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Artikel von Debbi Fralick

Die Zeichen deuten

„Es kommt bestimmt.“ Nick war ungewöhnlich früh wach und wollte unbedingt einen Blick auf die HMS Queen Elizabeth werfen, das Flaggschiff der Royal Navy, das Gerüchten zufolge auf dem Weg zu uns war. Obwohl die Schiffe der Navy in Nicks Schiffsverfolgungs-App nicht auftauchten, hatte er eine ganze Reihe kleinerer Schiffe im Anflug gesehen. Also gingen wir trotz der unmenschlichen Uhrzeit alle in unseren Garten, um zu warten. Und tatsächlich: Wenig später tauchte das größte Kriegsschiff der Royal Navy mit einer Reihe anderer Schiffe auf und fuhr direkt an unserem Haus vorbei. Was für ein Anblick! Und wir hätten alle geschlafen, wenn Nick nicht wachsam gewesen wäre und die Zeichen beobachtet hätte.

Kleinigkeiten

Als ich mit meinem Hund an der Küste spazieren ging, war ich ganz versunken in das Sammeln von Strandgut. Glitzerndes Meeresglas, weiches, gewundenes Treibholz und kleine Kieselsteine füllten bald meine Taschen. Doch während ich so verweilte, stieg die Flut langsam an und zwang mich, durch tieferes Wasser und über rutschige Felsen zu navigieren. Ich war verzweifelt, und versuchte, nicht den Halt oder meinen Hund zu verlieren.

Offene Ohren

„Wir müssen alle nur das glauben, womit wir uns wohlfühlen“, schloss meine fröhliche, gutmütige Kollegin unsere Diskussion in der Mittagspause. Ich arbeitete damals in einem Hotel und war von Menschen mit dieser Art von Weltanschauung umgeben. Wann immer ich über Jesus sprach, zogen sie eine Mauer hoch.

Einfach nur sein

„Deine Mutter kam heute vorbei, aber es war seltsam – sie hat mir nicht gesagt, was sie wollte.“ Robert runzelte die Stirn: „Hast du sie nicht hereingebeten?“

Wahre Zugehörigkeit

Als ich sie fand, war sie hungrig, schmuddelig und miaute verzweifelt nach Aufmerksamkeit. Eine Katzentoilette, etwas Futter und eine hohe Tierarztrechnung später fand Elma bei uns ihr neues Zuhause.

Keine Heilung ohne Blut

„Ohne Blut gibt es keine Heilung.“

Das Ende der Suche

Beim Stöbern in einem Wohltätigkeitsladen entdeckte Hannah, meine Tochter, ein Hochzeitskleid. Sie probierte es an. Der ganze Laden erstarrte. Es war perfekt. „Mama?“, strahlte sie mich an. „Wie findest du es?“

Schmecken, was gut ist

„Soll ich Essen machen?“ Keine vernünftige Frau würde dieses Angebot ablehnen. Aber dieses Mal wünschte ich, ich hätte es getan.

Ein vertrauenswürdiger Name

An einer Autobahnraststätte hörte Russell panische Hilfeschreie. Ein Mann erlitt einen schweren Herzstillstand und brauchte sofortige Hilfe. Russell übernahm die Kontrolle über die Situation, gab Anweisungen und führte Wiederbelebungsmaßnahmen durch, bis die Sanitäter eintrafen.

Glauben und Bananen

Während des ersten Lockdowns im Vereinigten Königreich im Jahr 2020 legten die Menschen angesichts der Warnungen vor einer Lebensmittelknappheit Vorräte mit verschiedenen Lebensmitteln an. Doch die überquellenden Schalen mit Bananen wurden irgendwann braun und matschig. Schon bald stiegen die Suchanfragen nach Bananenbrot im Internet um 525 Prozent an, und auf Instagram wurden über 45.000 Bilder von Broten gepostet.

Unsere Bestimmung

Als ich mein Leben Christus übergab, verblasste mein Wunsch nach einer künstlerischen Laufbahn. Stattdessen besuchte ich die Bibelschule mit dem Ziel, Missionar zu werden. Dort wurde ich gebeten, drei große Wandgemälde auf dem Campus zu malen. Gott benutzte die Bibelschule, um mir meinen Start als Künstlerin zu ermöglichen! Jedes Mal, wenn ich jetzt Wandbilder male, bete ich darum, dass sich mir auch die Gelegenheit bietet, Christus weiterzugeben. Es stellte sich heraus, dass Kunst und Mission gar nicht so verschieden sind.

Lass meinen Namen nicht meine Geschichte sein

Nachdem ich meinen Mann geheiratet hatte, musste ich mit ansehen, wie er sich immer wieder dafür entschuldigte, wer er war. Die Leute sagten, er sei zu direkt, zu frech – einfach zu sehr Russell. Sie schienen nicht zu bemerken, dass er warmherzig, nachdenklich und sensibel ist. Ihre Bemerkungen verletzten ihn zutiefst.

Ausreichende Gnade

Meine Freundin Martha und ich wollten zu einer Missionsreise nach Ãœbersee fliegen. Aber der Stress fraß mich auf. Mein Mann und ich hatten fünf Tage Zeit, uns etwas einfallen zu lassen, bevor unsere Familie obdachlos wurde. Da Martha meine Situation kannte, fragte sie mich: „Was ist das absolut Schlimmste, was passieren könnte?“ Ich beschrieb das beunruhigendste und absurdeste Szenario, dass ich mir vorstellen konnte. Ihre nächste Frage erschütterte mich: „Glaubst du, dass Gott dir dafür seine Gnade schenken würde?“

Die falsche Straße

„Wir waren in einer FKK-Kolonie“, verkündete meine Tochter, als sie aus dem Urlaub bei der Familie einer Freundin nach Hause kam. „Wir haben einen Park gesucht“, murmelte der Vater ihrer Freundin verlegen. „Das Schlimmste war, dass ich nirgends umdrehen konnte. Wir sind an immer mehr nackten Menschen vorbeigekommen, bis ich endlich etwas gefunden habe!“ Er war sichtlich beschämt und entschuldigte sich mehrmals dafür, dass er unser Kind mehr ausgesetzt hatte, als wir erwartet hatten.

Königliche Begegnung

Queen Elizabeth würde kommen! Mein Mann, Geistlicher bei der Marine, berichtete mir, dass sie als Ehrengast bei der Geburtstagsfeier seines Schiffes dabei sein würde, zu der auch er eingeladen war. Das bedeutete, dass er sich entsprechend anziehen, die Hofetikette lernen und auf Sicherheitskontrollen vorbereitet sein musste.