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Articles by Leslie Koh

Lebenstraining

Mein Training für den Langstreckenlauf lief nicht gut. Vor allem der letzte Lauf war enttäuschend. Die meiste Zeit konnte ich nur gehen und einmal musste ich mich sogar hinsetzen. Ich kam mir vor wie ein Versager.

Zutrittsberechtigt

Auch wenn es nur eine Nachbildung ist, so weckt die im Süden Israels nachgebaute Stiftshütte doch Ehrfurcht in ihren Besuchern. Originalgetreu nachgebaut und so nah wie möglich den Schilderungen in 2.Mose 25-27 folgend (allerdings ohne das Gold und das Akazienholz), steht sie in der Wüste Negev.

Wie der Vater

Wie oft haben wir schon beobachtet, wie der kleine Junge im Auto so tut, als sitze er hinter dem Steuerrad, und dabei seinen Papa beobachtet, um jede Bewegung nachzumachen. Und wir finden das niedlich.

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Den Lauf vollenden

Bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio erregten zwei Läuferinnen des 5000-Meter-Laufs die Aufmerksamkeit der ganzen Welt. Nach etwa 3200 Metern stießen Nikki Hamblin aus Neuseeland und Abbey D’Agostino aus den USA zusammen und stürzten. Abbey war schnell wieder auf den Beinen und half Nikki, hochzukommen. Kurz darauf schwächelte Abbey, weil sie sich beim Sturz offensichtlich verletzt hatte. Nun blieb Nikki stehen und ermunterte sie zum Weiterlaufen. Als Abbey schließlich über die Ziellinie stolperte, wartete Nikki bereits auf sie und nahm sie in die Arme. Ein schönes Bild gegenseitiger Hilfe!

Das beste Teil

„Sein Stück ist größer als meins!“ Als Kinder haben meine Brüder und ich oft darüber gestritten, wer das größte Stück von Mutters Kuchen bekommen hatte. Einmal beobachtete unser Vater uns mit gerunzelter Stirn. Dann reichte er Mama seinen Teller, strahlte sie an und sagte: „Bitte, gib mir ein Stück so groß wie dein Herz.“ Meine Brüder und ich schauten mit offenem Mund zu, wie Mama lachte und ihm ein riesengroßes Stück gab.

Schau auf den Dirigenten

Joshua Ball, der weltberühmte Geiger, hat seine ganz spezielle Methode, das vierundvierzigköpfige Orchester der Academy of St. Martin in the Fields zu dirigieren. Er benutzt keinen Taktstock, sondern seine Stradivari, auf der er gleichzeitig auch spielt. In einem Radiointerview sagte er: „Auch beim Spielen kann ich ihnen alle möglichen Anweisungen und Zeichen geben, die sie, denke ich, nur in diesem Moment verstehen. Wenn ich die Geige senke oder eine Augenbraue hebe oder wie ich den Bogen ziehe, sie wissen genau, welchen Klang ich aus dem Orchester hören will.“