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Artikel von Tim Gustafson

Schweigen

Langsam fuhr der Lastwagen mit Hilfsgütern an den verwitterten Hütten vorbei. Plötzlich kam ein gemauertes Haus in Sicht. Es gehörte dem Bürgermeister. Doch er wohnte nicht hier, sondern in seiner Luxuswohnung in der Stadt, während die Bevölkerung kaum das Lebensnotwendigste hatte.

Was wollen wir?

„V on Ross und Wagen bis zum Mann auf dem Mond habe ich alles miterlebt“, sagte der alte Mann. „Aber ich hätte nie gedacht, wie schnell das geht.“

Nicht ein Sperling

Meine Mutter, ihr ganzes Leben lang so würdevoll und auf sich bedacht, lag nun von Altersschwäche gekennzeichnet auf dem Sterbebett. Das Atmen fiel ihr schwer und ihr Zustand stand in krassem Kontrast zu dem herrlichen Frühlingstag, der auf der anderen Seite der Fensterscheiben lockte.

Gott verteidigen

Die Anti-Gott-Aufkleber erregten die Aufmerksamkeit eines Universitätsprofessors. Er war früher selbst Atheist und meinte, der Autobesitzer wollte damit vielleicht die Christen ärgern. „Leider erhält der Atheist oft genau die Reaktion, die er erwartet.“

Nur eine Berührung

Kiley war begeistert über die Gelegenheit, in einem ostafrikanischen Land bei einem medizinischen Einsatz mitzumachen. Aber ihr war auch ein wenig unwohl. Sie hatte keine große Erfahrung. Aber bei der Betreuung konnte sie sicher helfen.

Schenken will gelernt sein

Ein Pastor forderte seine Gemeinde auf, den Satz: „Für ihn würde ich mein letztes Hemd geben“ einmal ganz wörtlich zu nehmen. „Was würde passieren, wenn wir unsere Mäntel ausziehen und den Bedürftigen geben würden?“, fragte er. Dann nahm er seinen eigenen Mantel und legte ihn vorne nieder. Dutzende folgten seinem Beispiel. Es war Winter und die Heimfahrt war für manche etwas ungemütlich. Doch für Dutzende andere wurde es etwas wärmer.

Kossi zeigt Mut

Während Kossi darauf wartete, im Mono-Fluss in Togo getauft zu werden, hob er eine holzgeschnitzte Figur auf, die seine Familie seit Generationen angebetet hatte, und warf sie ins Feuer. Die besten Hühner sollten ab jetzt nicht mehr diesem Götzen geopfert werden.

Zwei Bilder

Stolz zeigte die Großmutter im Foyer der Gemeinde die zwei gerahmten Fotos herum. Auf dem einen war ihre Tochter, daheim in Burundi; auf dem anderen der Enkel, den die Tochter vor kurzem zur Welt gebracht hatte. Aber der Säugling lag nicht in den Armen seiner Mutter. Sie war bei der Geburt gestorben.

Mein ganzes Leben

Dem jungen Isaac Watts gefiel die Musik in seiner Gemeinde nicht. Sein Vater forderte ihn auf, doch etwas Besseres zu schaffen. Isaac tat es. Sein Lied „Schau ich zu deinem Kreuze hin“ gilt als der bekannteste englische Choral und wurde in viele andere Sprachen übersetzt.

Kleine Katzen, kleine Lügen

Mama sah gerade noch, wie der vierjährige Elias sich von den neugeborenen Kätzchen entfernte. Sie hatte ihm gesagt, er sollte sie nicht berühren. „Hast du die Kätzchen angefasst, Elias?“, fragte sie.

Tod dem Zweifel

Wir kennen ihn als Thomas, den Zweifler (siehe Joh. 20,24-29), aber die Bezeichnung ist nicht ganz fair. Wer von uns hätte denn wirklich geglaubt, dass unser hingerichteter Führer auferstehen würde? Wir können ihn genauso gut den „mutigen Thomas“ nennen. Schließlich hatte er beachtlichen Mut gezeigt, als Jesus sich ganz bewusst auf den Weg begab, der zu seinem Tod führen würde.

Der passende Aufzug?

Verschmitzt schaute der 4-Jährige unter der Kapuze seines liebsten Sweatshirts hervor, dem mit der Krokodilkapuze und dem Kiefer aus Plüsch, der aussah, als habe er seinen Kopf verschlungen! Die Mutter war entsetzt. Man wollte Bekannte besuchen, die man lange nicht mehr gesehen hatte, und einen guten Eindruck machen.

Allzu menschlich

In den Texten des englischen Schriftstellers Evelyn Waugh kam viel von seinen Schwächen zum Ausdruck. Auch als er Christ geworden war, hörten seine Probleme nicht auf. Eine Frau fragte ihn einmal: „Mr. Waugh, wie können Sie sich so verhalten und immer noch Christ nennen?“ „Madam“, erwiderte er, „vielleicht bin ich so schlecht, wie Sie sagen. Aber glauben Sie mir, wäre ich nicht fromm, wäre ich kaum ein Mensch zu nennen.“

Multiplizierte Liebe

Es sah nicht gut aus, als bei einer Frau aus Karins Gemeinde eine Motoneuron-Erkrankung festgestellt wurde. Diese brutale Krankheit greift Nerven und Muskeln an und führt schließlich zu völliger Lähmung. Die Versicherung wollte keine Hauspflege zahlen. Den Gedanken, seine Frau in ein Heim zu geben, konnte der Ehemann allerdings auch nicht ertragen.

Eine persönliche Geschichte

Ein nur wenige Stunden altes Baby wurde in der Krippe einer Krippenszene vor einer New Yorker Kirche abgelegt. Eine junge verzweifelte Mutter hatte den Kleinen warm eingepackt und an einem Ort hinterlassen, wo er gefunden werden würde. Anstatt sie zu verurteilen, sollten wir dankbar sein, dass das Baby eine Chance zum Leben hat.

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Harmonisch

Unsere Enkelin spielt im Schulorchester. Beim letzten Konzert war ich beeindruckt, wie gut das Zusammenspiel der 11-und 12-Jährigen klappte. Hätten die einzelnen als Solisten auftreten wollen, hätten sie nicht erreicht, was das Orchester als Gesamtkörper schaffte. Holzbläser, Trompeten und Schlaginstrumente spielten ihre Stimmen und was herauskam, war fantastische Musik!

Schweigen

Langsam fuhr der Lastwagen mit Hilfsgütern an den verwitterten Hütten vorbei. Plötzlich kam ein gemauertes Haus in Sicht. Es gehörte dem Bürgermeister. Doch er wohnte nicht hier, sondern in seiner Luxuswohnung in der Stadt, während die Bevölkerung kaum das Lebensnotwendigste hatte.

Ein Becher des Trostes

Eine Freundin hatte mir per Post aus ihren handgefertigten Töpferwaren etwas geschickt. Beim Öffnen des Pakets stellte ich fest, dass die schönen Stücke beim Transport beschädigt worden waren. Einer der Becher war in ein paar große Teile und viele kleine Scherben zerbrochen.