Monat: Januar 2021

Eine Zukunft

Im Jahr 1994, als Südafrika den Übergang von einer durch die Apartheid (erzwungene Rassentrennung) geprägten Regierung zu einer Demokratie vollzog, stand es vor der schwierigen Frage, wie es mit den unter der Apartheid begangenen Verbrechen umgehen sollte. Die Führer des Landes konnten die Vergangenheit nicht ignorieren, aber allein durch die Verhängung harter Strafen für die Schuldigen riskierten sie, die Wunden des Landes zu vertiefen. Wie Desmond Tutu, der erste schwarze anglikanische Erzbischof Südafrikas, in seinem Buch „No Future Without Forgiveness“ (Keine Zukunft ohne Vergebung) erklärte: „Wir hätten sehr wohl Gerechtigkeit, vergeltende Gerechtigkeit und ein in Asche liegendes Südafrika haben können.“

Unseren Mut tragen

Andrew lebt in einem Land, das dem Evangelium gegenüber verschlossen ist. Als ich ihn fragte, wie er seinen Glauben geheim hält, sagte er, er tue es nicht. Er trägt einen Knopf, der für seine Kirche wirbt, und wann immer er verhaftet wird, sagt er der Polizei, dass „auch sie Jesus brauchen“. Andrew hat Mut, weil er weiß, wer auf seiner Seite ist.

Atemlos

In meiner Nähe gibt es einen Heimwerkerladen, der in einer seiner Abteilungen einen großen grünen Knopf hat. Wenn kein Assistent anwesend ist, drückt man den Knopf, wodurch eine Zeitschaltuhr gestartet wird. Wird man nicht innerhalb einer Minute bedient, erhält man einen Rabatt auf seinen Einkauf.

Ein mächtiger Strom

Unter den vielen Exponaten und Artefakten, die die harte Realität der Sklaverei und ihrer Folgen im Nationalmuseum für afroamerikanische Geschichte und Kultur in Washington DC erkunden, war ich dankbar, den Contemplative Court (Platz der Besinnung) zu entdecken. Dieser ruhige Raum zeichnet sich durch Wände aus Bronzeglas aus und von der Decke regnet Wasser in einen Pool.

Endlich frei

Während des zermürbenden Bürgerkriegs im Libanon war der britische Journalist John McCarthy fünf Jahre lang dort eine Geisel. Doch es dauerte 20 lange Jahre bis er den Mann traf, der seine Freilassung ausgehandelt hatte. Als McCarthy schließlich den UN-Beauftragten Giandomenico Picco traf, sagte McCarthy einfach: „Danke für meine Freiheit!“ Seine aufrichtigen Worte hatten großes Gewicht, denn Picco hatte während gefährlicher Verhandlungen sein eigenes Leben riskiert, um McCarthy und anderen die Freiheit zu sichern.

Das innere Problem

Vor einigen Jahren fing ein Specht an, auf die Außenverkleidung unseres Hauses zu klopfen. Wir dachten, das Problem sei nur äußerlich. Dann, eines Tages, kletterten mein Sohn und ich auf eine Leiter auf den Dachboden, nur um einen Vogel an unseren erschrockenen Gesichtern vorbeifliegen zu sehen. Das Problem war schlimmer als wir vermutet hatten: Er war in unserem Haus.

Dominoeffekt

Die kleine Bibelschule im Norden Ghanas sah nicht beeindruckend aus – ein Gebäude aus Betonsteinen nur mit einem Blechdach und eine Handvoll Studenten. Dennoch gab Bob Hayes alles für diese Studenten. Er gab ihnen Führungsrollen und ermutigte sie, trotz ihrer gelegentlichen Zurückhaltung zu predigen und zu lehren. Bob ist vor Jahren gestorben, aber in ganz Ghana sind Dutzende von blühenden Gemeinden, Schulen und zwei weitere Bibelschulen entstanden – alle von Absolventen dieser kleinen Schule gegründet.

Alles aufgeben

Zwei Männer, an die man sich erinnert, weil sie anderen in Jesus Namen dienten, verließen ihre Karriere in der Kunst, um sich dort zu engagieren, wohin Gott sie – wie sie glaubten – berufen hatte. James O. Fraser (1886-1938) beschloss, nicht weiter als Konzertpianist in England zu arbeiten, sondern dem Volk der Lisu in China zu dienen, während der Amerikaner Judson Van DeVenter (1855-1939) sich dafür entschied, Evangelist zu werden, anstatt eine künstlerische Karriere zu verfolgen. Später schrieb er die Hymne „I Surrender All“ (Alles will ich Jesu weihen).

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