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Artikel von Alyson Kieda

Dunkelheit und Licht

Als ich im Gerichtssaal saß, wurde ich Zeuge mehrerer Beispiele für die Zerrissenheit unserer Welt: eine Tochter, die sich von ihrer Mutter entfremdet hatte; ein Ehemann und eine Ehefrau, die ihre frühere Liebe verloren hatten und nun nur noch Bitterkeit teilten; ein Ehemann, der sich danach sehnte, mit seiner Frau versöhnt und mit seinen Kindern wiedervereint zu werden. Sie brauchten dringend veränderte Herzen, geheilte Wunden und die Gewissheit, dass Gottes Liebe die Oberhand gewinnt.

Tapferer Held

Diet Eman war eine ganz normale, etwas schüchterne junge Frau in den Niederlanden. Sie war frisch verliebt, hatte eine Arbeit und war gern mit Familie und Freunden zusammen. Dann besetzte Hitler ihr Land und alles wurde anders. Später schrieb sie: „Wenn die Gefahr vor deiner Tür steht, dann willst du am liebsten den Kopf in den Sand stecken.“ Doch sie fühlte sich von Gott berufen, in den Widerstand zu gehen. Dazu gehörte, dass sie ihr Leben riskierte, um Verstecke für Juden und andere Verfolgte zu finden. Die unscheinbare junge Frau wurde zu einer tapferen Heldin für Gott.

Eine neue Berufung

Der jugendliche Ganganführer Casey und seine Kumpel brachen in Häuser und Autos ein, raubten Tante-Emma-Läden aus und bekämpften andere Gangs. Schließlich wurde Casey verhaftet und verurteilt. Im Gefängnis bei Schlägereien und Unruhen verteilte er selbstgemachte Messer an die Kontrahenten.

Durch den Sturm getragen

Während der ersten Reise des schottischen Missionars Alexander Duff nach Indien im Jahr 1830 erlitt er vor der Küste Südafrikas in einem Sturm Schiffbruch. Er und seine Mitreisenden schafften es bis zu einer kleinen, einsamen Insel, kurze Zeit später fand einer der Besatzungsmitglieder eine Kopie einer Bibel, die Duff gehörte. Sie wurde an den Strand gespült. Als das Buch trocknete, las Duff seinen Mitüberlebenden den Psalm 107 vor, und sie fassten Mut. Schließlich, nach einer Rettung und einem weiteren Schiffbruch, kam Duff in Indien an.

In Gottes Gnade wachsen

Der englische Prediger Charles H. Spurgeon (1834-1892) lebte sein Leben mit ‚Vollgas‘. Im Alter von 19 Jahren wurde er Pastor und predigte schon bald vor großen Menschenmengen. Er gab persönlich alle seine Predigten heraus, die schließlich dreiundsechzig Bände füllten, und schrieb viele Kommentare und Bücher über das Gebet. Und er las normalerweise sechs Bücher pro Woche! In einer seiner Predigten sagte Spurgeon: „Die Sünde des Nichtstuns ist so ziemlich die größte aller Sünden, denn sie beinhaltet die meisten anderen. … Schrecklicher Müßiggang! Gott bewahre uns davor!“

Durch Feuer geschürt

Als zwei Feuerwehrleute, müde und verdreckt, zum Frühstück in einem Restaurant anhielten, erkannte die Kellnerin die Männer aus den Nachrichten. Sie wusste, dass die beiden Männer die Nacht damit verbracht hatten, einen Lagerbrand zu bekämpfen. Um ihre Wertschätzung zu zeigen, schrieb die Kellnerin eine Notiz auf ihre Quittung: „Ihr Frühstück geht heute auf mich. Ich danke Ihnen, dass Sie anderen gedient haben und dass Sie da geholfen haben, wo alle anderen weggelaufen sind … Angefeuert vom Feuer und getrieben von Mut, welch ein Vorbild sind Sie.“

Tröstende Gegenwart

Radamenes war noch ein kleines Kätzchen, als sein Besitzer ihn in einem Tierheim absetzte, weil er dachte, es sei zu krank, um sich zu erholen. Das Kätzchen wurde wieder gesund gepflegt und vom Tierarzt adoptiert. Danach wurde er ein Vollzeitbewohner des Tierheims und verbringt nun seine Tage damit, Katzen und Hunde, die gerade aus einer Operation kommen oder sich von einer Krankheit erholen, durch seine Gegenwart und sein sanftes Schnurren zu „trösten“.

Im Garten

Mein Vater sang sehr gerne die alten Glaubenshymnen. „In the Garden“ (Im Garten) gehörte zu seinen Lieblingsliedern. Vor einigen Jahren sangen wir dieses Lied auf seiner Beerdigung. Der Refrain ist einfach: „Und er geht mit mir, und er spricht mit mir, und er sagt mir, ich gehöre ihm, und die Freude, die wir teilen, während wir dort verweilen, hat kein anderer je gekannt.“ Dieses Lied brachte meinem Vater Freude und mir auch.

Schau mich an!

„Sieh dir meinen Prinzessinnentanz an, Großmama“, rief meine dreijährige Enkeltochter übermütig, als sie mit einem breiten Grinsen im Hof unseres Häuschens herumrannte. Ihr Tanzen brachte uns zum Lächeln. Und auch die mürrische Reaktion ihres großen Bruders, „sie tanzt nicht, sie rennt nur“, trübte nicht ihre Freude, mit ihrer Familie im Urlaub zu sein.

Hilferuf

Mitten in einem äußerst kalten Winter brannte die Hütte eines Siedlers in einer bergigen Region Alaskas nieder. Von seiner ganzen Habe blieb ihm kaum etwas übrig. Erst drei Wochen später wurde von einem Flugzeug aus das riesige SOS entdeckt, das er in den Schnee getrampelt und mit den verkohlten Resten seiner Hütte geschwärzt hatte. Endlich wurde er gerettet.

Den Kreislauf durchbrechen

Die erste Tracht Prügel erhielt David an seinem siebten Geburtstag durch seinen Vater, nachdem er versehentlich ein Fenster eingeschlagen hatte. „Er hat mich getreten und geschlagen“, sagte David. „Danach entschuldigte er sich. – Er war ein missbrauchender Alkoholiker, und ich tue mein Bestes, diesen Kreislauf jetzt zu beenden.“

Es sich mit einem guten Buch gemütlich machen

Das kleine Land Island ist eine Nation von Lesern. Tatsächlich wird berichtet, dass diese Nation jedes Jahr mehr Bücher pro Person veröffentlicht und liest als jedes andere Land. Es ist Tradition, dass die Isländer am Heiligabend Bücher an Familie und Freunde verschenken und dann bis spät in die Nacht hinein lesen. Diese Tradition geht auf den Zweiten Weltkrieg zurück, als der Import eingeschränkt war, das Papier aber billig war. Im Spätherbst begannen isländische Verlage den Markt mit neuen Titeln zu überschwemmen. Nun wird Mitte November ein Katalog mit den Neuerscheinungen des Landes an alle isländischen Haushalte verschickt. Diese Tradition ist als Weihnachtsbuchflut bekannt.

Jeder Augenblick

Zusammen mit meiner Mutter und meinen Schwestern saß ich an Papas Bett, während sein Atem immer schwächer wurde – und schließlich ganz aufhörte. Es war kurz vor seinem neunundachtzigsten Geburtstag, als er sich ganz still in das andere Leben aufmachte, in dem Gott auf ihn wartete. Sein Tod hinterließ bei uns eine Leere. Geblieben sind uns die Erinnerungen. Aber wir haben die Hoffnung, dass wir eines Tages wieder vereint sein werden.

Jeder braucht einen Mentor

Als ich das Büro meines neuen Vorgesetzten betrat, war ich vorsichtig und fühlte mich emotional ungeschützt. Mein alter Vorgesetzter hatte unsere Abteilung mit Härte und Herablassung geführt und mich (und andere) oft zum Weinen gebracht. Nun fragte ich mich: Wie würde mein neuer Chef wohl sein? Bald nachdem ich das Büro meines neuen Chefs betreten hatte, spürte ich, wie sich meine Ängste auflösten, als er mich herzlich willkommen hieß und mich bat, über mich und meine Frustrationen zu berichten. Er hörte aufmerksam zu, und ich wusste durch seinen freundlichen Ausdruck und seine sanften Worte, dass er sich wirklich um mich kümmerte. Er glaubte an Jesus und wurde zu meinem Arbeitsmentor, Ermutiger und Freund.

Lass dich nicht täuschen

Die gefleckte Laternenfliege ist ein hübsches Insekt mit gesprenkelten Außenflügeln und einem leuchtend roten Fleck auf den Innenflügeln, der beim Fliegen aufblitzt. Aber ihre Schönheit täuscht ein wenig. Dieses Insekt gilt als invasiv in bestimmten Teilen der Welt, was bedeutet, dass es das Potenzial hat, die Umwelt und die Wirtschaft zu schädigen. Die Laternenfliege frisst quasi die Innereien jeder Holzpflanze“, zu der auch Kirsch- und andere Obstbäume gehören. Sie hinterlässt einen klebrigen Schleim, der zu Schimmel führt, sodass die Bäume entweder sterben oder nicht ausreichend Energie haben, um Früchte wachsen zu lassen.

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