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Artikel von Dave Branon

Das war toll!

Es war der erste Querfeldeinlauf der Zwölfjährigen, aber sie hatte keine Lust zu rennen. Obwohl sie sich gut vorbereitet hatte, hatte sie Angst, schlecht abzuschneiden. Trotzdem ging sie an den Start. Ein Läufer nach dem anderen kam ins Ziel—bis auf die widerwillige Läuferin. Schließlich entdeckte ihre Mutter in der Ferne eine einsame Gestalt. Sie ging zur Ziellinie, um ihre arme Tochter beim Eintreffen zu trösten. Doch die rief stattdessen: „Das war toll!“

Füchse fangen

Als eine Fledermaus erstmalig in unser Zuhause eindrang, taten wir es als Zufall ab. Aber nach einem zweiten nächtlichen Besuch las ich ein wenig über diese Tiere und entdeckte, dass sie nur eine kleine Öffnung benötigen, um den Menschen einen Besuch abzustatten. Sie brauchen sogar nur eine Öffnung, die so klein ist wie die Seite einer Münze, um sich Zutritt zu verschaffen.

Besser als je zuvor

Die Kathedrale Notre Dame in Paris ist ein spektakuläres Bauwerk. Die Architektur ist faszinierend und die Buntglasfenster und die wunderschöne Inneneinrichtung sind atemberaubend. Nachdem sie jahrhundertelang über die Pariser Landschaft ragte, zerfällt sie nun. Die Zeit und Umweltverschmutzung fordern ihren Preis und es an der Zeit, dass dieses herrliche Bauwerk saniert wird.

Mehr als nur ein Trick

Kürzlich habe ich einen neuen Trick gelernt. Eine unserer Enkelinnen wollte ihren Spielzeughasen auf der Glasplatte unseres Kamins erwärmen. Die Klümpchen von verbranntem Kunstfell waren nicht sehr schön. Aber ein Kaminexperte erklärte uns einen fantastischen Trick—einen Tipp, was wir tun könnten, damit das Glas wieder wie neu aussieht. Es hat funktioniert, und wir achten jetzt darauf, dass keine ausgestopften Tiere mehr in die Nähe des Kamins gelangen.

Bist du hungrig?

Thomas wusste, was er zu tun hatte. Er kam aus einer armen Familie in Indien und wurde von Amerikanern adoptiert. Auf einer Reise nach Indien wurde er Zeuge der dringenden Bedürfnisse der Kinder in seiner Heimatstadt. Ihm war klar, dass er helfen musste. Er plante, zurück in die USA zu gehen, seine Ausbildung zu beenden, viel Geld zu sparen und in der Zukunft zurückzukehren.

Abbys Gebet

Als Abby in der Schule war, hörten sie und ihre Mutter einen Nachrichtenbeitrag über einen jungen Mann, der in einem Flugzeugunglück schwer verletzt wurde. Bei diesem Unglück kamen sein Vater und seine Stiefmutter ums Leben. Obwohl sie den Mann nicht kannten, sagte Abbys Mutter: „Wir müssen für ihn und seine Familie beten.“ Das taten sie dann auch.

Das leere Bett

Ich freute mich darauf, ins Pflegeheim in Montego Bay auf Jamaika zurückzukehren und Rendell zu besuchen, der vor zwei Jahren erfahren durfte, dass Jesus ihn liebt. Evi, ein Teenager aus dem Schulchor, mit der ich jeden Frühling unterwegs bin, hatte ihm aus der Bibel vorgelesen und das Evangelium erklärt und Rendell hatte Jesus als seinen Erlöser angenommen.

Der zerrissene Vorhang

Es war ein dunkler und düsterer Tag am Rande von Jerusalem. Auf einem Hügel, außerhalb von Jerusalems Mauern, hing an einem grob gezimmerten hölzernen Kreuz ein Mann in Ungnade und voll Schmerzen, der über die letzten drei Jahre Menschenmengen von eifrigen Nachfolgern angezogen hatte. Trauernde weinten und klagten. Das Licht der Sonne erhellte nicht mehr den Nachmittagshimmel. Und das heftige Leiden des Mannes am Kreuz endete, als er mit lauter Stimme ausrief: „Es ist vollbracht“ (Matthäus 27,50; Johannes 19,30).

Gütig, aber machtvoll

Als die feindliche Besatzung der Niederlande zunahm, bereiteten sich Anne Frank und ihre Familie mutig vor und zogen dann in ein geheimes Versteck, um der Gefahr zu entgehen. Sie versteckten sich dort zwei Jahre während des 2. Weltkrieges, ehe man sie fand und in ein Konzentrationslager brachte. Dennoch schrieb Anne in ihrem berühmt gewordenen Das Tagebuch der Anne Frank folgendes: „Auf lange Sicht, ist die schärfste Waffe die eines freundlichen und gütigen Geistes.“

Mut machende Atmosphäre

Jedes Mal, wenn ich das Fitnesscenter in der Nähe unseres Hauses besuche, bin ich ermutigt. In der geschäftigen Atmosphäre bin ich umgeben von anderen, die etwas für ihre körperliche Gesundheit tun wollen. Plakate an den Wänden erinnern uns daran, dass wir uns nicht vergleichen wollen. Aber Worte und Taten, die zeigen, dass man einander unterstützt, sind immer willkommen.

Eine Alternative zur Sorge

Ein gesetzestreuer, ehrlicher Mann erhielt eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter, die lautete: „Hier spricht Polizist____________ von der Polizeidienststelle. Bitte rufen Sie mich unter dieser Nummer zurück.“ Sofort machte sich der Mann Sorgen — er hatte Angst, dass er irgendetwas Falsches getan hätte. Er hatte Angst, zurückzurufen und verbrachte sogar schlaflose Nächte, in denen er sich mögliche Szenarien ausdachte — immer in Sorge, in Problemen zu stecken. Der Polizist rief nie zurück, aber es dauerte Wochen, bis die Sorge verschwand.

Heimat

Eine Freundin, die Immobilienmaklerin war, ist kürzlich an Krebs, die Häuser verkauft hatte. Als meine Frau und ich über Patsy nachdachten, erinnerte sich Sue, dass Patsy vor vielen Jahren einen Mann zum Glauben an Jesus geführt hatte, der ein guter Freund von uns wurde.

Gott ist Gott

Von den unzähligen sentimentalen Sprüchen, die wir auf Grußkarten finden, berührt dieser vielleicht am meisten: „Danke, dass du „Du“ bist.“ Wenn du eine Karte mit diesen Worten erhältst, dann weißt du, dass jemand nicht nur an dich denkt, weil du ihm in irgendeiner Weise einen Gefallen getan hast, sondern weil der Sender dich so mag, wie du bist.

Ein herzliches Willkommen für alle

In einem unserer letzten Urlaube besuchten meine Frau und ich eine bekannte Sportanlage. Die Tore standen offen und es schien, als würden sie uns willkommen heißen. Wir besichtigten die Anlage, bewunderten die gepflegten Sportplätze. Gerade, als wir gehen wollten, hielt uns jemand an und erklärte uns kühl, dass wir hier nicht sein dürften. Plötzlich wurden wir daran erinnert, dass wir Außenseiter waren — und es fühlte sich nicht gut an.

Ein Geheimnis aufdecken

Als ich eines Tages von der Arbeit nach Hause kam, sah ich ein Paar hochhackige Damenschuhe neben meiner Auffahrt. Ich war mir sicher, dass ich wusste, wem sie gehörten. Daher legte ich sie in die Garage, um sie meiner Tochter Lisa zu geben, wenn sie zurückkam, um ihre Kinder abzuholen. Aber als ich Lisa fragte, erfuhr ich, dass sie ihr nicht gehörten. Sie gehörten niemandem aus unserer Familie. Also legte ich sie zurück, wo ich sie gefunden hatte. Am nächsten Tag waren sie verschwunden. Geheimnisvoll.

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