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Artikel von Xochitl Dixon

Lebe, was du predigst

Ich begann, meinen Söhnen aus der Bibel vorzulesen, als mein Jüngster, Xaver, in den Kindergarten kam. Ich suchte nach lehrreichen Momenten und erzählte ihnen Verse, die auf unsere Lebensumstände zutrafen, und ermutigte sie, mit mir zu beten. Xaver lernte die Bibel ohne Mühe auswendig. Wenn wir in einer Situation waren, in der wir Weisheit brauchten, platzte er mit Versen heraus, die ein helles Licht auf Gottes Wahrheit warfen.

Belastbarer Glaube

Die Häuser in den Dünen am Lake Michigan drohten im Sand zu versinken. Die hochaufragende Wanderdüne bewegte sich immer weiter auf die Häuser zu. Obwohl die Anwohner versuchten, ihre Häuser zu schützen, mussten sie hilflos zusehen, wie ihre Häuser vom Sand verschlungen wurden. Als ein örtlicher Polizist die Aufräumarbeiten an einem zerstörten Haus überwachte, bestätigte er, dass der Prozess nicht hätte verhindert werden können. Egal, wie sehr sich die Hausbesitzer bemühten. Der Standort in den Dünen war nicht sicher.

Was sind wir?

Als ich mit meinem fünfjährigen Sohn die Eisdiele betrat, starrte der Mann hinter der Theke mein Kind an. „Was bist du?“ Seine Frage und sein harscher Tonfall lösten die allzu vertraute Wut und den Herzschmerz aus, die ich als Frau, die nicht in die Stereotypen passte, erlebt hatte. Ich zog Xavier näher heran und wandte mich meinem schwarzen Mann zu, als dieser den Laden betrat. Mit zusammengekniffenen Augen vollendete der Verkäufer schweigend unsere Bestellung.

Wahre Identität

Als meine Freundin die Bilder durchging, die ich von ihr gemacht hatte, wies sie auf die Körperstellen hin, die sie als unvollkommen ansah. Ich bat sie, genauer hinzusehen. „Ich sehe eine wunderschöne und geliebte Tochter des allmächtigen Königs der Könige“, sagte ich. „Ich sehe eine mitfühlendes Kind Gottes, dessen aufrichtige Freundlichkeit, Großzügigkeit und Treue in so vielen Leben einen Unterschied gemacht haben.“ Als ich die Tränen sah, die ihre Wangen herunterliefen, ergänzte ich, „Ich denke, du brauchst ein Diadem!“ Am späteren Nachmittag suchten wir die perfekte Krone für meine Freundin aus, damit sie niemals mehr ihre wahre Identität vergessen würde.

Hoffnung teilen

Als Emma erzählte, wie Gott ihr geholfen hatte, sich als sein geliebtes Kind zu begreifen, erwähnte sie immer wieder Bibelverse. Ich konnte kaum erkennen, wann ihre eigenen Worte anfingen und wo Gottes Wort aufhörte. Als ich meinte, sie sei ja eine wandelnde Bibel, runzelte sie die Stirn. Sie hatte das nicht absichtlich gemacht. Weil sie täglich in ihrer Bibel las, war das, was ihr wichtig war, in ihren Wortschatz übergegangen. Sie freute sich an Gottes Nähe und nutzte jede Gelegenheit, um anderen davon zu erzählen. Doch Emma ist nicht der erste junge Mensch, den Gott gebraucht, um die Begeisterung über sein Wort weiterzugeben.

Leben, um zu dienen

Die zehnjährige Chelsea entdeckte früh, dass Gott die Kunst benutzte, um ihr zu helfen, sich besser zu fühlen, wenn sie traurig war. Als sie herausfand, dass einige Kinder keine Kunstsachen besaßen, wollte sie ihnen helfen. Als es Zeit für ihre Geburtstagsfeier war, bat sie ihre Freunde, ihr keine Geschenke mitzubringen. Stattdessen lud sie sie ein, Kunstzubehör zu spenden und dabei zu helfen, Kisten für Kinder in Not zu füllen.

Wo immer wir anbeten

Lähmende Kopfschmerzen hinderten mich daran, den Gottesdienst in meiner Gemeinde vor Ort zu besuchen – mal wieder. Ich war betrübt um den Verlust des Gemeinschaftsgottesdienstes und sah mir eine Online-Predigt an. Zuerst störten mich die Beschwerden, die ich hatte. Die schlechte Ton- und Videoqualität lenkte mich ab. Aber dann erklang ein vertrautes Kirchenlied. Meine Tränen flossen, während ich sang: Sei Du mir Zuflucht, O Herr meines Herzens; Nichts anderes sollst Du für mich sein, bewahre diesen Schatz; Sei mein guter Gedanke, Tag und Nacht; Wach oder schlafend leuchte mir Deine Gegenwart.“ Ich konzentrierte mich auf Gottes liebevolle Gegenwart und betete ihn an, während ich in meinem Wohnzimmer saß.

Gott weiß, wie wir fühlen

Sarah fühlte sich überfordert und wusste nicht mehr weiter im Kampf ihres Sohnes mit seiner Sucht. „Ich fühle mich schuldig“, sagte sie. „Denkt Gott, ich habe keinen Glauben, wenn ich immer weine, wenn ich bete?“

Ein großartiges Ende

Mein Mann und mein Sohn durchsuchten die Fernsehkanäle auf der Suche nach einem Film, den sie sich ansehen wollten, und entdeckten, dass ihre Lieblingsfilme bereits im Gange waren. Da sie es genossen, die letzten Szenen zu sehen, wurde die Suche zu einem Spiel. Sie schafften es, acht ihrer Lieblingsfilme zu finden. Frustriert fragte ich, warum sie sich nicht einfach einen Film aussuchen würden, den sie von Anfang an sehen wollten. Mein Mann lachte. „Wer liebt nicht ein großartiges Ende?“

Für alle zugänglich

Von einer künstlichen Brücke auf der kleinen Karibikinsel Eleuthera können Besucher den starken Kontrast zwischen dem aufgewühlten dunkelblauen Wasser des Atlantiks und dem ruhigen türkisfarbenen Wasser des Karibischen Meeres bewundern. Im Laufe der Zeit haben Stürme den Landstreifen weggespült, der einst von einem natürlichen Steinbogen markiert wurde. Die Glasfensterbrücke, die heute als Touristenattraktion auf Eleuthera dient, ist bekannt als „die schmalste Stelle der Welt“.

Unbezahlbare Leben in Christus

Während der verzweifelten Suche nach meinen verlorenen Hochzeits- und Jubiläumsringen liefen mir die Tränen über die Wangen. Nach einer Stunde, in der ich Sofakissen hochgehoben und jeden Winkel unseres Hauses durchkämmt hatte, sagte mein Mann Alan: „Es tut mir leid. Wir werden sie ersetzen.“

Lügen mit Wahrheit

Ich legte meine Bibel auf das Pult und starrte in die aufmerksamen Gesichter, die darauf warteten, dass ich endlich sprach. Ich hatte gebetet und mich vorbereitet. Warum konnte ich nicht reden?

Ein Vermächtnis der Freundlichkeit

Martha war über 30 Jahre lang als Grundschullehrerin tätig. Jedes Jahr sparte sie Geld, um neue Wintermäntel für bedürftige Schüler zu kaufen. Nachdem sie ihren Kampf gegen die Leukämie verloren hatte, feierten wir ihr Leben mit einem Dankgottesdienst. Anstelle von Blumen spendeten die Menschen hunderte von nagelneuen Wintermänteln für die Schüler, die sie liebte und denen sie jahrzehntelang gedient hatte. Viele Menschen erzählten Geschichten über die unzähligen Möglichkeiten, wie Martha andere mit freundlichen Worten und wohlüberlegten Taten ermutigte. Ihre Lehrerkollegen ehrten ihr Andenken drei Jahre lang mit einer jährlichen „Mantelsammlung“, nachdem ihr Leben diesseits der Ewigkeit endete. Ihr Vermächtnis der Güte inspiriert andere immer noch dazu, Bedürftigen großzügig zu dienen.

Hoffnungsvolles Warten

Während unseres einwöchigen Urlaubs bediente uns ein Kellner Namens Anton. Wir kamen mit ihm ins Gespräch, und er dankte Jesus dafür, dass er ihn mit Kathy gesegnet hatte, einer mitfühlenden Ehefrau mit starkem Glauben. Nachdem die beiden ihr erstes Kind bekommen hatten, gab Gott ihnen die Gelegenheit, bei der Pflege ihrer Nichte zu helfen, die das Down-Syndrom hatte. Bald darauf brauchte Antons Schwiegermutter häusliche Pflege.

Der geheime Geber

Christopher war körperlich behindert. Mit der Zeit waren die alltäglichen Aktivitäten für ihn immer schwieriger geworden, dauerten länger und verstärkten seine Schmerzen. Dennoch tat er sein Bestes, um seiner Frau und seinem Kind zu dienen. Passanten sahen, wie er jede Woche einen Rasenmäher vor sich herschob, um seinen Rasen zu mähen.

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