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Artikel von David H. Roper

Das liebliche Aroma Christi

In der Nähe meines Hauses wohnte ein Bauer. Seine beiden Enkelsöhne waren meine besten Freunde als wir jünger waren. Wir gingen mit ihm gerne in die Stadt zum Einkaufen. Er unterhielt sich mit den Leuten, die er kannte. Er kannte sie alle beim Namen und er wusste um ihre Geschichten. Er fragte nach einem kranken Kind oder einer schwierigen Ehe und bot ein oder zwei Worte der Ermutigung an. Er erzählte von der Bibel und betete, wenn es das Richtige zu sein schien. Ich werde diesen Mann nie vergessen. Er war etwas Besonderes. Er zwang niemandem seinen Glauben auf, aber er schien ihn immer eindrücklich zu hinterlassen.

Authentisches Christsein

Vor Jahren habe ich mich um eine Stelle in einer christlichen Organisation beworben. Mir wurde eine Liste mit kleinlichen Regeln vorgelegt, die mit dem Gebrauch von Alkohol, Tabak und bestimmten Formen der Unterhaltung zu tun hatten. „Von unseren Angestellten erwarten wir christliches Verhalten“, war die Erklärung dazu. Ich konnte dieser Liste zustimmen, denn unabhängig von meinem Glauben, tat ich diese Dinge nicht. Aber meine streitlustige Seite dachte, warum haben sie keine Liste darüber, nicht arrogant, unsensibel, hart, geistlich gleichgültig und kritisch zu sein? Nichts davon war Thema.

Die Leidenschaft deines Lebens

Vor einigen Jahren wanderten meine Frau und ich in Begleitung von zwei Freunden auf einem Bergweg hinunter. Der Weg war schmal und schlängelte sich um einen Hang mit einem steilen Gefälle auf der einen und einem unüberwindlichen Hang auf der anderen Seite. Als wir um eine Kurve kamen, sahen wir einen großen Bären, der seinen Kopf hin und her schwang und vor sich hin schnüffelte. Wir standen in der Windrichtung, noch hatte er unsere Anwesenheit nicht bemerkt, aber er würde es bald tun.

Angenommen

Meine alte Hündin sitzt an meiner Seite und schaut ins Leere. Einen Groschen für ihre Gedanken … Eines weiß ich, dass sie nicht an das Sterben denkt, denn Hunde denken nicht an zukünftige Dinge. Aber wir tun es. Unabhängig unseres Alters, unserer Gesundheit und unseres Reichtums, an irgendeinem Punkt denken wir über das Sterben nach. Denn, im Gegensatz zu den Tieren, können wir „verstehen“. So heißt es in Psalm 49,21. Wir wissen, dass wir sterben werden. Es gibt nichts, was wir dagegen tun können. „Doch vom Tod können sie sich nicht freikaufen, sie können Gott kein Lösegeld zahlen“ (V. 8). Niemand hat genug Geld, um sich selbst aus dem Grab freizukaufen.

Angelegenheiten

Vor einigen Jahren machten mein Sohn Josh und ich uns auf den Weg hinauf zu einem Bergpfad, als wir eine Staubwolke entdeckten, die sich in die Luft erhob. Kurz darauf entdeckten wir einen Dachs, der eifrig dabei war, einen Bau zu graben. Er hatte seinen Kopf und seine Schultern im Loch und grub energisch mit seinen Vorderpfoten, wobei er den Dreck mit seinen Hinterpfoten aus dem Loch schleuderte. Er war so mit seiner Arbeit beschäftigt, dass er uns nicht bemerkte.

Gar kein Zauberer

In der Geschichte Der Zauberer von Oz kehren Dorothy, die Vogelscheuche, der Blechmann und der feige Löwe mit dem Besenstiel nach Oz zurück, der der Bösen Hexe des Westens Macht verlieh. Der Zauberer hatte als Gegenleistung für den Besenstiel versprochen, dass er den vier ihre tiefsten Sehnsüchte erfüllen würde: eine Heimfahrt für Dorothy, ein Gehirn für die Vogelscheuche, ein Herz für den Blechmann und Mut für den feigen Löwen. Aber der Zauberer hält sie hin und sagt ihnen, sie sollen am nächsten Tag wiederkommen.

Überlass es Gott

Vor Jahren sollte ich zu Studenten sprechen, die für ihr raues Benehmen bekannt waren. Deshalb nahm ich zur Unterstützung einen Freund mit. Sie hatten gerade ein Fußballturnier gewonnen und waren in Feierlaune. Beim Essen herrschte das Chaos! Schließlich verkündete der Vorsteher des Hauses: „Hier sind zwei Typen, die euch von Gott erzählen wollen.“

Sind wir wichtig?

Seit einigen Monaten korrespondiere ich mit einem jungen Mann, der viel über den Glauben nachdenkt. Bei einer Gelegenheit schrieb er: „Wir sind nicht mehr als winzige, klitzekleine, unbedeutende Flecken auf der Zeitachse der Geschichte. Sind wir wichtig?“

Wieder versagt

Damals, als ich regelmäßig predigte, fühlte ich mich an manchen Sonntagen wie ein kleiner Wurm. In der Woche zuvor war ich nicht der beste Ehemann, Vater oder Freund gewesen. Ich dachte, ich müsste erst einmal eine Erfolgsgeschichte des guten Lebens hinlegen, ehe Gott mich wieder gebrauchen könnte. Also gelobte ich, die Predigt so gut wie möglich durchzustehen und zu versuchen, in der kommenden Woche besser zu leben.

Treu bis zur Ernte

Eine Bekannte von mir plante in einem Park eine Veranstaltung und lud Kinder aus der Nachbarschaft dazu ein. Sie freute sich darauf, den Nachbarn von ihrem Glauben zu erzählen.

Den Narren spielen

Meine peinlichste Erfahrung aller Zeiten war der Tag, an dem ich mich an die Fakultät, die Studenten und die Freunde eines Bibelkollegs an seinem fünfzigjährigen Jubiläum wandte. Ich näherte mich dem Rednerpult mit meinen Notizen in der Hand und blickte auf eine riesige Menge, und mein Blick fiel auf die angesehenen Professoren in der ersten Reihe, gekleidet in akademische Kleider und sehr ernst dreinblickend. Ich bekam ein absolutes Blackout. Mein Mund trocknete aus und mein Gehirn wollte nicht kooperieren. Ich stotterte die ersten paar Sätze herum und dann begann ich zu improvisieren. Da ich keine Ahnung hatte, wo ich in meinem Vortrag war, begann ich hektisch umzublättern, während ich absoluten Blödsinn quatschte, der alle verblüffte. Irgendwie brachte ich die Rede hinter mich, kroch zurück zu meinem Stuhl und starrte auf den Boden. Ich wollte sterben.

Vor dem Herrn tanzen

Vor etlichen Jahren besuchten Carolyn und ich eine kleine Gemeinde. Während der Lobpreiszeit begann eine Frau im Gang zu tanzen. Schon bald kamen weitere Menschen dazu. Carolyn und ich schauten einander an und in stiller Übereinstimmung sagten wir uns: „Ich nicht!“ Wir kommen aus einer Gemeindetradition, die ernsthafte Liturgie bevorzugt und diese andere Form der Anbetung lag nicht in unserer Komfortzone.

Immer mit der Ruhe

Früher half ich meinem Vater, wenn er Bäume fällte. Mit einer Zwei-Mann-Schrotsäge schnitten wir die Stämme in kleine Stücke. Ich war jung und voll Elan und trieb die Säge oft mit Gewalt ins Holz. „Immer mit der Ruhe“, mahnte dann mein Vater. „Lass die Säge selbst arbeiten.“

Der Möchtegern-Holzfäller

Als ich in der Universität war, schnitt, stapelte, verkaufte und lieferte ich Feuerholz. Es war ein harter Job, daher hatte ich Mitleid mit den glücklosen Holzfällern aus der Geschichte in 2. Könige 6.

Die brüllende Maus

Vor Jahren war ich mit meinen Söhnen zum Camping in einer Gegend, in der es Grizzlybären gab. Aber wir hatten Antibärenspray dabei, hielten den Campingplatz sauber und rechneten nicht mit gefährlichen Begegnungen.

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