Autoren

Alle anzeigen

Artikel von Remi Oyedele

Nie genug

In der Fabel vom Jungen mit den Haselnüssen steckt ein Junge seine Hand in einen Krug mit Nüssen und greift sich eine große Handvoll. Aber dann bekommt er die Hand nicht mehr heraus. Er fängt an zu weinen, aber um nichts in der Welt will er einen Teil von seiner Beute preisgeben. Schließlich folgt er doch dem Rat, ein paar der Nüsse loszulassen, damit er seine Hand befreien kann. Habgier kann uns fest im Griff haben.

Wenn wir loben

Als der neunjährige Willie im Jahr 2014 aus dem Vordergarten entführt wurde, sang er immer wieder sein Lieblingslied, einen Gospel „Every Praise“. Während des dreistündigen Martyriums, ignorierte Willie die wiederholte Aufforderung des Entführers, dass er still sein sollte. Schließlich ließ ihn der Entführer unverletzt wieder frei. Später beschrieb Willie diese Begegnung und berichtete, dass er spürte, dass seine Angst sich in Glauben verwandelte, während der Entführer durch dieses Lied immer angespannter wurde.

Glaubenshaltung

Desmond Doss wurde als Nichtkämpfer in den 2. Weltkrieg eingezogen. Seine religiösen Überzeugungen verboten es ihm, eine Waffe zu tragen, aber er diente als Sanitäter. In einer Schlacht widerstand er dem intensiven und wiederholten feindlichen Beschuss und konnte 75 Soldaten seiner Einheit in Sicherheit bringen, nachdem diese verwundet worden waren. Seine Geschichte wird in dem Dokumentarfilm The Conscientious Objector (Der Kriegsdienstverweigerer) erzählt, wie auch in dem Film Hacksaw Ridge.

Kontrollwahn

In ihrer 1975 erschienen Studie mit dem Titel Die Illusion der Kontrolle untersuchte Ellen Langer, wie stark unser Einfluss auf die Ereignisse in unserem Leben ist. Sie stellte fest, dass wir in den meisten Fällen den Grad unserer Kontrolle überschätzen. Die Studie zeigte auch, dass die meisten unserer Illusionen an der Wirklichkeit zerbrechen.

In lebendiger Farbe

Als Xavier McCoury die Brille aufsetzte, die ihm seine Tante Celena zum 10. Geburtstag geschickt hatte, brach er in Tränen aus. Xavier wurde farbenblind geboren und bisher hatte er die Welt nur in Grau-, Weiß- und Schwarztönen gesehen. Mit seiner neuen EnChroma-Brille sah Xavier aber erstmalig Farbe. Seine Begeisterung, als er die Schönheit um sich herum erblickte, war für seine Familie, als würden sie ein Wunder erleben.

Brennende Eitelkeit

Im Februar 1497 zündete ein Mönch namens Girolama Savonarola ein Feuer an. Zuvor hatten er und seine Nachfolger etliche Monate lang Gegenstände gesammelt, von denen sie glaubten, dass sie Menschen dazu verführen könnten, zu sündigen oder ihre religiösen Aufgaben zu vernachlässigen. Unter diesen Gegenständen befanden sich Kunstwerke, Kosmetik, Instrumente und Kleider. An diesem Tag wurden tausende von Prestigeartikeln auf einem öffentlichen Platz in Florenz, Italien zusammengelegt und in Brand gesteckt. Dieses Ereignis erhielt den Namen „Fegefeuer der Eitelkeiten“.

Der Gott aller Menschen

Der damalige Leadsänger Peter Furler von Newsboys beschreibt die Aufführung des Loblieds „He Reigns“. Das Lied malt ein lebhaftes Bild von Gläubigen aus allen Stämmen und Nationen, die sich versammeln, um Gott einmütig anzubeten. Furler bemerkt, dass er immer den Heiligen Geist inmitten der Gläubigen spürte, wenn sie dieses Lied sangen.

Göttlicher Ausweg

Im Agatha-Christie-Krimi Auf doppelter Spur begehen die Protagonisten eine Reihe von Morden. Eigentlich hatten sie nur ein einziges Opfer im Auge, doch um die Tat zu verschleiern, müssen weitere daran glauben. Von Ermittler Hercule Poirot zur Rede gestellt, bekennt einer der Verschwörer: „Eigentlich sollte es nur einen Mord geben.“

Von Heiligen und Sündern

Ehe sie in der Wüste lebte und damit den Fußspuren von Johannes dem Täufer folgte, verbrachte Maria von Ägypten (ca. 344-421 n. Chr.) ihre Jugend, indem sie gesetzeswidrigen Vergnügungen nachjagte und Männer verführte. Am Höhepunkt ihrer schäbigen Karriere, reiste sie nach Jerusalem, um Pilger zu korrumpieren. Stattdessen erlebte sie eine tiefe Überführung von ihren Sünden und lebte anschließend ein Leben der Buße und Einsamkeit in der Wildnis. Marias radikale Verwandlung zeigt das Ausmaß von Gottes Gnade und der wiederherstellenden Macht des Kreuzes.

Das Lied der Schöpfung

Durch akustische Astronomie können Wissenschaftler die Laute des Weltalls hören und den Puls beobachten. Sie fanden heraus, dass die Sterne nicht in der Stille den mysteriösen Nachthimmel umkreisen, sondern Musik erschaffen. Wie die Laute von Buckelwalen existiert die Resonanz von Sternen auf Wellenlängen oder Frequenzen, die vom menschlichen Ohr nicht gehört werden. Aber die Musik der Sterne, der Wale oder anderen Kreaturen verbinden sich, um eine Symphonie zu schaffen, die die Größe Gottes verkündet.

Diese Website verwendet Cookies, um Dir auf Deine persönlichen Interessen zugeschnittene Inhalte bereitzustellen. Indem Du diese Website nutzt und weiter navigierst, akzeptierst Du diese Cookies. Erfahre mehr wie wir Cookies nutzen und wie Du Cookies ausschaltest.