Monat: Februar 2013

Ein kleines Opfer

Ostern rückt näher und ich denke an das Opfer, das Jesus gebracht hat, um uns mit Gott zu versöhnen. Um mir vor Augen zu führen, was er für mich alles aufgegeben hat, bringe ich selbst ein kleines Opfer. Wenn ich auf etwas verzichte, was ich normalerweise genieße, dann erinnert mich das Verlangen nach diesem Lebensmittel oder Getränk oder dieser Beschäftigung jedes Mal daran, wie viel mehr Jesus für mich aufgegeben hat.

Das beste Leben

Vor ein paar Monaten war ich geschäftlich in Florida. Auf dem Rückflug bekam ich zu meiner Überraschung einen Platz mit viel Beinfreiheit. Es war schön, einmal nicht in einer engen Reihe eingezwängt zu sein. Und sogar der Sitz neben mir blieb frei! Die besten Voraussetzungen für ein Nickerchen.

Gezählte Tage

Nach einem heftigen Wirbelsturm stand ein Mann vor den Überresten seines Hauses. Irgendwo verstreut unter den Trümmern lagen der Schmuck seiner Frau und seine eigenen Wertgegenstände. Aber er hatte nicht vor, sich in das unsichere Gebäude zu begeben, um danach zu suchen. „Es lohnt sich nicht, dafür zu sterben“, meinte er.
In Krisenzeiten sehen wir oft klarer, was im Leben wirklich…

Griechisches Feuer

Das Griechische Feuer war eine chemische Lösung, die vom byzantinischen Reich als Kriegswaffe gegen seine Feinde eingesetzt wurde. Laut einer Online-Quelle wurde es um 672 n.Chr. entwickelt und mit vernichtenden Folgen eingesetzt, vor allem in Seeschlachten, da es auch auf dem Wasser brennen konnte. Was war das Griechische Feuer? Die genaue chemische Zusammensetzung ist auch heute noch ein Geheimnis. Es war eine so schlagkräftige Waffe, dass das Rezept streng gehütet wurde – und mit dem byzantinischen Reich unterging. Bis heute wird versucht, die alte Formel zu reproduzieren, doch bislang ohne Erfolg.

Göttliche Umwege

Ich neige dazu, mich an Dingen festzubeißen, so dass ich alles als störend empfinde, was mich von meiner Routine oder meinen Plänen ablenken will. Dabei führt uns das Leben selbst manchmal Umwege, die beunruhigend und sogar schmerzlich sein können. Aber der Gott, der sagte: „Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege“ (Jes. 55,8), weiß, dass er uns oft über Umwege führen muss, damit er mehr aus unserem Leben machen kann, als wir zustande brächten, wenn wir bei unseren eigenen Plänen blieben.

Rätselhafte Wahrheit

Wenn der unendliche Gott endlichen Menschen seine Gedanken mitteilt, ist das oft sehr rätselhaft. In den Psalmen zum Beispiel findet sich ein Vers, der zunächst mehr Fragen aufwirft, als er Antworten gibt: „Kostbar ist in den Augen des Herrn der Tod seiner Getreuen“ (Ps. 116,15 Schlachter).

Gestrandet

Von Memphis, Tennessee, nach St. Louis im US-Bundesstaat Missouri sind es mit dem Bus normalerweise sechs Stunden – es sei denn, der Busfahrer lässt einen an einer Tankstelle stehen. So ging es 45 Reisenden, die nachts acht Stunden auf Ersatz warten mussten, weil der ursprüngliche Fahrer sie im Stich gelassen hatte. Bestimmt waren sie frustriert über die Verspätung, unsicher, wie die ganze Sache ausgehen würde, und warteten ungeduldig auf eine Lösung.

An ihren Taten

Ein Pfarrer war abends auf dem Weg zur Kirche, als ein Dieb die Pistole auf ihn hielt und forderte: „Geld oder Leben.“ Der Pfarrer zog seine Brieftasche hervor. Da entdeckte der Räuber, dass er einen Geistlichen vor sich hatte. „Ich sehe, Sie sind Priester“, sagte er. „Nichts für ungut. Sie können gehen.“ Damit hatte der Pfarrer nicht gerechnet. Er bot dem Dieb ein Bonbon an. „Nein, danke“, erwiderte der Räuber. „In der Fastenzeit esse ich keine Süßigkeiten.“

Die Lektion

Beim Klassentreffen tippte mir jemand von hinten auf die Schulter. Ich drehte mich um, und als ich die Frau erkannte, wanderten meine Gedanken zurück in die Vergangenheit. Ein zusammengefalteter Zettel fiel mir ein, den jemand durch den Schlitz in meinem Spind geschoben hatte. Darauf gemeine, feindselige Worte, die mich beschämten und innerlich verletzten. Ich weiß noch, wie ich dachte: „Dir sollte mal jemand beibringen, wie man mit anderen Leuten umgeht!“ Der Schmerz von damals war noch genauso stark. Doch ich setzte ein Lächeln auf und zwang mich zu ein paar unaufrichtigen Worten.

Gerade genug

Ich schreibe gern Artikel für Unser Täglich Brot. Ich muss jedoch gestehen, dass ich mich bei meinen Bekannten manchmal darüber beklage, wie schwierig es ist, alles, was ich sagen möchte, in einer kurzen Betrachtung unterzubringen. Wenn ich doch nur mehr als 220 Worte gebrauchen dürfte!

Zeit zum Genießen

In unserer schnelllebigen Welt nehmen sich nur wenige Zeit, um in der Gesellschaft von Freunden eine gute Mahlzeit zu genießen. Jemand hat sogar einmal gesagt, selbst ein siebengängiges Menü würde man heute zwischen zwei Brotscheiben packen!

Neue Augen

Vor kurzem begegnete ich einer Studentin, die noch nicht lange zum Glauben gekommen ist. Sie erzählte: „Als ich mich Jesus als meinem Erlöser anvertraute, da war das, als würde Gott vom Himmel herunterlangen und mir ein neues Paar Augen einpflanzen. Auf einmal konnte ich auch geistliche Wahrheiten erkennen!“
Es war bewegend zu hören, wie die Begegnung mit dem Heiland ihr ein…

Herzens-haltung

Ich sehe es gern, wenn Sportler sich auf dem Feld mit Leidenschaft einsetzen und alles geben. Daran sieht man, dass sie ihren Sport mögen. Andererseits hat man gegen Ende der Saison, wenn ein Team keine Aussicht mehr auf Titel oder Teilnahme an der Rückrunde hat, oft den Eindruck, die Spieler würden nur noch versuchen, irgendwie „über die Runden“ zu kommen. Für die Fans, die dafür gezahlt haben, dass sie ein spannendes Spiel sehen, ist der mangelnde Einsatz dann enttäuschend.