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Articles by Sheridan Voysey

Dankbar für alles

In Australien kann man Stunden fahren, bis man von einer Stadt in die andere kommt. Oft kommt es wegen Übermüdung zu Unfällen. In der Ferienzeit werden deshalb an wichtigen Straßen Stände eingerichtet, wo freiwillige Helfer kostenlos Kaffee ausschenken. Meine Frau Merryn und ich haben diese Rastplätze schätzen gelernt.

Jedes Detail

Das All ist unglaublich groß. Genau jetzt dreht sich der Mond mit einer Geschwindigkeit von etwa 3700 Kilometern pro Stunde um die Erde. Die Erde kreist mit mehr als 100,000 Kilometern pro Stunde um die Sonne. Unsere Sonne ist einer von 200 Milliarden anderen Sternen und Billionen von anderen Kometen in unserem Sonnensystem und das ist nur eines von 100 Milliarden, die sich im All bewegen. Gewaltig!

Blütezeit

Letztes Frühjahr beschloss ich, die Rose an unserer Hintertür zurückzuschneiden. In den drei Jahren, die wir in unserem Haus gewohnt haben, hat sie nicht viele Blüten hervorgebracht, und die kahlen, hässlichen Zweige wucherten in alle Richtungen.

Süßer Duft

Die Autorin Rita Snowden erzählte einmal von ihrem Besuch in einem kleinen Dorf bei Dover in England. Als sie vor einem Café saß und ihren Nachmittagstee trank, fiel ihr ein angenehmer Duft auf. Sie fragte die Bedienung, wo er herkam, und erfuhr, dass er von den vorbeigehenden Passanten rührte. Die meisten Dorfbewohner arbeiteten in der nahen Parfümfabrik. Wenn sie heimgingen, hing der Duft noch in ihren Kleidern und sie trugen ihn hinaus auf die Straße.

Imagepflege

Zum achtzigsten Geburtstag von Winston Churchill ließ das britische Parlament ein Porträt des gefeierten Staatsmannes malen. Der Überlieferung nach wird berichtet, dass Churchill fragte: „Wie wollen Sie mich darstellen? Als Cherub oder als Bulldogge?“ Der Künstler erwiderte, er werde malen, was er sehe.

Herr der Wellen

König Knut war einer der mächtigsten Männer des 11. Jahrhunderts. Eine Legende berichtet, dass er einmal befahl, seinen Thron bei Flut an der Küste aufzustellen. „Du bist mir untertan“, sagte er zum Meer, „deshalb befehle ich dir, nicht in mein Land zu dringen oder die Kleider oder Glieder deines Herrn zu netzen.“ Aber die Flut stieg weiter und die Füße des Königs wurden nass.

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> Unser Täglich Brot

Ein friedliches Heim

Fünfundsechzig Millionen. Das ist die Zahl der Flüchtlinge in unserer heutigen Welt—Menschen, die wegen Konflikten oder Verfolgung ihre Heimat verlassen mussten—und sie ist höher als je zuvor. Die UNO hat die Staatschefs aufgefordert, bei der Aufnahme der Flüchtlinge zusammenzuarbeiten, damit jedes Kind eine Schule besuchen, jeder Erwachsene eine Arbeit und jede Familie eine Bleibe finden kann.

Nicht Furcht, sondern Glaube

„Meinem Mann wurde eine bessere Stelle im Ausland angeboten. Aber ich hatte Angst, von zu Hause wegzugehen. Deshalb hat er das Angebot abgelehnt, wenn auch ungern“, erzählte mir eine Freundin. Sie erklärte, wie die Bedenken über eine solche Veränderung sie davon abhielten, sich auf Neues einzulassen, und dass sie sich manchmal fragte, was sie durch ihr Bleiben wohl verpasst hatten.

Unter seinen Flügeln

Wenn ich an Schutz und Zuflucht denke, kommen mir nicht automatisch Vogelfedern in den Sinn. Doch Federn haben mehr zu bieten, als man auf den ersten Blick meinen mag.