Monat: November 2013

Auf die Worte achten

Eine Woche nach dem Tod von C.S. Lewis im Jahr 1963 versammelten sich Kollegen und Freunde in der Kapelle des Magdalen College in Oxford, um des Mannes zu gedenken, dessen Schriften in Kindern wie Gelehrten gleichermaßen die Flammen des Glaubens und der Fantasie entzündet hatten.

Der erste Eindruck

Beim Einkaufen wurde ich am selben Tag von einer Person für einen Ladendieb gehalten und von einer anderen für einen Helden.

Das Leben genießen

In seinem Buch Du darfst zu ihm kommen schildert der Autor John White, wie Gott es ihm ein paar Jahre früher ermöglicht hatte, ein schönes Haus mit vielen Annehmlichkeiten zu kaufen. Seine Gefühle im Blick auf das Haus schwankten allerdings dramatisch.

Wasserstelle

Ostafrika ist eine der trockensten Regionen dieser Erde. Deshalb hat der Name der Stadt „Nairobi“ dort eine ganz besondere Bedeutung. Er stammt von einem Ausdruck der Masai für „kaltes Wasser“ und bedeutet wörtlich „Wasserstelle“.

Wahre Liebe

Vor ein paar Jahren wurde bei der Mutter einer Freundin Alzheimer festgestellt. Seitdem musste Betty zahlreiche Entscheidungen treffen, die ihr nicht leicht fielen, und oft war ihr weh ums Herz, wenn sie sah, wie ihre sonst so lebhafte und lustige Mutter allmählich wegdriftete. Meine Freundin hat in dieser Zeit gelernt, dass Liebe nicht immer einfach oder angenehm ist.

Geistliche Plagiate

Wenn ich im Englischunterricht Aufsätze schreiben lasse, geschieht das immer im Klassenzimmer. Dann weiß ich, dass die Schüler selbst schreiben, und ich lerne ihren Schreibstil kennen, so dass ich merken kann, wenn sie einmal zu viel bei einem anderen „ausborgen“. Die Schüler wundern sich meistens, dass ihr Schreibstil – und zwar nicht nur die Worte, sondern auch die Art, wie sie sich ausdrücken – mir genauso viel verrät wie ihre Stimme. Denn nicht nur die Worte, die wir sagen, kommen aus dem Herzen, sondern auch die Worte, die wir schreiben. Sie zeigen, wer wir sind.

Zur rechten Zeit

Auf den richtigen Zeitpunkt kommt es an! Deshalb finde ich so interessant, was Paulus hier sagt: „Als die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn“ (Gal. 4,4).

Lebendige Briefe

Im November 1963, am selben Tag, an dem Präsident John F. Kennedy erschossen wurde, starb auch eine andere bedeutende Persönlichkeit – Clive Staples Lewis. Der Gelehrte aus Oxford, der sich vom Atheismus zum Christentum bekehrt hatte, war ein profilierter Schriftsteller. Intellektuelle Schriften, Sciencefiction, Kinderbücher und andere Werke mit einer starken christlichen Botschaft entstammen seiner Feder. Seine Bücher wurden von Gott gebraucht und haben viele zum Glauben geführt, darunter einen Politiker und einen Nobelpreisträger.

Überschattet

Heute genau vor 50 Jahren wurde die Welt von der Nachricht über die Ermordung des amerikanischen Präsidenten J.F. Kennedy erschüttert. Am Tag danach sprach ein Artikel in der englischen Times von den Auswirkungen, die weltweit auf den Finanzmärkten zu spüren waren. Er trug die Überschrift: „US-Tragödie überschattet Weltgeschehen.“

Dieser Name

Unsere kleine Enkelin Maggie und ihre Eltern hatten uns in Michigan besucht und waren nun wieder zurück in Missouri. Ihre Mama erzählte uns, dass Maggie noch Tage später fröhlich durchs Haus lief und immer: „Michigan! Michigan!“ vor sich hin sagte.

Echte Anteilnahme

Am ersten Abend der Familienfreizeit informierte der Leiter die Teilnehmer über das Programm der folgenden Woche. Dann fragte er, ob noch jemand etwas sagen wolle. Ein junges Mädchen stand auf und bat inständig um Hilfe. Ihr kleiner Bruder – ein Junge mit leichter Behinderung – werde für sie manchmal zur Last. Sie erzählte, wie anstrengend es oft für ihre Familie sei, und bat uns, doch während der Freizeit immer wieder mal ein Auge auf ihn zu haben. Man spürte ihre Sorge um den Bruder und ihre Familie. Und es war großartig, im Lauf der Woche mitzuerleben, wie alle versuchten, der Familie zu helfen.

Reisebegleiter

Kürzlich habe ich einmal nachgesehen, wer mit mir zusammen das Seminar abgeschlossen hat. Dabei stellte ich fest, dass viele meiner Freunde inzwischen gestorben sind. Es war ein ernüchternder Hinweis darauf, wie kurz das Leben ist. Siebzig Jahre, und wenn’s hoch kommt achtzig, dann ist es vorbei (Ps. 90,10). Der Psalmist hat recht: Wir sind hier nur Gäste und Fremdlinge (39,13).

Willkommen daheim

Mit 10 Jahren entschied sich Jim für Jesus. Fünfzehn Jahre später hatte die Begeisterung nachgelassen. Seine Lebensphilosophie galt dem Augenblick und er hatte ein paar schlechte Gewohnheiten angenommen. Dann ging sein Leben in die Brüche. Es gab Probleme an der Arbeit. Fast gleichzeitig starben drei Familienangehörige. Angst und Zweifel begannen ihn zu plagen und nichts schien zu helfen, bis er eines Tages Psalm 121,2 las: „Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.“ Diese Worte durchbrachen die Angst und Verwirrung in seinem Herzen. Er wandte sich an Gott um Hilfe und Gott hieß ihn willkommen.

Held über die Sünde

Vor kurzem wurde ich gefragt: „Wie lange hast du es schon mal ohne Sünde geschafft? Eine Woche, einen Tag, eine Stunde?“ Was soll man darauf sagen? Wenn wir ehrlich sind, müssen wir gestehen: „Nicht einen Tag.“ Wenn wir auf die vergangene Woche schauen, entdecken wir vielleicht, dass wir Gott nicht eine einzige Sünde bekannt haben. Aber wir machen uns etwas vor, wenn wir behaupten, wir hätten eine ganze Woche lang weder in Gedanken noch in Taten gesündigt.

Wem die Ehre gebührt

Mein Mann und ich leben in einer ländlichen Gegend inmitten von Bauernhöfen, wo ein besonders populärer Slogan lautet: „Wenn du heute etwas isst, danke einem Bauern.“ Landwirte haben ganz sicher unseren Dank verdient. Sie leisten harte, schweißtreibende Arbeit, pflügen den Boden, säen und pflanzen und ernten die Nahrung, die uns vor dem Hungertod bewahrt.