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Artikel von Dave Branon

Sonnenblumenschlacht

Es lebt ein Hirsch in unserer Gegend. Er und ich haben unterschiedliche Ansichten über Sonnenblumen. Wenn ich im Frühling Sonnenblumen pflanze, freue ich mich auf die Schönheit ihrer Blüte. Den Hirsch interessiert das fertige Produkt nicht. Er will einfach auf den Stängeln und Blättern herumkauen, bis nichts mehr übrig ist. Es ist ein alljährlicher Kampf im Sommer, wenn ich versuche, die Sonnenblumen zur Reife zu bringen, bevor mein vierhufiger Nachbar sie auffrisst. Manchmal gewinne ich, manchmal gewinnt er.

Und vier andere

Nach einem Fußballspiel von Leicester City im Oktober 2018 kam es zu einer Tragödie, als fünf Menschen bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben kamen. Die meisten Nachrichten begannen in etwa so: „Der Eigentümer von Leicester City Vichai Srivaddhanaprabha und vier weitere Personen kamen bei dem Unfall ums Leben.“ Es ist natürlich und verständlich, dass sich Nachrichtenartikel auf die bekannte Person konzentrieren, die in eine solche schreckliche Situation verwickelt ist – und der Tod von Vichai war für viele Menschen herzzerreißend. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass es im Gesamtbild des Lebens keine Trennlinie gibt, die die „vier anderen“ (Kaveporn, Nusara, Eric und Izabela) weniger wichtig macht.

Gewaschen

Mein Freund Bill beschrieb seinen Bekannten Gerhard als jemanden, der „sehr lange Zeit sehr weit von Gott entfernt war“. Aber eines Tages, nachdem Bill sich mit Gerhard getroffen und ihm erklärt hatte, wie Gottes Liebe uns retten möchte, kam Gerhard zum Glauben an Jesus. Unter Tränen bereute er seine Sünde und übergab sein Leben an Christus. Danach fragte Bill Gerhard, wie er sich fühle. Er wischte sich die Tränen weg und antwortete einfach: „Gewaschen.“

Gottes erstaunliche Schöpfung

Was als normaler Frühlingsspaziergang begann, wurde zu einem besonderen Erlebnis. An dem kleinen Bach entdeckten wir ein paar „alte Bekannte“. Fünf oder sechs Gänse saßen da und sonnten sich. Wir hatten die Tiere ein paar Monate lang nicht gesehen und freuten uns, dass sie zurück waren. Und staunten über Gottes herrliche Schöpfung.

Jetzige Kämpfe

Wenn du einen Stecker in die Steckdose steckst, profitierst du von den Ergebnissen einer erbitterten Auseinandersetzung aus dem späten neunzehnten Jahrhundert. Damals stritten sich die Erfinder Thomas Edison und Nikola Tesla darüber, welche Art von Strom die beste für die Entwicklung sei: Gleichstrom, wie der Strom, der von einer Batterie fließt; oder Wechselstrom, den wir aus einer Steckdose beziehen.

Zeit um zu Renovieren

Es war an der Zeit, unserem Zuhause einen neuen frischen Look zu verleihen. Gerade als ich begann, ein Zimmer für das Streichen vorzubereiten, kam die Nachricht, dass die Baumärkte aufgrund der COVID-19 Pandemie vorübergehend schließen werden. Ich eilte sofort los und kaufte die notwendigen Materialien, ehe alles zu machte. Ohne das richtige Zubehör kann man einfach nicht gut renovieren.

Auf die Warnungen hören

Ein Taschendieb versuchte, mein Eigentum zu entwenden, während ich im Urlaub in einem anderen Land war. Das war keine Überraschung. Ich hatte Warnungen über die Gefahr von Dieben in der U-Bahn gelesen, also wusste ich, wie ich meine Brieftasche beschützen konnte. Aber ich hätte nie erwartet, dass es passieren würde.

Blockierte Gebete

Vierzehn Jahre lang kommunizierte der Mars-Rover Opportunity treu mit den Menschen im Jet Propulsion Laboratory der NASA. Nach seiner Landung im Jahr 2004 durchquerte er 45 Kilometer der Marsoberfläche, nahm Tausende von Bildern auf und analysierte viele Materialien. Aber im Jahr 2018 endete die Kommunikation zwischen Opportunity und den Wissenschaftlern. Ein großer Staubsturm bedeckte die Solarpaneele, wodurch der Mars-Rover seine Energie verlor.

Der Jesus-Stuhl

Als meine Freundin Margarete in einem Bibelseminar Tamara kennenlernte, bemerkte sie, dass sie sehr wenig gemeinsam hatten. Aber Margarete freundete sich dennoch mit ihr an, und sie lernte etwas sehr Wichtiges von ihrer neuen Freundin.

Es ist der, den du kennst

Anfang 2019 starb Charlie VanderMeer im Alter von vierundachtzig Jahren. Viele Jahrzehnte lang war er Tausenden von Menschen als Onkel Charlie bekannt, dem Moderator des amerikanischen Radioprogramms „Keys for Kids“ (Andachten, Musik, ... für Kinder). Am Tag bevor Onkel Charlie in die Ewigkeit ging, sagte er einem guten Freund: „Es geht nicht darum, was du weißt, sondern darum, wen du kennst. Natürlich spreche ich von Jesus Christus.“

„So hilfsbereit“

Der Anrufer bei dem christlichen Radiosender erzählte, dass seine Frau nach einer Operation nun bald aus dem Krankenhaus entlassen werden würde. Dann sagte er etwas, was mich tief berührte: „Jeder in unserer Gemeinde hat sich in dieser Zeit so liebevoll um uns gekümmert.“

Gott anflehen

Die Andachtszeit einer Familie endete eines Morgens mit einer überraschenden Bekanntgabe. Nachdem der Vater, „Amen“ sagte, verkündigte die fünfjährige Katharina, „Und ich habe für Lars gebetet, weil er während des Gebets die Augen offen hatte.“

Festhalten

Harriet Tubman lebte im neunzehnten Jahrhundert und zählt zu den großen Heldinnen Amerikas. Als frühere Sklavin hatte sie es geschafft, in die Nordstaaten zu entkommen. Sie half mit erstaunlichem Mut mehr als dreihundert anderen Sklaven in die Freiheit. Es genügte ihr nicht, sich einfach über die gewonnene Freiheit zu freuen. Stattdessen kehrte sie neunzehn Mal in die Sklavenstaaten zurück, um Familie, Freunde und Fremde aus der Knechtschaft herauszuholen. Manchmal begleitete sie die Menschen zu Fuß bis nach Kanada.

Alle Wege?

„Fahr nicht auf die Autobahn!“ Diese SMS kam von meiner Tochter, als ich von der Arbeit nach Hause fuhr. Der Heimweg war zu einem echten Parkplatz geworden. Ich begann, alternative Routen auszuprobieren, aber nachdem ich auch auf anderen Straßen im Stau gesteckt hatte, gab ich auf. Die Heimfahrt würde bis später am Tag warten müssen, also fuhr ich in die entgegengesetzte Richtung spontan zu einer Sportveranstaltung.

Wie nennt man das Baby?

Hier ist ein Gespräch, das Maria nicht mit Joseph führen musste, als sie auf die Geburt des Kindes warteten, das sie in sich trug: „Joseph, wie sollen wir das Baby nennen?“ Im Gegensatz zu den meisten Menschen, die auf eine Geburt warteten, hatten sie keine Frage dazu, wie sie dieses Kind nennen würden.