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Artikel von Xochitl Dixon

Unbezahlbare Leben in Christus

Während der verzweifelten Suche nach meinen verlorenen Hochzeits- und Jubiläumsringen liefen mir die Tränen über die Wangen. Nach einer Stunde, in der ich Sofakissen hochgehoben und jeden Winkel unseres Hauses durchkämmt hatte, sagte mein Mann Alan: „Es tut mir leid. Wir werden sie ersetzen.“

Lügen mit Wahrheit

Ich legte meine Bibel auf das Pult und starrte in die aufmerksamen Gesichter, die darauf warteten, dass ich endlich sprach. Ich hatte gebetet und mich vorbereitet. Warum konnte ich nicht reden?

Ein Vermächtnis der Freundlichkeit

Martha war über 30 Jahre lang als Grundschullehrerin tätig. Jedes Jahr sparte sie Geld, um neue Wintermäntel für bedürftige Schüler zu kaufen. Nachdem sie ihren Kampf gegen die Leukämie verloren hatte, feierten wir ihr Leben mit einem Dankgottesdienst. Anstelle von Blumen spendeten die Menschen hunderte von nagelneuen Wintermänteln für die Schüler, die sie liebte und denen sie jahrzehntelang gedient hatte. Viele Menschen erzählten Geschichten über die unzähligen Möglichkeiten, wie Martha andere mit freundlichen Worten und wohlüberlegten Taten ermutigte. Ihre Lehrerkollegen ehrten ihr Andenken drei Jahre lang mit einer jährlichen „Mantelsammlung“, nachdem ihr Leben diesseits der Ewigkeit endete. Ihr Vermächtnis der Güte inspiriert andere immer noch dazu, Bedürftigen großzügig zu dienen.

Hoffnungsvolles Warten

Während unseres einwöchigen Urlaubs bediente uns ein Kellner Namens Anton. Wir kamen mit ihm ins Gespräch, und er dankte Jesus dafür, dass er ihn mit Kathy gesegnet hatte, einer mitfühlenden Ehefrau mit starkem Glauben. Nachdem die beiden ihr erstes Kind bekommen hatten, gab Gott ihnen die Gelegenheit, bei der Pflege ihrer Nichte zu helfen, die das Down-Syndrom hatte. Bald darauf brauchte Antons Schwiegermutter häusliche Pflege.

Der geheime Geber

Christopher war körperlich behindert. Mit der Zeit waren die alltäglichen Aktivitäten für ihn immer schwieriger geworden, dauerten länger und verstärkten seine Schmerzen. Dennoch tat er sein Bestes, um seiner Frau und seinem Kind zu dienen. Passanten sahen, wie er jede Woche einen Rasenmäher vor sich herschob, um seinen Rasen zu mähen.

Erneuerte Blickweise

Nach einer schmerzhaften Operation am linken Auge empfahl mir der Doktor einen Sehtest. Zuversichtlich deckte ich mein rechtes Auge zu und las mit Leichtigkeit jede Zeile auf der Tafel. Als ich mein linkes Auge bedeckte, erschrak ich. Warum hatte ich nicht bemerkt, wie blind ich war?

Gemeinsam arbeiten

Joe arbeitete mehr als zwölf Stunden pro Tag, oft ohne Pausen. Die Gründung eines gemeinnützigen Unternehmens erforderte so viel Zeit und Energie, dass er für seine Frau und seine Kindern kaum Zeit hatte, wenn er nach Hause kam. Nachdem der chronische Stress Joe ins Krankenhaus gebracht hatte, bot ihm ein Freund an, ein Team zu organisieren, das ihm helfen würde. Obwohl er fürchtete, die Kontrolle zu verlieren, wusste Joe, dass er sein gegenwärtiges Tempo nicht halten konnte. Er willigte ein, seinem Freund und Gott zu vertrauen. Er delegierte die Verantwortung an die Gruppe von Menschen, die sie gemeinsam auswählten. Ein Jahr später gab Joe zu, dass die Hilfsorganisation nicht hätte wachsen können, wenn er die Hilfe, die Gott ihm geschickt hatte, abgelehnt hätte.

Auf den Wellen reiten

Während mein Mann den felsigen Strand entlangschlenderte und den hawaiianischen Horizont fotografierte, saß ich auf einem großen Felsen und machte mir Sorgen um einen weiteren medizinischen Rückschlag. Auch wenn mich meine Probleme wieder einholen würden, wenn ich nach Hause zurückkehrte, so brauchte ich in diesem Augenblick Frieden. Ich starrte auf die hereinrollenden Wellen, die sich an den schwarzen, gezackten Felsen brachen. Ein dunkler Schatten unter der Wasseroberfläche fiel mir ins Auge. Ich zoomte mit meiner Kamera heran und konnte die Form als eine Meeresschildkröte identifizieren, die friedlich auf den Wellen ritt. Ihre Brustflossen breiteten sich weit und entspannt aus. Ich drehte mein Gesicht in den salzigen Wind und lächelte.

Das purpurne Schultertuch

Als ich meine Mutter im Krebszentrum betreute, das Hunderte von Kilometern von zu Hause entfernt war, bat ich Menschen für uns zu beten. Als die Monate vergingen, zehrten Isolation und Einsamkeit an meiner Kraft. Wie konnte ich für meine Mutter sorgen, wenn ich meiner körperlichen, mentalen und emotionalen Erschöpfung nachgab?

Sicher und ruhig

Als ein energiegeladenes Vorschulkind, vermied mein Sohn den Nachmittagsschlaf. Ruhig zu sein, führte oft zu einem ungewollten, doch dringend benötigten Nickerchen. So schaukelte er oft auf seinem Sitzplatz, rutschte vom Sofa, flitzte über den Hartholzboden und rollte sich quer durch den Raum, um der Ruhe zu entgehen. „Mami, ich bin hungrig ... ich habe Durst ... ich muss zur Toilette ... ich will eine Umarmung.“

Mach das Licht an

Unser Umzug stand bevor. Unsere erwachsenen Söhne würden zurückbleiben und ich fand ein ganz spezielles Geschenk, um mit ihnen in Kontakt zu bleiben – Freundschaftslampen, die über das Internet verbunden sind und per Fernsteuerung funktionieren. Wenn ich meine Lampe berühre, gehen die Lampen meiner Söhne an und erinnern sie daran, dass ich sie liebe und für sie bete. Egal wie groß die Entfernung zwischen uns ist, wenn sie ihre Lampe berühren, geht auch bei mir das Licht an. Auch wenn nichts in der Welt den persönlichen Kontakt ersetzen kann, ist es doch ermutigend, jedes Mal, wenn wir die Lampe einschalten, daran erinnert zu werden, dass wir geliebt werden und füreinander beten.

Ganz der Vater

Bei einem Ausflug trafen wir eine Frau, die meinen Mann schon als Kind gekannt hat. Sie sah von Alan zu unserem Sohn und meinte: „Er ist seinem Vater wie aus dem Gesicht geschnitten. Die Augen. Das Lächeln. Ja. Genau wie er.“ Sie konnte sich gar nicht beruhigen über die große Ähnlichkeit und meinte sogar, Übereinstimmungen in ihren Persönlichkeiten zu bemerken. Tatsächlich sind die beiden sich in vielem ähnlich. Trotzdem ist mein Sohn nicht das vollkommene Abbild seines Vaters.

Unumstößlicher Glaube

Nachdem Ärzte bei ihrem erstgeborenen Sohn Autismus diagnostiziert hatten, trauerten Diane Dokko Kim und ihr Ehemann um ein kognitiv behindertes Kind, für das sie ein Leben lang sorgen mussten. In ihrem Buch Unbroken Faith gibt sie zu, dass sie mit der Anpassung ihrer Träume und den Erwartungen an die Zukunft zu kämpfen hat. Doch durch diesen schmerzhaften Prozess lernten sie, dass Gott mit ihrem Zorn, ihren Zweifeln und Ängsten umgehen kann. Jetzt, da ihr Sohn das Erwachsenenalter erreicht hat, nutzt Diane ihre Erfahrungen, um Eltern von Kindern mit besonderen Bedürfnissen zu ermutigen. Sie erzählt anderen von Gottes unumstößlichen Verheißungen, grenzenloser Macht und liebevoller Treue. Sie versichert den Menschen, dass er uns die Erlaubnis gibt, zu trauern, wenn wir den Verlust eines Traums, einer Erwartung, eines Weges oder einer Lebenszeit erleben.

Ein Lebensstil der Anbetung

Als ich am Frühstücksbuffet in einem christlichen Konferenzzentrum wartete, betrat eine Gruppe von Frauen den Speisesaal. Ich lächelte und begrüßte eine Frau, die hinter mir in die Schlange trat. Sie erwiderte meinen Gruß und sagte: „Ich kenne Sie.“ Wir löffelten Rühreier auf unsere Teller und versuchten herauszufinden, wo wir uns getroffen hatten. Aber ich war mir ziemlich sicher, dass sie mich mit jemandem verwechselt hatte.

Kein Glanz, nur Herrlichkeit

Wenn ich mir die handgefertigten Weihnachtsschmuckstücke, die mein Sohn Xavier im Laufe der Jahre angefertigt hat, und die jährlichen, nicht zusammenpassenden Kugeln, die ihm die Großmutter geschickt hatte, ansah, konnte ich nicht verstehen, warum ich mit unserer Dekoration nicht zufrieden war. Ich habe immer die Kreativität und die Erinnerungen geschätzt, die jedes Ornament darstellt. Warum also verführte mich der Reiz der Feiertagsauslagen in den Einzelhandelsgeschäften dazu, mir einen Baum zu wünschen, der mit perfekt aufeinander abgestimmten Kugeln, schimmernden Kugeln und Satinbändern geschmückt ist?

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