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Artikel von Tim Gustafson

Mitten in der Krise

Als Marc noch ein Kind war, rief der Vater einmal die ganze Familie zusammen. Das Auto war kaputt und das Geld reichte nur noch bis zum Monatsende. Marcs Vater betete. Dann forderte er die Familie auf, mit Gottes Hilfe zu rechnen.

Das Dreirad und die Schlange

Jahrelang habe ich eine Geschichte aus meiner Kindheit in Ghana erzählt. So, wie ich mich erinnerte, hatte mein Bruder unser altes Stahldreirad auf einer kleinen Kobra abgestellt. Das Rad war für die Schlange zu schwer, und so blieb sie unter dem Vorderrad gefangen.

Die Wende

Bei der Beerdigung eines alten Kriegsveteranen ließ sich der Pastor darüber aus, wo die Toten sind. Doch anstatt den Zuhörern zu sagen, wie sie Gott finden, spekulierte er über Dinge, von denen in der Bibel nirgends die Rede ist. „Wo bleibt hier die Hoffnung?“, fragte ich mich.

Das Bekenntnis

David Foster Wallace, der amerikanische Autor und Hochschullehrer, war entsetzt über die Arbeiten seiner Studenten. Als er überlegte, wie er ihre Schreibfähigkeit verbessern könnte, fragte er sich, warum die Studenten auf jemanden hören sollten, der „so eingebildet, engstirnig, selbstgerecht und herablassend“ war wie er selbst. Er erkannte, dass er selbst ein Problem hatte.

Davongekommen?

Im Juni 2004 erhielt die kanadische Langläuferin Beckie Scott in Vancouver eine olympische Goldmedaille. Das ist deshalb erwähnenswert, weil die Winterspiele im Jahr 2002 stattfanden—in Amerika. Scott hatte hinter zwei anderen nur Bronze gewonnen. Doch diese beiden wurden Monate später disqualifiziert, nachdem herausgekommen war, dass sie gedopt waren.

Abkürzungen

Nancy sah seufzend zum Fenster hinaus. Sonne und Regen hatten in den gepflegten Blumenbeeten ihrer Freundin ein farbenfrohes Bild hervorgezaubert.

Schweigen

Langsam fuhr der Lastwagen mit Hilfsgütern an den verwitterten Hütten vorbei. Plötzlich kam ein gemauertes Haus in Sicht. Es gehörte dem Bürgermeister. Doch er wohnte nicht hier, sondern in seiner Luxuswohnung in der Stadt, während die Bevölkerung kaum das Lebensnotwendigste hatte.

Was wollen wir?

„V on Ross und Wagen bis zum Mann auf dem Mond habe ich alles miterlebt“, sagte der alte Mann. „Aber ich hätte nie gedacht, wie schnell das geht.“

Nicht ein Sperling

Meine Mutter, ihr ganzes Leben lang so würdevoll und auf sich bedacht, lag nun von Altersschwäche gekennzeichnet auf dem Sterbebett. Das Atmen fiel ihr schwer und ihr Zustand stand in krassem Kontrast zu dem herrlichen Frühlingstag, der auf der anderen Seite der Fensterscheiben lockte.

Gott verteidigen

Die Anti-Gott-Aufkleber erregten die Aufmerksamkeit eines Universitätsprofessors. Er war früher selbst Atheist und meinte, der Autobesitzer wollte damit vielleicht die Christen ärgern. „Leider erhält der Atheist oft genau die Reaktion, die er erwartet.“

Nur eine Berührung

Kiley war begeistert über die Gelegenheit, in einem ostafrikanischen Land bei einem medizinischen Einsatz mitzumachen. Aber ihr war auch ein wenig unwohl. Sie hatte keine große Erfahrung. Aber bei der Betreuung konnte sie sicher helfen.

Schenken will gelernt sein

Ein Pastor forderte seine Gemeinde auf, den Satz: „Für ihn würde ich mein letztes Hemd geben“ einmal ganz wörtlich zu nehmen. „Was würde passieren, wenn wir unsere Mäntel ausziehen und den Bedürftigen geben würden?“, fragte er. Dann nahm er seinen eigenen Mantel und legte ihn vorne nieder. Dutzende folgten seinem Beispiel. Es war Winter und die Heimfahrt war für manche etwas ungemütlich. Doch für Dutzende andere wurde es etwas wärmer.

Kossi zeigt Mut

Während Kossi darauf wartete, im Mono-Fluss in Togo getauft zu werden, hob er eine holzgeschnitzte Figur auf, die seine Familie seit Generationen angebetet hatte, und warf sie ins Feuer. Die besten Hühner sollten ab jetzt nicht mehr diesem Götzen geopfert werden.

Zwei Bilder

Stolz zeigte die Großmutter im Foyer der Gemeinde die zwei gerahmten Fotos herum. Auf dem einen war ihre Tochter, daheim in Burundi; auf dem anderen der Enkel, den die Tochter vor kurzem zur Welt gebracht hatte. Aber der Säugling lag nicht in den Armen seiner Mutter. Sie war bei der Geburt gestorben.

Mein ganzes Leben

Dem jungen Isaac Watts gefiel die Musik in seiner Gemeinde nicht. Sein Vater forderte ihn auf, doch etwas Besseres zu schaffen. Isaac tat es. Sein Lied „Schau ich zu deinem Kreuze hin“ gilt als der bekannteste englische Choral und wurde in viele andere Sprachen übersetzt.

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Eine andere Art von Liebe

Eine meiner Lieblingsgemeinden hat vor ein paar Jahren mit dem Dienst an ehemaligen Häftlingen begonnen, die wieder in der Gesellschaft Fuß fassen wollten. Inzwischen blüht sie und wird von Menschen unterschiedlichster Herkunft besucht. Ich liebe diese Gemeinde, weil ich in ihr sehe, wie ich mir den Himmel vorstelle—voll der verschiedensten Menschen, Sünder, denen vergeben wurde und die nun durch die Liebe Jesu zusammengehalten werden.

Ein sicherer Ort

Zusammen mit meiner Tochter wollte ich zu einem größeren Familientreffen fahren. Weil sie etwas nervös war wegen der langen Fahrt, bot ich ihr an, dass ich fahren könnte. „Gut“, erwiderte sie. „Aber lass uns mein Auto nehmen. Kannst du es fahren?“ Ihr Auto ist etwas geräumiger als mein kleines. Deshalb fragte ich zurück: „Ist dir meins zu eng?“ „Nein“, entgegnete sie. „Aber mein Auto ist mein Zufluchtsort. Irgendwie fühle ich mich darin sicherer.“

Schönheit ohne Ende

Ich liebe den Grand Canyon. Wenn ich an seinem Rand stehe, erkenne ich jedes Mal neue Aspekte von Gottes schöpferischer Hand, die mir den Atem rauben.