief ich sogar mal die Polizei an, als meine Eltern sich vier Stunden verspäteten.

„Liebenswert!“

Dieser Ausruf kam von meiner Tochter, als sie sich eines Morgens fertigmachte. Ich wusste nicht, was sie meinte. Dann tippte sie auf ihr Shirt, ein abgelegtes Shirt einer Cousine. Vorne stand dieses Wort: „Liebenswert“. Ich drückte sie fest, und sie lächelte mit purer Freude. „Du bist liebenswert“, entgegnete ich. Sie strahlte noch mehr, falls das möglich war, und als sie davonsprang, wiederholte sie das Wort wieder und wieder.

Überfließend

„Nein! Nein! NEIN!“ schrie ich. Es half nicht. Überhaupt nicht. Meine brillante Lösung für unser Verstopfungsproblem—wieder spülen zu können—erreichte genau das Gegenteil dessen, was ich erreichen wollte. Ich wusste, ich hatte einen Fehler begangen, als ich die Spülung betätigte. Nun stand ich hilflos da, während das Wasser überfloss.

In unseren Stürmen

Der Wind heulte, Blitze schossen umher, die Wellen brachen. Ich dachte, ich würde sterben. Meine Großeltern und ich waren zum Fischen auf einem See, aber wir waren zu lange draußen geblieben. Als die Sonne unterging, fegte eine starke Böe über unser kleines Boot. Mein Großvater forderte mich auf, mich nach vorne zu setzen, damit wir nicht kentern. Die Angst überwältigte mein Herz. Aber dann, irgendwie, begann ich zu beten. Ich war vierzehn.

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