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Artikel von Dave Branon

Zimmer 5020

Das Krankenzimmer von Jay Bufton war ein besonderer Anziehungspunkt.

Neu von innen und außen

Vor ein paar Jahren machte ein Verlag einmal einen riesigen Fehler. Ein Buch war bereits einige Jahre auf dem Markt und es war Zeit für eine Neuauflage. Der Autor schrieb einiges um, damit der Inhalt wieder aktuell war. Aber als die revidierte Fassung erschien, gab es ein Problem. Der Verlag hatte dem Buch zwar ein schönes neues Cover verpasst, aber den alten Text gedruckt.

Die Interessen der anderen

Mein Freund Jamie arbeitet für eine große internationale Firma. Ganz am Anfang kam einmal ein Mann an seinen Schreibtisch, begann eine Unterhaltung und fragte Jamie, was er hier mache. Jamie erzählte ihm von seiner Arbeit und fragte den Mann nach seinem Namen. „Rich“, erwiderte der andere.

Ein „neuer Mensch“

Eine Gruppe von Teenagern besuchte ein Altenheim auf Jamaika. Dabei fiel ihnen ein einsamer Mann am Ende des Zimmers auf. Er schien kaum mehr zu haben als das Bett, auf dem er lag—und das er nicht mehr verlassen konnte.

Ich habe Angst

„Ich habe Angst.“ Das postete ein Teenager ihren Freunden auf Facebook. Sie sollte für einige Untersuchungen in ein Krankenhaus drei Stunden von Zuhause weg, wo die Ärzte herausfinden wollten, was mit ihrer Gesundheit los war.

Zum Dienst bestimmt

In unserer Gemeinde sollte eine Gruppe neuer Leiter eingesetzt werden. Um ihre Rolle als dienende Leiter zu veranschaulichen, nahmen die Gemeindeältesten an einer Fußwaschung teil. Jeder der Leiter—der Pfarrer eingeschlossen—wusch einem anderen die Füße. Die Gemeinde sah ihnen zu.

Doppelgänger

Man sagt, wir alle hätten ihn—einen Doppelgänger, einen Menschen, der nicht mit uns verwandt ist, uns aber sehr ähnlich sieht.

Singen mit Violet

Eine ältere Frau namens Violet saß auf ihrem Bett in einer Krankenstation auf Jamaika und strahlte, als ein paar Teenager sie besuchten. Es war heiß und stickig, aber sie beschwerte sich nicht. Stattdessen grub sie in ihren Gedanken nach einem bestimmten Lied. Schließlich erhellte ein Lächeln ihr Gesicht und sie sang: „Ich renne, hüpfe, laufe und lobe den Herrn!“ Dabei schwang sie mit den Armen vor und zurück, als würde sie tatsächlich rennen. Den Umstehenden kamen die Tränen, denn Violet hatte keine Beine. Sie sang, so sagte sie, weil „Jesus mich liebhat—und im Himmel werde ich Beine haben, mit denen ich laufen kann“.

Die Sprache lernen

Ich stand vor der Versammlung in einer kleinen Gemeinde auf Jamaika und sagte laut und deutlich: „Wah Gwan, Jamaica?“ Die Reaktionen waren besser, als ich erwartet hatte. Man lächelte und applaudierte mir.

Ein Herz voll Erbarmen

Zu siebt wollten wir uns ein Musical ansehen. Wir wollten gern in einer Reihe sitzen. Aber eine Frau drängte sich dazwischen. Meine Frau protestierte, aber die andere erwiderte nur kurz: „Pech gehabt“, und schob sich mit ihren beiden Begleitern in unsere Sitzreihe.

Das bin nicht ich

In den letzten Ferien habe ich mir einen Bart wachsen lassen. Die Reaktionen blieben nicht aus—und waren meist positiv. Eines Tages beschloss ich beim Blick in den Spiegel allerdings: „Das bin nicht ich“, und holte den Rasierer wieder vor.

Was wäre, wenn?

Selbst nach all den Jahren, nachdem wir unsere damals siebzehnjährige Tochter Melissa 2002 durch einen Autounfall verloren haben, frage ich mich manchmal noch: „Was wäre gewesen, wenn . . .?“ Es ist leicht, sich in seinem Kummer die Ereignisse jenes tragischen Juniabends immer wieder vor Augen zu führen und sich vorzustellen, dass Mell sicher nach Hause gekommen wäre, wenn dieses und jenes anders gelaufen wäre.

Ganze Hingabe

Als ich Basketball spielte, habe ich mir jede Saison ganz bewusst vorgenommen, mich konsequent den Anweisungen des Trainers zu unterstellen, sobald ich die Sporthalle betrete—egal, was er von mir verlangen würde.

Aus alt mach neu

2014 öffnete sich unter dem nationalen Corvette-Museum in Kentucky in Amerika ein Erdloch und verschluckte acht Oldtimer. Die Autos waren eigentlich unersetzlich und die Schäden teilweise irreparabel.

Jetzt ist der Tag

Maggie, unsere Enkelin im Vorschulalter, und ihre kleinere Schwester Katie schleppten ein paar Decken in den Garten und fingen an, damit ein Zelt zu bauen, in dem sie spielen wollten. Sie waren schon eine Weile draußen, als ihre Mama plötzlich nach ihr rufen hörte.

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Eine andere Art von Liebe

Eine meiner Lieblingsgemeinden hat vor ein paar Jahren mit dem Dienst an ehemaligen Häftlingen begonnen, die wieder in der Gesellschaft Fuß fassen wollten. Inzwischen blüht sie und wird von Menschen unterschiedlichster Herkunft besucht. Ich liebe diese Gemeinde, weil ich in ihr sehe, wie ich mir den Himmel vorstelle—voll der verschiedensten Menschen, Sünder, denen vergeben wurde und die nun durch die Liebe Jesu zusammengehalten werden.

Ein sicherer Ort

Zusammen mit meiner Tochter wollte ich zu einem größeren Familientreffen fahren. Weil sie etwas nervös war wegen der langen Fahrt, bot ich ihr an, dass ich fahren könnte. „Gut“, erwiderte sie. „Aber lass uns mein Auto nehmen. Kannst du es fahren?“ Ihr Auto ist etwas geräumiger als mein kleines. Deshalb fragte ich zurück: „Ist dir meins zu eng?“ „Nein“, entgegnete sie. „Aber mein Auto ist mein Zufluchtsort. Irgendwie fühle ich mich darin sicherer.“

Schönheit ohne Ende

Ich liebe den Grand Canyon. Wenn ich an seinem Rand stehe, erkenne ich jedes Mal neue Aspekte von Gottes schöpferischer Hand, die mir den Atem rauben.