Monat: August 2020

Leben mit Ziel

„Wir fahren in Urlaub!“, erklärte meine Frau begeistert unserem dreijährigen Enkelsohn Austin, als wir das Auto aus der Einfahrt lenkten. Der Kleine sah sie nachdenklich an und meinte: „Ich gehe nicht in Urlaub. Ich gehe in die Mission!“

Ein Name von Gott

Sturmflut. Superwoman. Schnellstart. So werden ein paar der Betreuer bei der Freizeit genannt, die unsere Familie jeden Sommer besucht. Die Spitznamen gehen oft auf einen peinlichen Zwischenfall, eine seltsame Gewohnheit oder ein besonderes Hobby zurück.

Im Rang

„Im Rang“, so sagt man von den Teilnehmern an einem Wettkampf, die sich zwar qualifiziert haben, aber nicht unter den Besten sind. So ging es im Mai 1970 dem amerikanischen Rennfahrer Steve Krisiloff. Er hatte bei den Vorrunden für das Indianapolis 500-Rennen keine gute Zeit gefahren, sondern war sogar der Langsamste von allen. Dennoch reichte seine Zeit, um an der Hauptrunde teilzunehmen.

Zeit-Reise

Über eine Million junger Menschen nehmen jedes Jahr am internationalen Wettbewerb im Briefeschreiben teil. 2018 lautete das Thema: „Stell dir vor, du bist ein Brief, der durch die Zeit reist. Welche Botschaft willst du deinen Lesern übermitteln?“

Sein Tod bringt Leben

Bei ihrem Einsatz für die Menschen im schlimmsten Gefängnis von Südafrika erlebte Joanna Flanders-Thomas immer wieder, wie Gottes Kraft Herzen verändern kann. Philip Yancey schreibt über sie: „Joanna begann damit, dass sie die Gefangenen täglich besuchte und ihnen die schlichte Botschaft von Vergebung und Versöhnung brachte. Sie gewann ihr Vertrauen, brachte sie dazu, von ihrer verkorksten Kindheit zu erzählen, und zeigte ihnen, wie man auf bessere Weise mit Konflikten umgehen kann. Im Jahr, ehe sie ihre Besuche begann, verzeichnete das Gefängnis 279 Gewalttaten an Häftlingen oder Wärtern. Im folgenden Jahr waren es zwei.“

Loslassen

„Ihr Vater liegt im Sterben“, sagte die Hospizschwester. „Im Sterben liegen“ bezeichnet die letzte Phase des Sterbeprozesses und fühlt sich so an, als wäre man ganz allein auf einer Einbahnstraße unterwegs. An Vaters letztem Tag saß ich mit meiner Schwester an seinem Bett. Wir wussten nicht, ob er uns noch hörte. Wir küssten seinen kahlen Kopf und sprachen ihm Verheißungen Gottes zu. Wir sangen „Bleibend ist deine Treu“ und lasen Psalm 23. Wir sagten ihm, wie lieb wir ihn hätten, und dankten ihm dafür, dass er unser Vater war. Wir wussten, dass er gern bei Jesus sein wollte, und sagten ihm, dass er gehen dürfe. Das auszusprechen war der erste schmerzliche Schritt des Loslassens. Ein paar Minuten später wurde er freudig in die ewige Heimat aufgenommen.

Auf den Wegen des Vaters

In den 1960er Jahren erwarben ein paar Afroamerikaner in Chicago eine Reihe von Häusern. Der Kaufvertrag war eine Mischung aus Eigentümer- und Mieterpflichten, das heißt, die Käufer hatten dabei keine Vorteile. Wenn sie eine einzige Ratenzahlung verpassten, verloren sie die Anzahlung, alle bereits geleisteten Ratenzahlungen und das Haus selbst. Skrupellose Geschäftsleute verkauften zu überhöhten Preisen und wenn die Leute nicht zahlen konnten, wurden sie vor die Tür gesetzt. Die nächste Familie schloss einen Vertrag ab und die Sache wiederholte sich.

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