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Artikel von Alyson Kieda

Jeder braucht Mitgefühl

Als Thorsten zum Glauben an Jesus und frisch von der Universität gekommen war, arbeitete er für eine große Ölfirma. In seiner Rolle als Verkäufer reiste er. Auf seinen Reisen hörte er Geschichten von Menschen, von denen viele herzzerreißend waren. Er erkannte, dass das, was seine Kunden am dringendsten brauchten, kein Öl war, sondern Mitgefühl. Sie brauchten Gott. Dies führte dazu, dass Thorsten die Bibelschule besuchte, um mehr über das Herz Gottes zu lernen und schließlich Pastor zu werden.

Wasser wird zur Hoffnung

Der Dienst von Tom und Mark erfrischt Leben. Das wird deutlich in dem Video, das eine Gruppe Kinder zeigt, die im erfrischenden Wasser einer Dusche lachen und tanzen. Die erste Dusche ihres Lebens. Die Männer arbeiten mit einheimischen Gemeinden, um Wasserfiltersysteme an Brunnen in Haiti zu installieren. Somit wird Leben verlängert, weil Krankheiten verhindert werden, die durch verunreinigtes Wasser verursacht werden. Zugang zu sauberem, frischem Wasser gibt den Menschen Hoffnung für ihre Zukunft.

Wahre Freunde

In der Schule hatte ich eine „Gelegenheits“-Freundin. Wir waren „Kumpel“ in unserer kleinen Gemeinde (wo ich so ziemlich die einzige in ihrem Alter war), und ab und zu steckten wir auch außerhalb der Schule mal zusammen. Aber in der Schule selbst war es anders. Wenn sie mir allein begegnete, sagte sie knapp „Hallo“. Aber nur wenn sonst niemand da war. Deshalb suchte ich auch keinen näheren Kontakt. Unsere Freundschaft hatte Grenzen.

Die Flucht antreten

Anni war ein hübscher, kluger und talentierter Teenager mit liebenden Eltern. Aber nach der Schule brachte sie etwas dazu, Heroin zu probieren. Ihre Eltern bemerkten die Veränderungen an ihr und schickten sie in eine Rehabilitationseinrichtung, nachdem sie den Drogenmissbrauch schließlich zugab. Nach der Behandlung fragten sie Anni, was sie ihren Freunden über Drogen erzählen würde. Ihr Tipp: „Tretet die Flucht an!“ Sie betonte, dass es nicht reichte, nur „Nein zu sagen“.

Ein festes Fundament

Schon lange bevor Billy Graham im Alter von 16 Jahren zum Glauben kam, lebten seine Eltern mit Jesus. Beide waren in gläubigen Familien aufgewachsen. Nach ihrer Heirat setzten sie die Tradition fort, indem sie auch ihre Kinder im Glauben erzogen, mit ihnen beteten und in der Bibel lasen und regelmäßig den Gottesdienst besuchten. So legten sie eine solide Grundlage, die Gott gebrauchte, als er Billy selbst in die Nachfolge und schließlich in den Dienst als Evangelist berief.

Nur ein Atemzug

Ihr plötzlicher Tod machte mir die krasse Wirklichkeit von Tod und Kürze des Lebens bewusst. Meine Kindheitsfreundin war erst vierundzwanzig, als ein tragischer Unfall auf einer vereisten Straße ihren Tod forderte. Sie war in einer kaputten Familie aufgewachsen und erst kürzlich schien es, als würde ihr Leben eine positive Wende nehmen. Jetzt, wo sie sich gerade zu Jesus bekehrt hatte, wie konnte ihr Leben so schnell enden?

Worte, die verletzen

„Bohnenstange, Bohnenstange“, lästerte der Junge. „Spindeldürr“, sang ein weiterer. Als Erwiderung hätte ich singen können: „Stock und Stein brechen mein Gebein, doch Worte bringen keine Pein.“ Aber selbst als kleines Mädchen wusste ich, dass dieser Reim nicht stimmte. Unfreundliche, gedankenlose Worte tun weh — manchmal so schlimm, dass sie Wunden hinterlassen, die tiefer sind und länger anhalten als eine Beule von einem Stein oder Stock.

Steine werfen

Lisa hatte kein Verständnis für Menschen, die ihren Partner betrügen … bis sie selbst in ihrer Ehe nicht mehr glücklich war und sich gegen eine gefährliche Affäre wehren musste. Die schmerzliche Erfahrung half ihr zu einer veränderten Einstellung und einem besseren Verständnis von Jesu Worten: „Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein“ (Johannes 8,7).

Aufblühen wie eine Blume

Mein jüngster Enkel ist erst zwei Monate alt, aber jedes Mal, wenn ich ihn sehe, bemerke ich kleine Veränderungen. Kürzlich, als ich mit ihm brabbelte, schaute er zu mir hoch und lächelte! Und plötzlich begann ich zu weinen. Vielleicht war es die Freude, gemischt mit der Erinnerung an das erste Lächeln meiner eigenen Kinder, das ich vor langer Zeit erlebte und sich doch noch so anfühlte, als wäre es erst gestern gewesen. Einige Momente sind so — unerklärlich.

Wenn ich an meinen Vater denke

Wenn ich an meinen Vater denke, sehe ich ihn draußen, wo er hämmert oder im Garten arbeitet oder unten in seiner übervollen Werkstatt, gefüllt mit faszinierendem Werkzeug und Geräten. Seine Hände waren immer mit einer Aufgabe oder einem Projekt beschäftigt — manchmal baute er etwas (eine Garage, eine Terrasse oder ein Vogelhaus), manchmal schmiedete er Schlösser, entwarf Schmuck oder arbeitete an Glasgemälden.

Gott hört

Diane hörte zu, als andere in der Gruppe um Gebet für ihre Familienmitglieder oder Freunde baten, die vor Herausforderungen standen oder an Krankheiten litten. Sie hatte ein Familienmitglied, das seit Jahren mit einer Abhängigkeit zu kämpfen hatte. Aber Diane behielt ihre Bitte für sich. Sie würde die Blicke auf den Gesichtern der Leute nicht ertragen oder die Fragen und Ratschläge hören können, die oftmals folgten, wann immer sie die Worte laut aussprach. Sie meinte, dieses Anliegen bliebe besser unausgesprochen. Andere verstanden einfach nicht, wie ihr Angehöriger ein Gläubiger in Christus sein konnte und doch täglich damit kämpfte.

Es tut mir leid

2005 fälschte Collins einen Bericht, der dazu führte, dass McGee für vier Jahre ins Gefängnis kam. McGee schwor, Collins „etwas anzutun“, wenn er rauskam. McGee wurde später entlastet, aber er hatte alles verloren. In der Zwischenzeit war herausgekommen, dass Collins Berichte gefälscht hatte, und auch er landete hinter Gittern. Dort kamen beide zum Glauben.

Fragt die Tiere

Unsere Enkel waren hingerissen, als sie einen genaueren Blick auf einen geretteten Weißkopfseeadler werfen konnten. Sie durften ihn sogar anfassen. Als die Zoomitarbeiterin über den mächtigen Vogel sprach, der auf ihrem Arm saß, war ich überrascht zu hören, dass dieses Männchen eine Flügelspanne von knapp zwei Metern hatte und aufgrund der hohlen Knochen nur etwa acht Pfund wog.

Wenn wir müde sind

Manchmal kann es ermüdend sein, das Richtige zu tun. Wir fragen uns, „Machen meine gutgemeinten Worte und Taten eigentlich überhaupt einen Unterschied?“ Ich fragte mich dies kürzlich, als ich eine im Gebet durchdachte E-Mail versandte, mit der ich eine Freundin ermutigen wollte. Stattdessen erhielt ich nur eine wütende Antwort. Meine erste Reaktion war eine Mischung aus Verletzung und Wut. Wie konnte ich so missverstanden werden?

Gott sorgt für uns

Meine kleinen Enkel ziehen sich gern selbst an. Manchmal sitzen die Hemden dann falsch herum und oft hat der Kleine seine Schuhe auch am falschen Fuß. Meistens bringe ich es nicht übers Herz, ihnen das zu sagen. Ihre Unschuld amüsiert mich irgendwie.

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