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Artikel von Marvin Williams

Bleib wachsam

Ein Mann und mehrere Freunde fuhren durch ein mit Lawinenwarnschildern versehenes Tor eines Skigebiets und begannen mit dem Snowboarden. Bei der zweiten Abfahrt rief jemand: „Lawine!“ Doch der Mann konnte nicht entkommen und kam in den Schneemassen um. Einige kritisierten ihn und nannten ihn einen Anfänger. Aber das war er nicht; er war ein „Lawinen-zertifizierter Hochgebirgsführer“. Ein Forscher sagte, dass Skifahrer und Snowboarder mit der besten Lawinenausbildung eher zu falschen Überlegungen neigen. „Der Snowboarder starb, weil er nicht achtsam war.“

Gott sprach

I m Jahr 1876 sprach der Erfinder Alexander Graham Bell die allerersten Worte in ein Telefon. Er rief seinen Assistenten Thomas Watson mit den Worten: „Watson, kommen Sie her. Ich möchte Sie sprechen.“ Knackend und undeutlich, aber verständlich, hörte Watson, was Bell gesagt hatte. Die ersten Worte, die Bell über eine Telefonleitung sprach, bewiesen, dass ein neues Zeitalter der menschlichen Kommunikation angebrochen war.

Aus dem Herzen heraus

Eine Rettungsaktion mit dem Spitznamen „Operation Arche Noah“ mag für Tierfreunde lustig klingen, für einen örtlichen Tierschutzverein war sie jedoch ein Albtraum. Nachdem Beschwerden über Lärm und Gestank aus einem benachbarten Haus eingegangen waren, verschafften sich die Mitarbeiter dort Zugang und fanden mehr als 400 Tiere, die sie aus ihrer verwahrlosten Umgebung befreien konnten.

Zwei Häuser

Um die Stabilität von zwei Häusern zu testen, simulierten die Ingenieure einen Hurrikan der Kategorie 3, indem sie leistungsstarke Ventilatoren einsetzten, die zehn Minuten lang Windböen von 160 km/h erzeugten. Das erste Haus wurde nach einer Bauvorschrift gebaut, die nicht für Hurrikane gilt, während das andere Haus mit verstärktem Dach und Böden ausgestattet war. Das erste Haus wackelte und stürzte schließlich ein, aber das zweite Haus hielt Stand mit nur wenigen kosmetischen Schäden. Einer der Ingenieure fasste die Studie mit der Frage zusammen: „In welchem Haus würden Sie lieber leben?“

Unerwünschte Gäste

Kevin und Alina hatten wunderschöne Flitterwochen an einem exotischen Ort. Als sie nach Hause zurückkehrten, stellten sie jedoch fest, dass Kevins Füße einen seltsamen, juckenden Ausschlag entwickelt hatten. Das Paar wurde an einen Spezialisten für Infektionskrankheiten überwiesen. Dieser teilte ihnen mit, dass sich kleine Parasiten durch die Blasen, die seine neuen Flip-Flops verursacht hatten, in Kyles Füße eingegraben hatten. Was als Traumurlaub begann, endete in einem schwierigen Kampf mit unerwünschten „Gästen“.

Weiterklettern

Richard brauchte einen Anstoß, und er bekam einen. Er kletterte mit seinem Freund Kevin, der das Seil sicherte, an einem Felsen. Erschöpft und zum Aufgeben bereit, bat Richard Kevin, ihn zu Boden zu lassen. Aber Kevin drängte ihn weiter und sagte, er sei schon zu weit gekommen, um aufzugeben. In der Luft baumelnd, beschloss Richard, es weiter zu versuchen. Erstaunlicherweise gelang es ihm dank der Ermutigung seines Freundes, seine Kräfte zu bündeln und die Kletterpartie zu beenden.

Hunger nach ihm

Warum ist es so, dass wenn wir sagen: „Das sind die letzten Chips, die ich essen werde“, wir fünf Minuten später nach mehr verlangen? Michael Moss beantwortet diese Frage in seinem Buch Das Salz-Zucker-Fett-Komplott. Er beschreibt, wie die Hersteller von Snacks wissen, wie sie den Menschen das Verlangen nach Junkfood „erleichtern“ können. Ein bekanntes Unternehmen gab sogar über 20 Millionen Pfund pro Jahr aus und stellte „Crave-Berater“ ein, um den Glückspunkt der Verbraucher zu bestimmen, damit die menschlichen Essensgelüste ausgenutzt werden konnten.

Alter ist nur eine Zahl

Das jugendliche Alter sollte niemanden davon abhalten, etwas zu erreichen. Das hat die elfjährige Mikaila auch nicht aufgehalten. Anstatt nur einen Limonadenstand aufzustellen, eröffnete Mikaila ein Limonadengeschäft. Me & the Bees Lemonade begann mit dem Rezept ihrer Großmutter und brachte ihr schließlich die Unterstützung eines Investors von knapp 50.000 Euro ein. Außerdem unterzeichnete sie einen Vertrag mit einer großen Supermarktkette, um ihre Limonade in 55 ihrer Filialen zu verkaufen.

Gott reinigt die Flecken

Wie wäre es, wenn unsere Kleidung funktioneller wäre und sich selbst reinigen könnte, wenn wir Ketchup oder Senf auf sie verschüttet oder ein Getränk darauf vergossen haben? Nun, laut BBC haben Ingenieure in China eine spezielle „Beschichtung entwickelt, die Baumwolle dazu bringt, sich selbst von Flecken und Gerüchen zu reinigen, wenn sie ultraviolettem Licht ausgesetzt wird“. Kannst du dir vorstellen, was es bedeutet, selbstreinigende Kleidung zu haben?

Bereit zu warten

Warten kann ein Übeltäter sein, der uns die Ruhe raubt. Laut dem Informatiker Ramesh Sitaraman gibt es nur wenige Dinge, die bei Internetnutzern so viel Frustration und Wut auslösen, wie ein sehr langsamer Webbrowser. Seinen Untersuchungen zufolge sind wir bereit, durchschnittlich 2 Sekunden zu warten, bis ein Online-Video geladen ist. Nach 5 Sekunden liegt die Abbruchrate bei etwa 25 Prozent, und nach 10 Sekunden gibt die Hälfte der Nutzer ihre Bemühungen auf. Wir sind wirklich ein ungeduldiger Haufen!

Keine Komfortzone

Daniel war mit dem Motorrad unterwegs, als ein Auto plötzlich auf seine Spur geriet und ihn auf die Gegenfahrbahn abdrängte. Als er zwei Wochen später im Krankenhaus aufwachte, war er ein „Trümmerhaufen“. Er hatte eine Wirbelsäulenverletzung erlitten, seitdem war er querschnittsgelähmt. Daniel betete um Heilung, aber sie kam nicht. Stattdessen lernte er zu glauben, dass Gott ihm zeigen will, dass „der Sinn dieses Lebens darin besteht, dass wir dem Bild Jesu ähnlicher werden. Leider passiert das nicht, wenn das Leben ein Ponyhof ist, sondern wenn es hart wird … Wenn wir gezwungen werden, uns im Gebet an Gott zu klammern, um überhaupt durch den Tag zu kommen.“

Bleibt wach!

Ein deutscher Bankangestellter war gerade dabei 62,40 Euro vom Konto eines Kunden zu überweisen, als er übermüdet an seinem Schreibtisch einschlief. Währenddessen lag sein Finger auf der „2“-Taste, was zu einer Überweisung von 222 Millionen Euro auf das Konto des Kunden führte. Zu den Folgen des Fehlers gehörte die Entlassung des Vorgesetzten, der die Überweisung überprüft hatte. Weil er nicht aufpasste, wurde der Ausrutscher des schläfrigen Mitarbeiters fast zu einem Albtraum für die Bank. Nur durch den Alarm eines Bankcomputers wurde der Fehler erkannt und konnte so noch verhindert werden.

Gottes Kompass

Während des Zweiten Weltkriegs diente Waldemar Semenov als junger Ingenieur an Bord der SS Alcoa Guide, als ein deutsches U-Boot auftauchte und das Feuer auf das Schiff eröffnete. Das Schiff wurde getroffen, fing Feuer und begann zu sinken. Semenov und seine Crew ließen ein Rettungsboot zu Wasser und nutzten den Kompass des Schiffes, um in Richtung der Schifffahrtswege zu segeln. Nach drei Tagen entdeckte ein Patrouillenflugzeug ihr Rettungsboot. Dank des Kompasses konnten Semenov und 26 weitere Besatzungsmitglieder gerettet werden.

Der perfekte Name

An einem heißen und schwülen Tag im August brachte meine Frau unseren zweiten Sohn zur Welt. Aber er blieb namenlos, da es uns schwerfiel, einen Vornamen auszusuchen. Nachdem wir viel Zeit in Eisdielen und auf langen Autofahrten gemeinsam verbracht hatten, konnten wir uns immer noch nicht entscheiden. Er war drei Tage lang einfach „Baby Williams“, bevor er schließlich Micha genannt wurde.

Er füllt, was leer ist

Der Psychologin fiel sofort auf, dass die Fünfzehnjährige etwas verbarg – sie trug ein langärmeliges T-Shirt, das sie bis halb über die Hand gezogen hatte, wie es Menschen tun, die sich selbst verletzen. Als sie die Ärmel zurückzog, entdeckte sie zu ihrer Überraschung, dass auf dem Unterarm mit einer Rasierklinge das Wort „leer“ eingeritzt war. Die Therapeutin war traurig, aber auch froh, dass der Teenager bereit gewesen war, Hilfe zu suchen.