Kategorie  |  Unser Täglich Brot

Ein lebendes Dokument

In Erinnerung an die Arbeit seines Großvaters schrieb Peter Croft: „Es ist mein tiefster Wunsch, dass derjenige, der seine Bibel in die Hand nimmt, egal welche Version er benutzt, die Bibel nicht nur versteht, sondern als lebendiges Dokument erlebt. Sie ist heute noch genauso relevant, gefährlich und aufregend wie vor Tausenden von Jahren.“ Peters Großvater war J.B. Phillips, ein Jugendpfarrer, der während des Zweiten Weltkriegs eine neue englische Übersetzung der Bibel in Angriff nahm, um sie den Studenten seiner Kirche lebendig zu machen.

Ein großer Liebesakt

In Oregon Malheur National Forest breitet sich ein Pilz, der im Volksmund als der Honigpilz bekannt ist, durch Baumwurzeln über 2.200 Hektar aus, was ihn zum größten lebenden Organismus macht, der jemals gefunden wurde. Seit mehr als zwei Jahrtausenden spinnt er seine schwarzen Fäden durch den Wald und tötet dadurch die Bäume. Seine „rhizomorphen“ Fäden graben sich bis zu drei Meter tief in den Boden. Und obwohl der Organismus unglaublich groß ist, begann er mit einer einzigen mikroskopischen Spore!

Von der Weisheit zur Freude

Das Telefon klingelte und ich nahm sofort ab. Am anderen Ende der Leitung war das älteste Mitglied unserer Gemeindefamilie – eine dynamische, hart arbeitende Frau, die beinahe 100 Jahre alt war. Um ihrem neuesten Buch den letzten Schliff zu geben, bat sie mich um einige Antworten zum Thema Schreiben, die ihr helfen sollten, die Ziellinie zu überqueren. Aber wie so oft, war ich es bald, die ihr Fragen stellte – über das Leben, Arbeit, Liebe, Familie. Ihre wunderbaren Geschichten waren alle mit wahrer Freude gewürzt und ihre vielen Unterweisungen, Ergebnis eines langen Lebens, sprühten nur so vor Weisheit. Sie sagte zu mir: „Bestimme dein Tempo selbst.“ Und schon bald lachten wir über Zeiten, in denen sie genau das vergessen hatte.

Wie eine Symphonie

Ich überraschte meine Frau mit Konzertkarten eines Künstlers, den sie schon immer mal sehen wollte. Der begabte Sänger wurde vom Colorado Symphonie Orchester begleitet, und die Kulisse des Konzerts war ein Amphitheater unter freiem Himmel, das zwischen zwei 90 Meter hohen Felsformationen auf mehr als 2.000 Meter über dem Meeresspiegel gebaut wurde. Das Orchester spielte eine Reihe beliebter klassischer Lieder und Volkslieder. Die Schlussnummer war eine frische Variation der klassischen Hymne „Amazing Grace“. Das wunderbare, harmonische Arrangement machte uns atemlos!

Hotel Corona

Das Dan Hotel in Jerusalem wurde im Jahr 2020 unter einem anderen Namen bekannt – „Hotel Corona“. Die Regierung widmete das Hotel den Patienten, die sich von COVID-19 erholten, und das Hotel wurde bekannt als ein seltener Ort der Freude und des Zusammenhalts in einer schwierigen Zeit. Da die Bewohner das Virus bereits hatten, durften sie gemeinsam singen, tanzen und lachen. Und das taten sie! In einem Land, in dem die Spannungen zwischen den verschiedenen politischen und religiösen Gruppen groß sind, schuf die gemeinsame Krise einen Raum, in dem die Menschen lernen konnten, sich zuerst als Menschen zu sehen – und sogar Freunde zu werden.

Sende mich

Als sich der schwedische Missionar Eric Lund Ende der 1890er Jahre von Gott berufen fühlte, nach Spanien zu gehen, um dort Missionsarbeit zu leisten, gehorchte er sofort. Er sah dort wenig Erfolg, blieb aber in seiner Überzeugung von Gottes Berufung beharrlich. Eines Tages traf er einen philippinischen Mann, Braulio Manikan, und sprach mit ihm über das Evangelium und taufte ihn in Barcelona. Gemeinsam übersetzten sie die Bibel in eine lokale philippinische Sprache. Später gründeten sie die erste baptistische Missionsstation auf den Philippinen. Viele bekehrten sich zu Jesus – und das alles, weil Lund Gottes Ruf gehorchte.

Komplett in Christus

In einem populären Film spielt ein Schauspieler einen erfolgsverwöhnten Sportagenten, dessen Ehe zu bröckeln beginnt. Bei dem Versuch, seine Frau Dorothy zurückzugewinnen, schaut er ihr in die Augen und sagt: „Du machst mich komplett.“ Es ist eine herzerwärmende Botschaft, die einen Mythos aus der griechischen Philosophie wiedergibt. Dem Mythos zufolge ist jeder von uns eine „Hälfte“, die ihre „andere Hälfte“ finden muss, um komplett zu werden.

Sicher in Gott ruhen

Jedes unsere Kinder bekam von mir einen Brief, als sie Teenager wurden. Ich schrieb über unsere Identität in Christus und erinnerte mich daran, dass ich mich als Teenager selbst unsicher fühlte und mir das Vertrauen fehlte. Ich musste lernen, dass ich Gottes Geliebte war – sein Kind. Ich sagte in dem Brief: „Zu wissen, wer du bist, kommt davon zu wissen, wem du gehörst.“ Denn wenn wir verstehen, dass Gott uns geschaffen hat und wir uns verpflichten, ihm zu folgen, können wir in Frieden damit sein, zu wem er uns gemacht hat. Und wir wissen auch, dass er uns verändert, damit wir ihm jeden Tag ähnlicher werden.

Hilfe durch den Heiligen Geist

Während meine Kommilitonen und ich in der Universität gelegentlich die Vorlesung schwänzten, versäumten wir niemals die Vorlesung von Professor Clausen in der Woche vor den Jahresendklausuren. In dieser Zeit ließ er immer wichtige Andeutungen über die Prüfungsfragen fallen, die er stellen würde.

Mann des Gebets

Meine Familie erinnert sich an meinen Opa als einen Mann stark im Glauben und Gebet. Aber das war nicht immer so. Meine Tante erinnert sich an das erste Mal, als ihr Vater der Familie verkündete: „Wir werden anfangen, Gott zu danken, bevor wir essen.“ Sein erstes Gebet war alles andere als wortgewandt. Aber mein Opa setzte die Gebetspraxis in den nächsten fünfzig Jahren fort und betete oft während des Tages. Als er starb, schenkten wir meiner Oma eine Pflanze mit dem Namen „Praying Hands“ (betende Hände) und sagten: „Opa war ein Mann des Gebets.“ Seine Entscheidung, Gott zu folgen und jeden Tag mit ihm zu sprechen, machte ihn zu einem treuen Diener Christi.

Leere Hände

Robert war es peinlich, als er zu einem Frühstückstreffen erschien und feststellte, dass er seine Brieftasche vergessen hatte. Das störte ihn so sehr, dass er darüber nachdachte, ob er überhaupt etwas essen oder nur etwas trinken sollte. Nach einiger Überzeugungsarbeit durch seinen Freund gab er seinen Widerstand auf. Sie ließen sich das Essen schmecken, und sein Freund bezahlte gerne die Rechnung.

Die große Geschichte der Bibel

Als Carsten die Kiste mit den gekauften Glasmalereistücken öffnete, fand er nicht die Fragmente, die er für ein Projekt bestellt hatte, sondern intakte, ganze Fenster. Er recherchierte die Herkunft der Fenster und fand heraus, dass sie aus einer Kirche entfernt worden waren, um sie vor den Bombenangriffen im Zweiten Weltkrieg zu schützen. Carsten bewunderte die Qualität der Arbeit und wie die „Fragmente“ ein schönes Gesamtbild ergaben.

Zeit um zu Renovieren

Es war an der Zeit, unserem Zuhause einen neuen frischen Look zu verleihen. Gerade als ich begann, ein Zimmer für das Streichen vorzubereiten, kam die Nachricht, dass die Baumärkte aufgrund der COVID-19 Pandemie vorübergehend schließen werden. Ich eilte sofort los und kaufte die notwendigen Materialien, ehe alles zu machte. Ohne das richtige Zubehör kann man einfach nicht gut renovieren.

Von Jesus erzählen

Kurz nachdem der Amerikaner Dwight Moody (1837-1899) zum Glauben an Christus gekommen war, nahm er sich vor, keinen Tag verstreichen zu lassen, an dem er nicht mindestens einem Menschen von Gottes froher Botschaft erzählte. An geschäftigen Tagen vergaß er seinen Vorsatz manchmal bis abends. Einmal war er schon im Bett, als er sich daran erinnerte. Er trat nach draußen und dachte: „Bei diesem strömenden Regen wird niemand unterwegs sein.“ In diesem Moment sah er einen Mann, der die Straße entlangging. Moody eilte hinüber und bat darum, unter seinem Schirm stehen zu dürfen, um dem Regen zu entgehen. Als er die Erlaubnis erhielt, fragte er: „Haben Sie einen Unterschlupf in der Zeit des Sturms? Kann ich Ihnen von Jesus erzählen?“

Gnade und Barmherzigkeit

Eine stattliche Sonnenblume stand ganz allein in der Mitte eines einsamen Abschnitts der Schnellstraße, nur wenige Meter von der Überholspur entfernt. Als ich vorbeifuhr, fragte ich mich, wie sie dort gewachsen war, wo weit und breit keine anderen Sonnenblumen zu sehen waren. Nur Gott konnte eine Pflanze erschaffen, die so widerstandsfähig war, dass sie so nah an der Fahrbahn im grauen Kies der Mittelschutzplanke gedeihen konnte. Da stand sie, blühte, wiegte sich sanft in der Brise und grüßte fröhlich die vorbeieilenden Reisenden.

Diese Website verwendet Cookies, um Dir auf Deine persönlichen Interessen zugeschnittene Inhalte bereitzustellen. Indem Du diese Website nutzt und weiter navigierst, akzeptierst Du diese Cookies. Erfahre mehr wie wir Cookies nutzen und wie Du Cookies ausschaltest.