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Artikel von Patricia Raybon

Das Singen nicht vergessen

Nancy Gustafson, eine frühere Opernsängerin, war entsetzt, als sie bei einem Besuch bei ihrer Mutter feststellte, wie weit die Demenz schon fortgeschritten war. Ihre Mutter erkannte sie nicht mehr und sprach kaum ein Wort. Nach mehreren Besuchen hatte Nancy eine Idee. Sie begann ihrer Mutter etwas vorzusingen. Die Augen ihrer Mutter leuchteten auf und sie stimmte mit ein – zwanzig Minuten lang! Dann fing sie an zu lachen und scherzte, sie seien die „singende Gustafson-Familie“! Therapeuten vermuten, dass Musik die Macht hat, verlorene Erinnerungen hervorzuholen. Das Singen altbekannter Lieder hebt nachweislich die Stimmung, reduziert das Sturzrisiko und die Notwendigkeit von Beruhigungsmitteln und macht manche Arztbesuche überflüssig. Und die Forschung geht weiter.

Das Verlorene finden

Der junge Pastor im Telefonladen machte sich auf das Schlimmste gefasst. Sein Smartphone war ihm während der Bibelstunde auf den Boden gefallen. Da war bestimmt nichts mehr zu machen, oder? Aber nein. Die Beraterin konnte alle Daten des Pastors retten, einschließlich aller Bibelvideos und Fotos. Sie fand sogar „alle Fotos, die ich je gelöscht habe“, berichtete er hinterher, „und tauschte mein kaputtes gegen ein brandneues Modell aus. Ich habe alles wieder, was ich verloren habe und sogar noch mehr.“

Endlich frei

Während des zermürbenden Bürgerkriegs im Libanon war der britische Journalist John McCarthy fünf Jahre lang dort eine Geisel. Doch es dauerte 20 lange Jahre bis er den Mann traf, der seine Freilassung ausgehandelt hatte. Als McCarthy schließlich den UN-Beauftragten Giandomenico Picco traf, sagte McCarthy einfach: „Danke für meine Freiheit!“ Seine aufrichtigen Worte hatten großes Gewicht, denn Picco hatte während gefährlicher Verhandlungen sein eigenes Leben riskiert, um McCarthy und anderen die Freiheit zu sichern.

Unser mitfühlender Gott

Die Winternacht war kalt, als jemand einen großen Stein durch das Schlafzimmerfenster eines jüdischen Kindes warf. Im Fenster war ein Davidstern zu sehen gewesen, zusammen mit einer Menora zur Feier von Chanukka, dem jüdischen Lichterfest. In dem Wohnort des Kindes reagierten Tausende von Menschen – darunter viele die an Jesus glauben – auf diese hasserfüllte Tat mit Mitgefühl. Da sie sich mit dem Schmerz und der Angst ihrer jüdischen Nachbarn identifizieren wollten, klebten sie Bilder einer Menora in ihre eigenen Fenster.

Das Feuerwerk des Lebens

Am Silvesterabend, wenn weltweit Hochleistungs-Feuerwerkskörper in Städten und Ortschaften explodieren, ist der Lärm absichtlich laut. Laut Hersteller sollen auffällige Feuerwerkskörper die Atmosphäre buchstäblich spalten. Die „Repeater“-Sprengungen können am lautesten klingen, besonders wenn sie in Bodennähe explodieren.

Freundliches Reden

Ich war auf Facebook und stritt. Schlechte Idee. Warum dachte ich nur, ich sei verpflichtet, einen Fremden bei einem heißen Thema zu „korrigieren“—insbesondere bei einem Thema, das trennt? Die Folge waren hitzige Worte, verletzte Gefühle (jedenfalls bei mir) und eine verpasste Möglichkeit, ein guter Zeuge für Jesus zu sein. Das war das Gesamtergebnis der „Internet-Wut“. Das ist der Begriff für die harten Worte, die täglich über die Blogosphäre geschleudert werden. Wie ein Ethik-Experte erklärte, schlussfolgern die Leute fälschlicherweise, dass Wut „die Art und Weise ist, wie über öffentliche Ideen gesprochen wird“.

Konfliktlösung

In seiner Grabrede für Hendrik A. Lorentz, einem bekannten holländischen Wissenschaftler, sprach Albert Einstein nicht von den Meinungsverschiedenheiten, die sie gehabt hatten, sondern von der „unendlichen Güte“ des geschätzten Physikers, seiner umgänglichen Art und seinem fairen Verhalten. „Alle folgten ihm gern, weil sie spürten, dass er nie dominieren, sondern immer nur nützlich sein wollte.“

Der Waldmacher

Tony Rinaudo, ein Mitarbeiter von World Vision aus Australien, wird auch „Baumflüsterer“ genannt. Als Missionar und Agrarexperte engagiert er sich seit über 35 Jahren dafür, Jesus zu bezeugen, indem er sich in der Sahelzone in Afrika gegen die Abholzung einsetzt.

Waschtag

Als er durch ein einkommensschwaches Gebiet in der Nähe seiner Gemeinde fuhr, begann Pastor Chad Graham für seine „Nachbarn“ zu beten. Als er einen kleinen Waschsalon bemerkte, hielt er an, um einen Blick hineinzuwerfen, und fand ihn voller Kunden. Einer bat Graham um eine Ersatzmünze für den Betrieb des Wäschetrockners. Diese kleine Bitte inspirierte einen wöchentlichen „Waschtag“, der von Grahams Gemeinde gesponsert wurde. Die Mitglieder spenden Münzen und Seife für den Waschsalon, beten mit den Kunden und unterstützen den Besitzer der Wäscherei.

Eine kritische Reaktion

Harte Worte tun weh. So kämpfte mein Freund – ein preisgekrönter Autor – damit, wie er auf die Kritik, die er erhielt, reagieren sollte. Sein neues Buch hatte fünf Sterne-Rezensionen und eine große Auszeichnung erhalten. Dann gab ihm ein angesehener Zeitschriftenkritiker ein heimliches Kompliment und beschrieb sein Buch als gutgeschrieben, kritisierte es aber dennoch hart. Er wandte sich an Freunde und fragte: „Wie soll ich reagieren?“

Im Fokus

Der Autor Mark Twain gab zu bedenken, dass alles, was wir im Leben betrachten, und wie wir es sehen, unsere nächsten Schritte beeinflussen könnten, sogar unser Schicksal. Wie Twain sagte: „Du kannst dich nicht auf deine Augen verlassen, wenn deine Vorstellungen unscharf sind.“

Seine Musik machen

Die Chorleiterin Arianne Abela verbrachte ihre Kindheit auf ihren Händen sitzend, um sie zu verstecken. Mit fehlenden oder verschmolzenen Fingern an beiden Händen geboren, hatte sie auch kein linkes Bein und am rechten Fuß fehlten ihr die Zehen. Als Musikliebhaberin und lyrische Sopranistin hatte sie geplant, Politik an der Universität zu studieren. Doch eines Tages bat ihre Chorlehrerin sie, den Chor zu dirigieren, was ihre Hände gut sichtbar machte. Von diesem Moment an fand sie ihren Beruf, dirigierte Kirchenchöre und war nun als Chorleiterin an einer anderen Universität tätig. „Meine Lehrer sahen etwas in mir“, erklärt Abela.

Gott, unser Befreier

Ein Mitglied der Rettungsmannschaft positionierte ihr Kajak so im Wasser, dass sie den Teilnehmern an einem Triathlon helfen konnte, falls sie in Panik gerieten. „Greift nicht nach der Bootsmitte!“, rief sie den Schwimmern zu. Das hätte ihr Boot zum Kentern gebracht. Stattdessen dirigierte sie die erschöpften Schwimmer zur Spitze oder zum Heck. Dort konnten sie sich an einem Seil festhalten und ins Kajak ziehen lassen.

Wo die Hoffnung blüht

Als in einer Stadt die von Unkraut überwucherten Grünflächen gejätet und mit neuen Blumen und Bäumen bepflanzt wurden, besserte sich auch der psychische Zustand der Anwohner. Das galt besonders für die, denen es finanziell nicht so gut ging.

Leuchtendes Licht

Ich war nervös, weil ich zugestimmt hatte, eine fünfwöchige Gebetsgruppe in einer örtlichen Gemeinde zu leiten. Würden die Schüler es mögen? Würden sie mich mögen? Aus meiner Angst heraus, überarbeitete ich Unterrichtspläne, Präsentationsfolien und Unterrichtsunterlagen. Doch knapp eine Woche vor Beginn hatte ich nicht viele Menschen zur Teilnahme ermutigt.

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