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Artikel von Patricia Raybon

Für Jesus blühen

Meine jüngere Tochter brachte mir nach einem Aufenthalt in Amsterdam als besonderes Überraschungsgeschenk Tulpenzwiebeln mit. Ich war aufgeregt und freute mich sehr, meine Tochter nach langer Zeit wiederzusehen. Aber ich war nicht ganz aufrichtig, als sie mir die Tulpenzwiebeln überreichte. Meine Freude war gespielt, denn ich mag Tulpen nicht besonders. Sie blühen früh und nur sehr kurz. Außerdem war Juli, es war heiß und keine gute Zeit zum Pflanzen.

Reinigungsmethode

Am Waschbecken stehend singen zwei Kinder fröhlich „Happy Birthday“ – je zweimal – während sie ihre Hände waschen. „So lange dauert es, um die Bakterien abzuwaschen“, weiß die Mutter. Selbst vor der COVID-19 Pandemie lernten sie, sich die Zeit zu nehmen, um den Schmutz von ihren Händen zu waschen.

Er wird für dich kämpfen

Das verwundete Pferd wurde Drummer Boy genannt, eines von 112 Reittieren, die während der berühmten Attacke der „Leichten Brigade“ im Krimkrieg (1853-1856) britische Soldaten in die Schlacht trugen. Das Tier zeigte eine solche Tapferkeit und Ausdauer, dass der ihm zugeteilte Kommandant, Oberstleutnant de Salis, entschied, dass sein Pferd eine Medaille ebenso verdient hätte wie seine tapferen Männer. Dies geschah dann auch, obwohl ihr militärisches Vorgehen gegen die feindlichen Streitkräfte scheiterte. Doch die Tapferkeit der Kavallerie, gepaart mit dem Mut ihrer Pferde, machte den Zusammenstoß zu einem der größten militärischen Momente Großbritanniens, der bis heute gefeiert wird.

Er kennt deinen Namen

Nachdem Bruch mit unserer damaligen Gemeinde, kamen mein Mann und ich nach drei langen Jahren wieder einmal zum Gottesdienst. Aber wie würden die Menschen uns behandeln? Würden sie uns willkommen heißen? Würden sie uns lieben? Uns verzeihen, dass wir weggegangen sind? Wir erhielten unsere Antwort an einem sonnigen Sonntagmorgen. Als wir durch die großen Kirchentüren traten, hörten wir ständig unsere Namen. „Pat! Dan! Wie schön, euch zu sehen!“ Die amerikanische Kinderbuchautorin Kate DiCamillo schrieb in einem ihrer bekannten Bücher: „Nichts ist schöner in dieser traurigen Welt, als der Klang, wenn jemand, den du liebst, deinen Namen ruft!“

Tapfere Liebe

Die vier Kapläne waren nicht als Helden bekannt. Aber in einer eisigen Februarnacht 1943, als ihr Transportschiff, die SS Dorchester, im Zweiten Weltkrieg vor der Küste Grönlands torpediert wurde, gaben die vier alles, um Hunderte von in Panik geratenen Soldaten zu beruhigen. Als das Schiff sank und verletzte Männer in überfüllte Rettungsboote sprangen, beruhigten die vier Kapläne das Chaos, indem sie „Mut predigten“, sagte ein Überlebender.

Sicher an Land

In Papua-Neuguinea wartete der Stamm der Kandas mit Spannung auf die Ankunft der in ihrer Sprache gedruckten Bibeln des Neuen Testaments. Um das Dorf zu erreichen, mussten die Menschen, die die Bücher mitbrachten, jedoch in kleinen Booten über den Ozean fahren.

Besser mit Gott

In ihrer Volleyballmannschaft an der Universität lernte meine Enkelin ein Siegerprinzip. Wenn der Ball zu ihr kam, egal was passiert, konnte sie „den Ball verbessern“. Sie konnte einen Spielzug machen, der ihre Teamkollegen in eine bessere Situation brachte – ohne Wutanfälle, Schuldzuweisungen oder Ausreden. Sie konnte die Situation immer besser machen.

Freude im Lobpreis finden

Als der berühmte Schriftsteller C. S. Lewis sein Leben Jesus übergab, widerstand er zunächst dem Lob Gottes. Tatsächlich nannte er es „einen Stolperstein“. Sein Kampf bestand „in der Andeutung, dass Gott selbst es forderte“. Doch Lewis erkannte schließlich, dass „es im Prozess der Anbetung ist, dass Gott seinem Volk seine Gegenwart mitteilt“. Dann finden wir, „in vollkommener Liebe zu Gott“, in ihm eine Freude, die ebenso wenig zu trennen ist „wie der Glanz, den ein Spiegel empfängt“ von dem „Glanz, den er verströmt“.

Weises Jäten

Meine Enkelkinder rennen in meinem Garten hinter dem Haus herum. Spielen sie? Nein, sie jäten Unkraut. „Reiß es mit den Wurzeln raus!“ sagt die Jüngste und zeigt mir eine ansehnliche Trophäe. Als wir an diesem Tag das Unkraut in Angriff nahmen, hatte sie Freude daran, wie wir es genossen die Unkrautwurzeln herauszureißen. Wir verhinderten jede weitere Ausbreitung. Doch ehe sie sich freuen konnten, mussten sie sich entscheiden, es zu jäten.

Niemals aufgeben

„Die Zeit verging. Der Krieg kam.“ So beschrieb Bischof Semi Nigo des Keliko Stammes im Süd-Sudan die Verzögerungen im langen Kampf seiner Gemeinde, die Bibel in seiner eigenen Sprache zu erhalten. Tatsächlich war niemals ein einziges Wort in der Sprache der Keliko gedruckt worden. Jahrzehnte zuvor hatte der Großvater von Bischof Nigo mutig ein Bibelübersetzungsprojekt begonnen, aber Krieg und Unruhen brachten die Anstrengungen zum Stillstand. Trotz der wiederholten Angriffe auf ihr Flüchtlingslager im Norden Ugandas und der Demokratischen Republik Kongos, hielten der Bischof und seine Glaubensgenossen dennoch das Projekt am Leben.

Das Singen nicht vergessen

Nancy Gustafson, eine frühere Opernsängerin, war entsetzt, als sie bei einem Besuch bei ihrer Mutter feststellte, wie weit die Demenz schon fortgeschritten war. Ihre Mutter erkannte sie nicht mehr und sprach kaum ein Wort. Nach mehreren Besuchen hatte Nancy eine Idee. Sie begann ihrer Mutter etwas vorzusingen. Die Augen ihrer Mutter leuchteten auf und sie stimmte mit ein – zwanzig Minuten lang! Dann fing sie an zu lachen und scherzte, sie seien die „singende Gustafson-Familie“! Therapeuten vermuten, dass Musik die Macht hat, verlorene Erinnerungen hervorzuholen. Das Singen altbekannter Lieder hebt nachweislich die Stimmung, reduziert das Sturzrisiko und die Notwendigkeit von Beruhigungsmitteln und macht manche Arztbesuche überflüssig. Und die Forschung geht weiter.

Das Verlorene finden

Der junge Pastor im Telefonladen machte sich auf das Schlimmste gefasst. Sein Smartphone war ihm während der Bibelstunde auf den Boden gefallen. Da war bestimmt nichts mehr zu machen, oder? Aber nein. Die Beraterin konnte alle Daten des Pastors retten, einschließlich aller Bibelvideos und Fotos. Sie fand sogar „alle Fotos, die ich je gelöscht habe“, berichtete er hinterher, „und tauschte mein kaputtes gegen ein brandneues Modell aus. Ich habe alles wieder, was ich verloren habe und sogar noch mehr.“

Endlich frei

Während des zermürbenden Bürgerkriegs im Libanon war der britische Journalist John McCarthy fünf Jahre lang dort eine Geisel. Doch es dauerte 20 lange Jahre bis er den Mann traf, der seine Freilassung ausgehandelt hatte. Als McCarthy schließlich den UN-Beauftragten Giandomenico Picco traf, sagte McCarthy einfach: „Danke für meine Freiheit!“ Seine aufrichtigen Worte hatten großes Gewicht, denn Picco hatte während gefährlicher Verhandlungen sein eigenes Leben riskiert, um McCarthy und anderen die Freiheit zu sichern.

Unser mitfühlender Gott

Die Winternacht war kalt, als jemand einen großen Stein durch das Schlafzimmerfenster eines jüdischen Kindes warf. Im Fenster war ein Davidstern zu sehen gewesen, zusammen mit einer Menora zur Feier von Chanukka, dem jüdischen Lichterfest. In dem Wohnort des Kindes reagierten Tausende von Menschen – darunter viele die an Jesus glauben – auf diese hasserfüllte Tat mit Mitgefühl. Da sie sich mit dem Schmerz und der Angst ihrer jüdischen Nachbarn identifizieren wollten, klebten sie Bilder einer Menora in ihre eigenen Fenster.

Das Feuerwerk des Lebens

Am Silvesterabend, wenn weltweit Hochleistungs-Feuerwerkskörper in Städten und Ortschaften explodieren, ist der Lärm absichtlich laut. Laut Hersteller sollen auffällige Feuerwerkskörper die Atmosphäre buchstäblich spalten. Die „Repeater“-Sprengungen können am lautesten klingen, besonders wenn sie in Bodennähe explodieren.

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