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Artikel von Arthur Jackson

Schwer, aber hoffnungsvoll

In einem Peanuts-Comic warb die sehr unternehmungslustige Figur Lucy für „psychiatrische Hilfe“ für fünf Euro. Linus fand den Weg in ihr Büro und bekannte sich zu seinen „tiefen Gefühlen der Depression“. Als er sie fragte, was er gegen seinen Zustand tun könne, antwortete Lucy schnell: „Reiß dich zusammen. Fünf Euro, bitte.“

Deckung bei Gott

Die Heldentaten des amerikanischen Soldaten Desmond Doss, wurden 2016 in dem Kinofilm Hacksaw Ridge verfilmt. Während die innere Überzeugung es Doss verbat, ein Menschenleben zu nehmen, verpflichtete er sich als Rettungssanitäter. Er wollt Leben erhalten, selbst wenn er sein eigenes Leben verlieren könnte. Bei der Verleihung der Tapferkeitsmedaille an Doss am 12. Oktober 1945 hieß es: „Der Obergefreite Doss weigerte sich Deckung zu suchen. Er verblieb mit vielen Verwundeten in dem Gebiet, das unter Beschuss stand, wobei er einen nach dem anderen in Sicherheit brachte ... Er stellte sich bereitwillig dem Beschuss und dem Granatfeuer, um einem Artillerieoffizier beizustehen.“

Gott am Werk

„Gott weint.“ Diese Worte flüsterte Bill Haley zehnjährige Tochter, als sie mit einer Gruppe multikultureller Gläubiger an Jesus im Regen stand. Sie waren zusammengekommen, um zu versuchen, dem Erbe der Rassenunruhen in ihrem Land einen Sinn zu geben. Als sie auf dem Gelände standen, auf dem ehemalige Sklaven begraben worden waren, reichten sie sich die Hände im Gebet. Dann fing plötzlich der Wind an zu wehen und es begann zu regnen. Als der Leiter zur Rassenheilung (Racial Healing) aufrief, wurde der Regen noch heftiger. Die Versammelten glaubten, dass Gott am Werk sei, um Versöhnung und Vergebung zu bringen.

Was bleibt?

Bei Sportveranstaltungen der örtlichen Hochschule war Ted der größte und lauteste der Fans. Ehe eine degenerative Krankheit ihn dahinraffte, war er fast zwei Meter groß und wog um die 150 Kilogramm. Sein legendäres „Blau!“ (die Schulfarbe) riss die ganze Menge mit und trug ihm den Spitznamen „der große Blaue“ ein.

Ein Vermächtnis der Akzeptanz

Glen Kehrein berichtet darüber, wie er nach dem Attentat auf den Pastor und Menschenrechtsaktivisten Dr. Martin Luther King Jr. im Jahr 1968 auf das Dach seines Universitätswohnheims kletterte. Er schreibt, „Das Geräusch der Schüsse prallte unheimlich von den großen Gebäuden hin und her, und schon bald bot meine Dachterrasse einen panoramahaften, aber schrecklichen Ausblick ... Wie um alles in der Welt kam ich [in] ein Kriegsgebiet in der Innenstadt von Chicago?“ Glen lebte von seiner Liebe zu Jesus und zu Menschen, die einen anderen Hintergrund hatten als er. Bis zu seinem Tod im Jahr 2011 leitete er ein Werk in Chicago, das Nahrung, Kleidung, Unterkunft und andere Unterstützung Menschen in Not zur Verfügung stellte.

Betender Ringkampf

Das Leben von Dennis wurde verwandelt, als ihm jemand ein Neues Testament schenkte. Es fesselte ihn, darin zu lesen und das Testament wurde sein ständiger Begleiter. Innerhalb von sechs Monaten geschahen zwei Ereignisse, die sein Leben komplett veränderten. Er vertraute auf Jesus zur Vergebung seiner Sünden, und bei ihm wurde ein Gehirntumor diagnostiziert, nachdem er schwere Kopfschmerzen hatte. Aufgrund der unerträglichen Schmerzen wurde er bettlägerig und konnte nicht mehr arbeiten. In einer schmerzhaften und schlaflosen Nacht schrie er zu Gott. Der Schlaf kam endlich um 4.30 Uhr am Morgen.

Triumph der Vergebung

Max war verzweifelt. Schon lange kämpfte er mit Drogen und sexueller Unmoral. Beziehungen waren darüber kaputtgegangen und sein Gewissen quälte ihn. In seinem Elend stolperte er unangemeldet in eine Kirche und bat um ein Gespräch mit dem Pastor. Es erleichterte ihn, dort seine komplizierte Geschichte erzählen zu können und von Gottes Gnade und Vergebung zu hören.

Stöcke, Ziegeln und Gott

Nachdem sie darüber gebetet hatten, wozu Gott sie in der nächsten Phase ihres Lebens beruft, stellten Mark und Nina fest, dass der Umzug in die Innenstadt das war, was sie tun sollten. Sie kauften ein leerstehendes Haus und die Renovierung war in vollem Gange – dann kam der Sturm. Mark schrieb mir in einer Textnachricht: „Wir hatten heute Morgen eine Überraschung. Der Tornado, der durch die Stadt kam, zerstörte unsere Renovierung – bis hin zu den Grundmauern. Gott hat etwas vor.“

Stärker als Hass

Innerhalb von vierundzwanzig Stunden nach dem tragischen Tod seiner Mutter Sharonda fand sich Chris bei der Äußerung dieser kraftvollen, gnadenvollen Worte wieder: „Liebe ist stärker als Hass.“ Seine Mutter war zusammen mit acht anderen bei einer Bibelstunde am Mittwochabend getötet worden. Was war es, das das Leben dieses Teenagers so geprägt hatte, dass diese Worte aus seinen Lippen und seinem Herzen fließen konnten? Chris glaubt an Jesus, den seine Mutter „von ganzem Herzen geliebt“ hatte.

Versprechen halten

Ergriffen von der Schwere der Versprechen, die er Isabella gab, stotterte Jonathan, als er sein Eheversprechen wiederholte. Er dachte: „Wie kann ich diese Versprechen geben, ohne zu glauben, dass man sie halten kann? Er überstand die Zeremonie, aber die Schwere seiner Verpflichtungen blieb. Nach dem Empfang führte Jonathan seine Frau in die Kapelle, wo er mehr als zwei Stunden lang betete, dass Gott ihm helfen möchte, sein Versprechen, Isabella zu lieben und für sie zu sorgen, zu halten.

Sprich!

Emma rief ihrem Mitarbeiter im Restaurant zu: „Da ist der Mann! Da ist der Mann!“ Sie bezog sich auf Martin, der ihr unter anderen Umständen zum ersten Mal begegnete. Während er sich um den Rasen seiner Kirche kümmerte, veranlasste ihn der Heilige Geist, ein Gespräch mit einer Frau zu beginnen, die eine Prostituierte zu sein schien. Ihre Antwort, als er sie in die Kirche einlud, war: „Weißt du, was ich tue? Sie würden mich dort nicht haben wollen.“ Als Martin ihr von der Liebe Jesu erzählte und ihr seine Macht zusicherte, ihr Leben zu verändern, liefen Tränen über ihr Gesicht. Jetzt, einige Wochen später, arbeitete Emma in einer neuen Umgebung, ein lebendiger Beweis für die Kraft Jesu, Leben zu verändern.

Vertrauen

Dreihundert Kinder saßen frisch gewaschen am Frühstückstisch und das Dankgebet wurde gesprochen. Aber da war nichts zu essen! Für den Missionar und Waisenhausleiter Georg Müller (1805-1898) keine ungewöhnliche Situation. Hier bot sich wieder einmal Gelegenheit zu erleben, wie Gott versorgt. Ein paar Minuten nach Müllers Gebet stand ein Bäcker vor der Tür. Er hatte in der Nacht nicht schlafen können und irgendwie gespürt, dass die Waisenkinder Brot brauchten, und brachte drei Bleche voll. Kurz darauf erschien der Milchmann. Sein Wagen war direkt vor dem Waisenhaus zusammengebrochen, damit die Milch nicht schlecht wurde, bot er sie Müller an.

Sanfte Korrektur

Das frühlingshafte Wetter war wohltuend und meine Reisebegleitung in Gestalt meiner Frau auch. Doch die schönen Gefühle hätten schnell in einer Katastrophe enden können, hätte ich das rotweiße Warnschild nicht gesehen, das mir sagte, ich würde in die falsche Richtung fahren. Weil ich nicht weit genug eingeschlagen hatte, sah ich mich plötzlich diesem „Einfahrt verboten“-Schild gegenüber. Ich korrigierte blitzschnell den Fehler, aber beim Gedanken, was meiner Frau, mir selbst oder anderen hätte passieren können, wenn ich das Schild ignoriert hätte, lief es mir kalt den Rücken hinunter.

Seine Narben

Nach meinem Gespräch mit Jannik kam mir in den Sinn, warum sein bevorzugter Gruß ein Fauststoß und kein Handschlag war. Ein Handschlag hätte die Narben an seinem Handgelenk freigelegt - das Ergebnis seiner Versuche, sich selbst zu verletzen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass wir unsere äußeren oder inneren Wunden verstecken, die uns durch andere oder auch uns selbst zugefügt wurden.

Schuldentilger

Sprachlos ist nur ein Wort, das die Reaktion der Menschenmenge bei der Universitätsabschlussfeier beschreibt. Der Sprecher hatte soeben verkündet, dass er und seine Familie Millionen Euro spenden würden, um die Studentenschulden des gesamten Abgangsjahrganges zu bezahlen. Ein Student, mit knapp 90.000 Euro an Studentenschulden, war einer von den überwältigten Abgängern, die ihre Freude mit Tränen und Rufen bekundeten.

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